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27.10.2010

SPE Automotive Award 2010: Grand Award für Decoma Exterior Systems

Johannes Götzelmann (2.v.r.) und Andreas Kunz (2.v.l.) von Decoma Exterior Systems nehmen den Grand Award entgegen

Johannes Götzelmann (2.v.r.) und Andreas Kunz (2.v.l.) von Decoma Exterior Systems nehmen den Grand Award entgegen

Am 25. Oktober hat zum 13. Mal die Verleihung des Automotive Award parts & components stattgefunden. Den Grand Award, der von Professor Georg Menges und Dr.-Ing. Klaus-Dieter Johnke, Präsident von SPE Central Europe, überreicht wurde, erhielt die Decoma Exterior Systems GmbH, Obersthausen, für den Frontend-Montageträger des Audi A8. Das Teil markiert einen Meilenstein in der Organoblech-Aluminium-Hybridtechnologie. Durch das Verschmelzen der thermoplastischen Matrix des Organoblechs mit dem Hinterspritzmaterial wird eine stoffschlüssige Verbindung erreicht, die optimale Steifigkeit bei gleichzeitig deutlich reduziertem Gewicht gewährleistet.

Zuvor waren die Award-Gewinner und die Platzierten der einzelnen Kategorien geehrt worden. Der Gewinner des Grand Award war dabei in der Kategorie „Body Exterior“ als Sieger ausgezeichnet worden. Den zweiten Platz teilten sich der SMC-Heckdeckel der CL-Klasse von Daimler und eine U-Blende in Glasoptik der Webasto AG, Stockdorf. In der Kategorie „Body Interior“ erhielt das Beifahrer-Airbag-Konzept für den 7er von BMW (Landshut) die höchste Jury-Wertung. Bei diesem Teil wurde der Aufreißfaden in die Haptikschicht integriert, sodass einerseits der Airbag unsichtbar in die Instrumententafel eingefügt ist und andererseits der Arbeitsschritt des Materialschwächens entfällt. In der Kategorie „Power Train“ gewann Mahle Filtersysteme GmbH, Öhringen. Ihr Vollkunststoff-Ölfilter für mehrere BMW-Modelle überzeugte durch die Integration sowohl des Motorölkühlers als auch des Getriebeölwärmeaustauschers. Den Award in der Kategorie „Electronical/Optical Parts“ holte das Universal-Blinkermodul für Freizeitmobile von Hella Lighting. Hergestellt wird die komplett einbaufertige Leuchte in einem einstufigen Prozess mittels eines hochkomplexen Drehwerkzeugs, dessen drei Werkzeugebenen jeweils zwei Kavitäten haben.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Awards verlieh SPE Central Europe einen Safety-Award für ein innovatives Sicherheitskonzept für Motorradfahrer. Durch den Neckbrace von BMW wird die Verletzungsgefahr deutlich verringert. Für besonders innovative Lösungen kann zusätzlich ein Innovation Award vergeben werden, heißt es im Text zum Call for Nominations. 2010 erhielten diesen: in der Kategorie „Body Interior“ die Ersatzradmulde mit integrierten Funktionen (Voestalpine Polynorm BV, LJ Bunschoten/Niederlande) und bei „Electronical/Optical Parts“ Paragon Aktiengesellschaft, Delbrück, für ein Gurtmikrofon. Den Grand Innovation Award gewann die Hengst GmbH & Co. KG, Münster, für ihr V-Raummodul mit Multizyklon für Audi-Fahrzeuge.

Insgesamt konnte Dr.-Ing. Rudolf Fernengel durchgehend ein hohes Niveau der Einreichungen im Bereich parts & components konstatieren. Die aktuellen Trends hin zu mehr Sicherheit und zu Nachhaltigkeit bei gleichzeitiger Steigerung der Wirtschaftlichkeit spiegelten sich auch bei den zum Wettbewerb eingereichten Teilen und Komponenten wider.

Gleich zu Beginn des Abends wurde Menges geehrt. Er erhielt von Johnke und Fernengel im Namen der Gesellschaft den erstmalig verliehenen Lifetime Achievement Award für sein langjähriges, unermüdliches Wirken auf dem Kunststoffsektor.

Der Automotive Division Award, den SPE Central Europe, Sektion der Society of Plastics Engineers Inc., seit 1992 anderthalbjährlich ausschreibt, ist in der Branche wegen der hohen Qualität der Einreichungen und der objektiven Bewertungskriterien bekannt. Der Wettbewerb wurde und wird von vielen Unternehmen unterstützt, in diesem Jahr stifteten A. Schulman, Celanese, Demat (EuroMold), EMS-Chemie, Grafe Advanced Polymers, KraussMaffei Technologies, Magna Exteriors & Interiors und Ticona die Awards.

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