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13.01.2021

Neste erwirbt einen Minderheitsanteil an Alterra Energy

Partnerunternehmen vermarkten Alterras Kunststoff-Verflüssigungstechnologie in Europa

Neste, der weltweite Anbieter von erneuerbarem Diesel, Düsenkraftstoff und Drop-in-Lösungen für erneuerbare Chemikalien, hat heute den Erwerb eines Minderheitsanteils an Alterra Energy angekündigt, einem innovativen Unternehmen für chemische Recyclingtechnologien.

Alterras Kunststoffverflüssigungsanlage im industriellen Maßstab in Akron, Ohio. ©: Alterra

Nestes Kapitalbeteiligung unterstützt die Expansion von Alterra Energy. Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen umfasst die gemeinsame Entwicklung von Technologie sowie die globale Lizenzierung dieser Technologie. Dies ermöglicht den Partnern die Zusammenarbeit bei der Vermarktung von Alterras proprietärer thermochemischer Verflüssigungstechnologie in Europa.

Alterras Technologie ermöglicht die Verflüssigung unzähliger Kunststoffabfallströme aus diversen Post-Consumer-Quellen, die sich in ein Rohöl-vergleichbares Material verflüssigen lassen. Solche Werkstoffe können flexibel verarbeitet und von Unternehmen wie Neste zu hochwertige Einsatzprodukte für Polymere und die chemische Produktion veredelt werden.

Chemisches Recycling soll besser akzeptiert werden

Das Ziel der beiden Unternehmen ist die globale Markteinführung von Alterras Verflüssigungstechnologie mit einem starken Fokus auf Europa, dem weltweit führenden Markt für den Übergang von Kunststoffwertschöpfungsketten in die Kreislaufwirtschaft. Das Ziel der beiden Unternehmen ist die beschleunigte Akzeptanz von chemischem Recycling und die Entwicklung von Kapazitäten, sodass schwer verwertbarer Kunststoffabfall zu Hochleistungspolymeren und -chemikalien veredelt werden kann. Die Zusammenarbeit der Unternehmen unterstützt die Pläne von Alterra Energy, im Jahr 2021 einen hochmodernen Standort für Verflüssigungstechnologie in Europa zu errichten.

Alterras existierende Kunststoffverflüssigungsanlage im industriellen Maßstab in Akron, Ohio, produziert Handelsvolumen, die bereits raffiniert und zu hochwertigem Einsatzprodukten für Kunststoff und Chemikalien veredelt werden können. Gemeinsam mit Nestes Veredelungskapazität ermöglicht dies nachhaltig ausgerichteten Marken rund um den Globus die Einführung von recycelten Inhalten in ihre Produkte und Angebote.

Kreislaufwirtschaf hat Potenzial

„Die Zusammenarbeit mit Alterra Energy stärkt Nestes Partner-Ökosystem und sie trägt dazu bei, dass die Umstellung auf eine Kunststoff-Kreislaufwirtschaft schneller realisiert werden wird. Sie demonstriert unser Engagement für die Weiterentwicklung der chemischen Recyclingindustrie durch die Unterstützung eines der führenden Unternehmen bei der Vermarktung von vielversprechenden Technologien. Diese Partnerschaft unterstützt auch das Ziel von Neste hinsichtlich des weiteren Wachstums des Unternehmens auf Grundlage von chemischem Recycling. Und dies ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu unserem Ziel der Verarbeitung von mehr als eine Million Tonnen verflüssigte Kunststoffabfälle ab 2030“, sagte Mercedes Alonso, Executive Vice President, Renewable Polymers and Chemicals bei Neste.

„Die Neste-Alterra-Partnerschaft wird das volle Potenzial der Kreislaufwirtschaft freisetzen und sie wird mehr Partnern rund um den Globus den Zugang zu unserer Technologie ermöglichen, für die Schaffung eines saubereren Planeten“, sagte Alterras CEO, Frederic Schmuck. „Neste ist ein Weltmarktführer für erneuerbare und Kreislauflösungen und der Zugang zu Alterras proprietärer Prozess ist äußerst lohnend und sinnvoll.“

Neste Corporation

Weiterführende Information
  • „Chemisches Recycling ist noch nicht reif für den kommerziellen Einsatz“
    Kunststoffe 01/2020, Seite 60 - 62

    „Chemisches Recycling ist noch nicht reif für den kommerziellen Einsatz“

    Interview mit Mercedes Alonso, Vorstandsmitglied bei Neste

    Borealis, Clariant, Remondis, LyondellBasell – viele Größen der Kunststoffbranche gaben im Vorfeld oder auf der K 2019 eine Zusammenarbeit...   mehr

  • 20.11.2019

    Jährlich 200.000 t Altkunststoff chemisch recyceln

    Neste und Ravago beginnen Kooperation mit ehrgeizigem Ziel

    Die Unternehmen Neste und Ravago versprechen sich aus ihrer Zusammenarbeit, beim chemischen Recycling von Kunststoffabfällen signifikante industrielle Mengen zu erreichen.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2019

    Von der Linear- zur Kreislaufwirtschaft

    Chemisches Recycling

    Viele Hoffnungen richten sich auf chemisches Recyling als Ergänzung zum rein mechanischen. Ein Projekt von Saudi Basic Industries Corporation (Sabic) sieht nun vor, aus der Pyrolyse von Reststoffen gewonnenes Syntheseöl zu neuen Polymeren aufzubereiten.   mehr

    SABIC Innovative Plastics
    Sabic

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