nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
01.09.2020

Nachhaltigkeit im Fokus

Gewinner des Deutschen Verpackungspreises 2020

Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) hat die Sieger beim Deutschen Verpackungspreis 2020 gekürt. Die Jury zeichnete insgesamt 38 Verpackungsinnovationen in zehn Wettbewerbskategorien aus. Zu den Schwerpunkten der diesjährigen Einreichungen gehören neue Lösungen im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Der international ausgeschriebene Deutsche Verpackungspreis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Energie. Die größte europäische Leistungsschau rund um die Verpackung konnte 2020 Einreichungen aus Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, der Schweiz, Spanien und der Türkei verzeichnen. Die 38 Sieger kommen aus Deutschland, Österreich, Großbritannien und der Schweiz.

In jeder der 10 Wettbewerbskategorien gibt es Gewinner. 13 der siegreichen Innovationen verwenden Kunststoff, 13 setzen auf Papier, Pappe, Karton oder Holz und 5 auf Metall. Dazu gibt es 2 herausragende Maschinenlösungen. In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen die prämierten Kunststofflösungen.

  • Die 3 Circles Bottle der Einreicher Dekron GmbH & Krones AG wurde in der Rubrik "Nachhaltigkeit" ausgezeichnet.

    Die „3 Circles"- Flasche besteht zu 100 % aus rezykliertem PET und verzichtet bewusst auf ein Etikett, das sich in der Regel nicht vollständig wiederverwerten lässt. Stattdessen wurde sie per digitalem Direktdruck dekoriert: Die dabei verwendeten Tinten lösen sich im Recycling-Prozess rückstandslos ab, so dass sich das Flaschenmaterial auch in den folgenden Lebenszyklen wieder verlustfrei zum Verpacken von Lebensmitteln einsetzen lässt.

    Als Verschluss wurde ein Tethered Cap gewählt. Dieses bleibt auch nach dem Öffnen fest mit dem Flaschenkörper verbunden und erfüllt damit die Vorgaben der EU-Richtlinie 2019/904. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / Dekron GmbH & Krones AG)

  • Ebenfalls Preisträger in der Rubrik "Nachhaltigkeit" ist die Wipak Walsrode GmbH & Co. KG für ihre Recyclefähige PE-basierte Thermoformverpackung mit Papierbanderole.

    Verpackungen für frische, verderbliche Produkte, z. B. Wurstwaren und Fleisch, sind oftmals komplexe, mehrlagige, flexible Verpackungen unterschiedlicher Materialien. Die Recyclingfähigkeit ist hier üblicherweise nicht hoch. Das Ziel dieser neuartigen Verpackungsentwicklung sollte eine möglichst recyclingfähige Verpackung sein unter Beibehaltung des Produktschutzes und der Effizienz bei der Verpackungsherstellung. Wipak hat mit dieser neuentwickelten Vakuumverpackung aus zwei klebstofffreien, unbedruckten PE-Folien eine gut recyclingfähige Verpackung entwickelt.

    Eine Papierbanderole vervollständigt das Konzept. Beim Verbraucher fällt die Banderole in der Benutzung intuitiv separat an und kann über das Altpapier entsorgt und recycelt werden. Alle erforderlichen Produktinformationen sind auf der Banderole aufgedruckt, sodass der Kunststoffanteil komplett unbedruckt in die Verwertung gelangt, was sich positiv auf die Qualität der Kunststoffrezyklate auswirkt. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / Wipak Walsrode GmbH & Co. KG)

  • Die ORMOCER- und bioORMOCER-basierten Barrierekonzepte für umweltfreundliche Verpackungen der Zukunft des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC wird ebenfalls in der Runrik "Nachhaltigkeit" ausgezeichnet.

    Die ORMOCER- und biobasierten und biologisch abbaubaren BioORMOCER-Beschichtungen sind hochfunktionell und können bei sehr geringen Schichtdicken von 1 – 3 µm vergleichbare Barrieren erreichen wie sie sonst Mehrschichtaufbauten bieten. Sie ermöglichen dadurch die Verwendung von recycelbaren polymeren Monomaterialien oder papierbasierte und biologisch abbaubare Packstoffe für Lebensmittel- oder Pharmaverpackungen.

    Wenn es heute bei biobasierten Verpackungen gute Sauerstoff-, aber nur geringe Wasserstoffbarrieren gibt, erreicht bioORMOCER eine hervorragende Barrierewirkung gegen Wasserdampf, Sauerstoff und Aromen. Dadurch können Polymere, biobasierte oder biologisch abbaubare Biopolymere sowie Papier oder Pappe mit der für Lebensmittel oder Pharma oft notwendigen Barriere ausgerüstet werden. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC)

  • Auch SÜDPACK Verpackungen GmbH & Co. KG wurden im Bereich "Nachhaltiglkeit" für ihre Pure-Line nominiert.

    Der Wechsel zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft mit höchstmöglicher Ressourcenschonung und recycelfähigen Verpackungen ist gerade bei Verpackungen für Lebensmittel wie Frischfleisch eine große Herausforderung. Der Lebensmittelschutz und die standardisierten Prozesse haben hier Standards geschaffen, die nur mit großen innovativen Anstrengungen aller Prozessbeteiligten optimiert werden können.

    Die große Herausforderung war, die bisherigen schlecht zu recycelnden PP-Schalen mit PET/PE Deckelfolien z. B. beim Hackfleisch durch ein Verpackungssystem aus einem gut recyclingfähigen Einstoffmaterial mit deutlicher Materialeinsparung zu ersetzen. Dem Unternehmen ist es gelungen, die bisherige Kunststofftray-Verpackung durch eine für z. B. Hackfleisch vollkommen neue Schlauchbeutel-Verpackung zu ersetzen. Es wurde eine Folienlösung entwickelt, die den Wechsel vom bekannten Tray-System auf einen recyclingfreundlichen PP-Schlauchbeutel ermöglicht und zudem noch etwa 60 % Kunststoffmaterial einspart. Trotzdem erfüllt er die hohen Barriereanforderungen für frisches Hackfleisch.

    Da mit diesem System nicht mehr die voluminösen Trays sondern Rollen mit dünner Folie zum Fleischproduzenten gefahren werden müssen und auch das verpackte Hackfleisch eine leichtere Verpackung hat, können neben den Einsparungen am Verpackungsmaterial weitere Rohstoffe eingespart und die CO2 -Belastung gesenkt werden.

  • Die Wash-Off Etiketten aus 100% PCR-Material der HERMA GmbH sind ebenso für ihre Nachhaltigkeit prämiert worden.

    Das Etikettenmaterial, das HERMA in Kooperation mit Polifilm und schäfer-etiketten entwickelt hat, besteht aus einer PE-Folie, deren Polymeranteil zu 100 % aus post consumer Recyclingmaterial besteht. Sogar das eingesetzte Masterbatch ist auf Basis des PCR-PE, bei Folien heute einzigartig.

    Die weiße Etikettenfolie ist mit den üblichen Druckverfahren wie Flexo-, Offset-, Digital- und Siebdruck sehr gut bedruckbar, da es gelungen ist, die Stippenanzahl deutlich zu reduzieren. HERMA 62Rpw ist ein wash-off Haftklebstoff, der im Recyclingprozess bereits ab 70 °C und einer geringen Laugenkonzentration rückstandsfrei entfernt werden kann. Handelsübliche wash-off Haftklebstoffe hingegen funktionieren meist erst ab ca. 80 °C. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / HERMA GmbH)

  • Rubrik Nachhaltigkeit: MonoFlow der Schur Flexibles Holding GesmbH

    Der Schur Flexibles Group ist es mit dem MonoFlow-System gelungen, die bisherige Kunststoff-Tray Verpackung durch eine für z. B. Hackfleisch vollkommen neue Schlauchbeutel-Verpackung zu ersetzen. Für solch einen Wechsel, der neue Verpackungsmaschinen und für die Verbraucher ein ganz neues Handling bedeutet, sind große nachhaltige Verbesserungen notwendig. Und mit diesen kann das MonoFlow System von Schur punkten. Es wurde eine Folienlösung entwickelt, die den Wechsel vom bekannten Tray-System auf einen recyclingfreundlichen PP-Schlauchbeutel ermöglicht und zudem noch etwa 60 % Kunststoffmaterial einspart. Trotzdem erfüllt er die hohen Barriereanforderungen für frisches Hackfleisch. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / Schur Flexibles Holding)

  • Rubrik Nachhaltigkeit: DUO EARTH 4 von der DUO PLAST AG

    Mit der DUO EARTH 4 ist es erstmals gelungen, Post Consumer Regenerat (PCR) mit einem Anteil von mindestens 25 % in Stretchfolienrezepturen einzubauen, ohne wesentliche Leistungsverluste der Performance der Folien zu erfahren. Hierdurch werden im Stretchfolienbereich neue Benchmarks bei der Verwendung von Rezyklaten gesetzt und gleichzeitig die Anforderungen an eine optimale Ladungssicherung erfüllt.

    Die entwickelte Folienqualität zeichnet sich durch eine sehr wirtschaftliche Stärke von derzeit 8µm bei gleichzeitig exzellenten Haltekräften aus. Der bei der Verwendung besonders anfällige Folienrand ist durch die patentierte DUO DOPPELKANTE (DDK) geschützt. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / DUO PLAST AG)

  • Ausgzeichnet für Nachhaltigkeit: EXCOR EMIBO Wertstoff-Kreislauf Einreicher: EXCOR Korrosionsschutz-Technologien und -Produkte GmbH

    Mit der EMIBO-Klassik ändert sich der Ansatz in der Dimensionierung des VCI-Mitteleinsatzes im Korrosionsschutz. Durch die Integration eines RFID-Transponders kann die Warensendung oder Lagerware auch im verpackten Zustand auf einen intakten Korrosionsschutz kontrolliert werden. Dieser Ansatz wurde konsequent weiterentwickelt und führte zu einem Mehrfacheinsatz der VCI-Kapseln bis zum Verlust der Wirksamkeit. Zurückgeführte leere VCI-Kapseln werden wieder aufbereitet und in den Kreislauf zurückgeführt. ( © Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / EXCOR Korrosionsschutz-Technologien und -Produkte GmbH)

  • Prämiertes neues Material ist die recyclingfähige Sleeve-Verpackung der Folienprint RAKO GmbH und Molkerei Gropper GmbH & Co. KG. Sie soll eine Trennung des Sleeves vom Behälter ermöglichen, um so den Hauptbestandteil der Verpackung dem Kreislauf wieder zuzuführen und die Materialien gemäß ihrer Stoffströme zu trennen. Das Material wurde so konzipiert, dass es sich zum einen mechanisch, andererseits durch Sensortechnik über die unterschiedliche Kunststoffart oder aber wegen seiner Dichte <1 im weiteren Step über das Schwimm-Sink-Verfahrengut trennen lässt. Somit eignet sich dieses Sleevematerial für beinahe alle Anwendungen, bei denen der Sleeve im Recycling von dem Behälter separiert werden muss. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / Folienprint RAKO GmbH und Molkerei Gropper GmbH & Co. KG)

  • Im Bereich Nachwuchs punktete Mirko Ehlers von der Hochschule Hannover für seine Einreichung "Optimierung des 3-Komponenten-Bechers: Saatgut-Etikett"

    Damit Verpackungen gut recycelt werden können, ist es wichtig, dass die einzelnen Verpackungskomponenten und -materialien getrennt voneinander entsorgt werden. Der bestehende 3 K-Becher verfügt über eine Karton-Banderole/ein Karton-Etikett, wodurch der ursprüngliche Kunststoffanteil des Bechers reduziert werden konnte. Das Problem ist aber, dass in den meisten Fällen der Konsument den Kunststoffbecher inkl. Kartonetikett entsorgt.

    Der eingereichte Vorschlag versucht einen Anreiz zur Materialtrennung zu schaffen, indem das Kartonetikett um einen Zusatznutzen ergänzt wird. Im Karton sind Blumensamen eingearbeitet, so wird der Konsument ermutigt, die Banderole zu entfernen, um Blumen, Kräuter oder Nutzpflanzen anzupflanzen. Der Kunststoffbecher wäre so sortenrein dem Recyclingprozess zuführbar. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / Mirko Ehlers)

  • Die Voltaren Easy To Open Cap von GSK, DCA & Neopac im Bereich wurde im Gebiet "Funktionalität & Convenience" prämiert.

    Der Voltaren Easy to Open Cap ist ein auf die Bedürfnisse der speziellen Anwendergruppe konsequent ausgerichteter Verschluss. Die Anwender der Voltaren Salbe leiden zumeist unter eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten und benötigen somit eine Verpackung, die intuitiv leicht und einfach zu öffnen ist. Die derzeit hauptsächlich im Markt befindlichen Schraubverschlüsse tragen diesem Umstand jedoch keine Rechnung.

    Der nun entwickelte Verschluss ist mit einer Hand leicht zu öffnen. Die Öffnungslasche ist durch die Nutzung einer zweiten Farbe deutlich erkennbar und durch den Einsatz eines weichen „Soft-Touch“-Materials auch sehr leicht und angenehm mit einem Finger nutzbar. Darüber hinaus verfügt der Verschluss weiterhin über eine Originalitätssicherung und ist auf den bestehenden Abfüllanlagen einsetzbar. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / GSK, DCA & Neopac)

  • Im selben Gebiet wurde das Tetheringsystem für Verschlusskappen TC-CAP-ONE der Büsser Formenbau AG ausgezeichnet.

    Im Rahmen der EU-Richtlinie 2019/904 müssen die Kappen der Einweg PET-Flaschen zukünftig mit einem Tetheringsystem ausgestattet werden. Die Kappe kann intuitiv aufgeschraubt und von der Flaschenmündung abgehoben werden. Das Tethering wird durch einen Zweifachschnitt des Garantiebandes erreicht. Der Zweifachschnitt ermöglicht die stufenweise Öffnung des Verschlusses und somit die freie Entscheidung, wie weit die Kappe von der Mündung abgehoben wird. Somit ist es möglich, dass die Kappe keinen Gesichtskontakt hat. Gleichzeitig kann die Kappe wieder wie gewohnt auf die Mündung gesetzt und zugeschraubt werden. Durch den Verzicht auf Torsions- und Scharnierelemente wird eine Beschädigung bzw. ein Versagen des Tethering verhindert.

    Die Umsetzung einer solchen Kappe ist in bestehenden Spritzgusswerkzeugen möglich. Das vorliegende Konzept der Verschlusskappe schafft es somit in beeindruckender Weise, die EU-Richtlinie umzusetzen und gleichzeitig die Gewohnheiten des Konsumenten, die Bedürfnisse des industriellen Prozesses zu erfüllen, ohne das Produktgewicht zu erhöhen. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / Büsser Formenbau AG)

  • Der Kunststoff-Kleinladungsträger EUROWAVE der Georg Utz GmbH hat die Jury des deutschen Verpackungspreises im Bereich Logistik & Materialfluss aufgrund seines optimalen Verhältnisses von Gewichteinsparung und Stabilität überzeugt. Hervorzuheben ist die ausgeklügelte Säulenkonstruktion in den Eckbereichen des Behälters, die eine gute Tragfähigkeit im Stapel bei gleichzeitig geringer Seitenwandstärke ermöglicht.

    Zusätzlich verfügt der Behälter über eine spezielle, wellenförmige Rahmenkonstruktion im oberen Behälterbereich, die für weitere Stabilität beim Handling sorgt. Mit vierseitigen Griffmulden und den unterschiedlichen Größen im Modulmaß ist der Behälter sowohl für das manuelle Handling, als auch für die Lagerung auf der Palette ausgelegt. Das Behälterkonzept verfügt zusätzlich über einen Deckel, der den Behälter abschließt. Unabhängig von der Verwendung des Deckels sind alle Behältertypen durch passende Aufnahmevorrichtungen sicher stapelbar. (© Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) / Georg Utz GmbH)

1 | 0

Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Fokus

Wie der Veranstalter des Deutschen Verpackungspreises 2020, das Deutsche Verpackungsinstistut e.V (dvi), Berlin, bemerkte, war die Vielfalt der Einreichungen für den Wettbewerb größer denn je und die Qualität der Innovationen auf einem sehr hohen Niveau. Erneut hätten die Unternehmen der Verpackungswirtschaft bewiesen, wie hochinnovativ, kreativ und zielgerichtet sie die großen und scheinbar kleineren Herausforderungen unserer Zeit angehen und erstklassige Lösungen finden.

Dr. Bettina Horenburg, Vorstandsmitglied und Gesamtverantwortliche für den Deutschen Verpackungspreis beim Deutschen Verpackungsinstitut e. V. (dvi), zeigt sich hocherfreut sowohl über die Anzahl, als auch über die Qualität der diesjährigen Einreichungen: „40 % der eingereichten Innovationen entfallen auf die Kategorie Nachhaltigkeit. Das zeigt, wie wichtig dieses Mega-Thema ungeachtet aller aktueller pandemischer Krisen ist und bleibt. Aber auch die neue, erstmals ausgerichtete Wettbewerbskategorie Digitalisierung hat gezündet. Die vielen, spannenden Lösungen, die uns zu diesem zweiten Mega-Thema erreicht haben, zeigen die Bedeutung der digitalen Transformation und sie zeigen, wie kreativ und ernsthaft die Unternehmen der Wertschöpfungskette sich dieser Herausforderung stellen und sie meistern.“

Gold-Awards und Sonderpreise

Die in diesem Jahr erstmals vergebenen Sonderpreise in den Kategorien Nachhaltigkeit sowie Nachwuchs werden zusammen mit den Gold-Awards im Rahmen der dvi-Dialogwoche vom 21. - 25. September 2020 bekannt geben. Der Gold-Award gilt als Preis der Preise und Top der Hall-of-Fame. Er wird von der Jury für besonders herausragende Innovationen vergeben, die sich selbst aus dem erlauchten Kreis der Verpackungspreisträger noch hervorheben. „Markieren Sie sich den 24. September jetzt schon im Kalender“, empfiehlt Dr. Horenburg. Die Anmeldung zur dvi-Dialogwoche und zur Verleihung der Gold-Awards erfolgen über die Homepage des dvi. Das Online-Event bietet jeweils vormittags Experten-Panels zu den Themen Recycling, Recruiting und Konsumentenerwartungen sowie Smarter Wandel für Unternehmen in Zeiten von Corona.

Weiterführende Information
  • 04.03.2020

    Ausschreibung Deutscher Verpackungspreis 2020

    Verleihung im September in Berlin

    Die Einreichungsphase für den Deutschen Verpackungspreis ist gestartet. Noch bis zum 15. Juni können Innovationen und beste Lösungen rund um die Verpackung bei der vom Deutschen Verpackungsinstitut e.V. (dvi) organisierten Leistungsschau eingereicht werden.   mehr

  • 26.09.2019

    Viermal Gold beim Deutschen Verpackungspreis 2019

    Große Ehre für herausragende Verpackungslösungen

    Unter den Preisträgern des Deutschen Verpackungspreises 2019 stachen vier Einreichungen besonders hervor. Diese wurden von der Jury mit dem Deutschen Verpackungspreis in Gold ausgezeichnet.   mehr

  • 29.08.2019

    Das sind die Sieger des Deutschen Verpackungspreises 2019

    Kunststoffe besonders bei Nachhaltigkeit vorne

    Der Deutsche Verpackungspreis geht in diesem Jahr an 34 Preisträger. Ausgezeichnet wurden unter anderem eine Verpackung für Hanftee und eine Tube für Fußpilzcreme von Bayer. Kunststoffe konnten besonders im Bereich Nachhaltigkeit punkten. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die spannendsten Produkte.   mehr

  • 22.03.2019

    Jeder Zweite gibt sich selbst die Schuld

    Repräsentative Umfrage des dvi zu Verpackung, Kunststoff und Nachhaltigkeit

    Zum Start des 14. Deutschen Verpackungskongresses in Berlin hat das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) die Bürger in einer repräsentativen Umfrage nach ihrer Meinung zu den Themen Verpackung, Kunststoff und Nachhaltigkeit gefragt.   mehr

  • 28.08.2018

    Mehr als nur schön verpackt

    Nachhaltige Designs und effiziente Prozesse

    Die Gewinner des Deutschen Verpackungspreises 2018 stehen fest: Unter mehr als 200 Einsendungen aus zehn Nationen hat die Jury in neun Wettbewerbskategorien die Sieger ermittelt.   mehr

  • 07.06.2018

    Verpackungen werden falsch beurteilt

    dvi veröffentlicht Handlungsempfehlungen

    Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. (dvi) aus Anlass des 4. Tags der Verpackung interessieren sich 92,2% der Bundesbürger für das Thema Verpackung.   mehr

Unternehmensinformation

Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi)

Kunzendorfstraße 19
DE 14165 Berlin

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Newsletter
© 123RF.com/Maitree Laipitaksin

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Kunststoffe im Automobil

Zum Special