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27.07.2020

Mit Abstand eine gute Lösung

Wirksamer Infektionsschutz durch smarte Wearables

Für freies Arbeiten bei maximalem Infektionsschutz hat Linde Material Handling nach eigenen Angaben zwei unkomplizierte und zugleich hocheffektive Lösungen entwickelt: Die Linde Secure Distance Vest und der flexibel nutzbare Linde Distance Beeper. Beide warnen Beschäftigte akustisch, visuell und haptisch, sobald sie sich zu nahe kommen.

Eine Secure Distance Vest und ein Distance Beeper warnen Beschäftigte akustisch, visuell und haptisch, sobald sie sich zu nahe kommen. ©Linde Material Handling

Bei der Montage am Band, beim Kommissionieren im Warenlager, während der gemeinsamen Kaffeepause: In Industriebetrieben oder Distributionszentren sind Begegnungen zwischen Kollegen oft unausweichlich. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind solche alltäglichen Situationen jedoch veritable Sicherheitsrisiken. Das gilt sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Unternehmen, die bei einem Infektionsgeschehen schlimmstenfalls gezwungen werden, ihren Geschäftsbetrieb stillzulegen.

Wie lassen sich die neuen Abstandsregeln wirksam implementieren, ohne dass dabei Arbeitsprozesse aus dem Takt geraten? Dies soll mit Sicherheitsdistanzweste gewährleistet sein. Das nach Schutznorm EN ISO 20471 zertifizierte Wearable überwacht kontinuierlich die Einhaltung des individuell konfigurierbaren Mindestabstands zwischen Mitarbeitern. Kommen sie einander zu nahe, warnen die Westen durch Blinken, Warntöne und Vibration.

Dafür nutzen sie die extrem zuverlässige und exakte Ultra-Breitbandtechnologie, die sogar durch Wände, Regale oder Tore hindurch funktioniert. Weiterer Vorteil: Es wird keine zusätzliche technische Infrastruktur benötigt; sobald die Mitarbeiter ihre intelligenten Kleidungsstücke angelegt haben, können sie voll konzentriert ihrer Tätigkeit nachgehen, ohne ständig abschätzen zu müssen, ob sie den vorgeschriebenen Abstand unterschreiten. Tritt im Betrieb dennoch ein Infektionsfall auf, lässt sich durch die – optionale – Zusatzfunktion „Tracking & Tracing“ nachvollziehen, welche Kollegen in der Nähe der positiv getesteten Person waren. Auf diese Weise können Unternehmen gegebenenfalls vermeiden, dass die gesamte Belegschaft pauschal in Quarantäne muss. Sämtliche Daten werden nach spätestens vier Wochen gelöscht.

Mit der Sicherheitsdistanzweste lassen sich die neuen Abstandsregeln wirksam implementieren, ohne dass dabei Arbeitsprozesse aus dem Takt geraten. ©Linde Material Handling

Bewährte Technologie weiterentwickelt

Entwickelt wurde die Sicherheitsdistanzweste auf Basis des etablierten Assistenzsystems Linde Safety Guard, das in der Intralogistik vor Kollisionen zwischen Flurförderzeugen und Fußgängern warnt. Aus dieser Produktfamilie stammt auch die zweite Lösung, die Linde im Zuge der Corona-Pandemie an die neuen Anforderungen angepasst hat. Bei den Distance Beepern handelt es sich um kleine, tragbare Einheiten – sie werden zum Beispiel an der Kleidung, dem Gürtel oder per Armband befestigt und bieten Unternehmen den gleichen Funktionsumfang wie die Distanzweste: hohe Sicherheit bei minimalem Implementierungsaufwand.

Für die Zeit nach der Pandemie können die Westen und Beeper problemlos auf die klassischen Funktionen des Linde Safety Guard umgerüstet werden. Sie können dann vor Kollisionen mit Gabelstaplern warnen. Umgekehrt gilt das auch für „Safety Guard“-Systeme, die bei Kunden bereits im Einsatz sind: Sie können auf die neue Distanzwarnung zum Infektionsschutz umprogrammiert werden.

Linde Material Handling GmbH

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