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18.08.2020

Meeresverschmutzung eindämmen

Global Plastics Alliance präsentiert 5. Fortschrittsbericht

Fast 400 internationale Aktivitäten zum Schutz der Meere wurden in diesem Jahr angestoßen, laufen seit längerem oder sind bereits abgeschlossen. Die Vielfalt ist groß: Sie reicht von Strandsäuberungen und regionalen Clean-ups über den behördlichen Ausbau der Abfallsysteme bis hin zu Sensibilisierungs- und Bildungskampagnen sowie globaler Forschung.

Die GPA, ein weltweiter Zusammenschluss von Verbänden der Kunststoffindustrie, dem auch PlasticsEurope angehört, verzeichnet in ihrem Report einen Anstieg der Projektzahl um das Vierfache. Und dies in einem relativ kurzen Zeitraum, nämlich seit Gründung der Gruppe im Jahr 2011 im Zuge der Unterzeichnung der Global Declaration for Solutions on Marine Littering. Mit dem Wachstum bei den Projekten geht auch ein Zuwachs bei den Kooperationspartnern einher, also bei lokalen Nichtregierungsorganisationen, Behörden oder Wissenschaftskreisen.

Über die Global Plastics Alliance

© GPA

Die Allianz formierte sich 2011 im Zuge der 5. Internationalen Meeresschutzkonferenz auf Hawaii. Damals verpflichtete sich eine Handvoll Verbände der Kunststoffindustrie zum Handeln, indem sie die Erklärung der Global Plastics Associations for Solutions on Marine Litter, auch bekannt als die "Global Declaration", anstieß. Der neueste Bericht spiegelt die Arbeit von mittlerweile 80 Kunststoffverbänden aus 43 Ländern wider.

Der 5. Fortschrittsbericht ist als Download verfügbar.

Kunststoffindustrie ist gefordert

"Die Bewältigung des Plastikabfallproblems erfordert globale Zusammenarbeit und mutige Maßnahmen", sagte Virginia Janssens, Managing Director PlasticsEurope, Brüssel, zur Veröffentlichung des Reports. "Wir brauchen starke Partnerschaften zwischen einer vernetzten Kunststoff-Wertschöpfungskette und unseren Stakeholdern, seien sie lokal, national oder global, um diese Herausforderung zu bewältigen und innovative, nachhaltige Lösungen zu entwickeln. “ Zum Erreichen der Ziele orientiert sich die GPA an den sechs Schwerpunktbereichen der Global Declaration und fördert Projekte in Richtung Bildung, Forschung, öffentliche Politik, Best-Practice-Austausch, Kunststoffrecycling und Null-Granulat-Verlust.

Auch Deutschland ist in der Pflicht

Spannend ist dabei ebenfalls der Blick auf nationale Aktivitäten. Denn auch wenn Forscher herausfanden, dass über 90 Prozent des Plastikmülls in den Weltmeeren von nur 10 Flüssen in Asien und Afrika stammt: Selbst ein so fortschrittliches Land wie Deutschland hat an einigen Stellen Nachholbedarf, wie Dr. Ingo Sartorius, kommissarischer Hauptgeschäftsführer PlasticsEurope Deutschland, erklärt: „Ein Großteil des Plastikmülls in den Meeren stammt vom Land bzw. wird über die Flüsse eingetragen, auch hier in Deutschland. Daher engagieren wir uns um Faktenbasis und Aufklärung und sensibilisieren Verbraucher zum richtigen Umgang mit Abfällen, unterstützen den Wissenstransfer und sind Teil der Initiative Gemeinsam für mehr Gewässerschutz zusammen mit Wassersportverbänden und der Messe Düsseldorf. Generell gilt: Kunststoffe sind zu schade zum Wegwerfen – so werden Endverbraucherprodukte wie beispielsweise Verpackungen, die den Zweck haben, Lebensmittel vor Verderb zu schützen, am Ende ihrer Nutzenphase recycelt bzw. verwertet.“

Weiterführende Information
  • 04.02.2020

    Neue Führung für PlasticsEurope

    Virginia Janssens zum Managing Director ernannt

    Virginia Janssens übernimmt zum 16. März die Position des Managing Director bei PlasticsEurope, dem paneuropäischen Verband der Kunststofferzeuger.   mehr

  • 13.09.2019

    Müllsammeln mit Spitzensportlern

    Team Kunststoff und PlasticsEurope beteiligen sich an Aktion

    Verschiedene nationale Verbände von PlasticsEurope haben sich an einer Müllsammelaktion im Rahmen des Clean River Projects beteiligt, wobei auch Sportler vom Team Kunststoff mitgesammelt haben.   mehr

  • 01.04.2019

    Kunststoff unter marinen Bedingungen abbaubar

    Beitrag gegen Plastikmüll im Meer

    Forscher entwickeln biobasierte Kunststoffe, die sich unter marinen Bedingungen abbauen. Gerade für schnell verschleißendes Fischereizubehör hätte dies deutliche Umweltvorteile.   mehr

Unternehmensinformation

PlasticsEurope Deutschland e.V.

Mainzer Landstr. 55
DE 60329 Frankfurt

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