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22.10.2016

Jury von Matrixkoppler überzeugt

Die Preisträger des Motan Innovation Award 2016

Statt der üblichen drei haben es vier Innovationen der Werkstofflogistik und -behandlung auf das Siegertreppchen geschafft: Neben dem ersten und zweiten Platz vergab die Jury zwei dritte Plätze. Preisgelder über insgesamt 20.000 Euro stiftete die Motan Holding GmbH, Konstanz, und unterstützt die Preisträger dabei, ihre Ideen umzusetzen. Für drei der vier Innovationen wurde bereits ein Patentantrag gestellt.

  • © Hanser /K.Klotz

    Die Preisträger des Motan Innovation Award 2016 mit Sandra Füllsack, Motan-Geschäftsführerin (© Hanser/K.Klotz)

  • © Hanser /K.Klotz

    Platz 1 für Ludwig Reissner und den von ihm entwickelten „Matrixkoppler“ (© Hanser/K.Klotz)

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    Platz 2: Fabian Kienzler und sein Team erhalten von Motan-Geschäftsführerin Sandra Füllsack Urkunde, Scheck und Trophäe für die Idee zu einer alternativen Granulattrocknung (© Hanser/K.Klotz)

  • © Hanser /K.Klotz

    Geteilter Platz 3: Karl Wolfgang (links) erleichtert mit dem Octa-Flow-Bag die restlose Entleerung von Oktabins; Peter Haupt (Mitte) entwarf eine energiesparende Trocknungs- und Dosiertechnik und erhält dieselbe Auszeichnung von Motan-Geschäftsführerin Füllsack (© Hanser/K.Klotz)

  • © Hanser /K.Klotz

    Jury (von links): Karl Miller, Dr.-Ing. Peter Faatz, Prof. Dr. Martin Bastian, Prof. Dr.-Ing. Carsten Manz (© Hanser/K.Klotz)

  • © Hanser /K.Klotz

    2-Jahres-Rhythmus: Motan-Geschäftsführerin Sandra Füllsack kündigte an, dass neue Ideen ab Januar eingereicht werden können und die nächste Verleihung auf der Fakuma im Oktober 2018 geplant ist (© Hanser/K.Klotz)

  • © Hanser /K.Klotz

    Strahlender Hauptgewinner: Ludwig Reissner (58) hat an der FH Augsburg Elektrische Energietechnik studiert und ist seit 1990 bei Motan in der Softwarekonstruktion tätig. Zu seinen Aufgaben gehören Kundenapplikationen, Neukonstruktion und Pflege von Standardsoftware sowie die Schulung von Mitarbeitern (© Hanser/K.Klotz)

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Platz 1 und 2

Den 1. Platz und ein Preisgeld von 10000 Euro erhielt Ludwig Reissner (siehe Bild 2 und 7) für seinen Matrixkoppler, einen automatischen Materialbahnhof für kleine Förderanlagen, der Materialwechsel noch effizienter und sicherer macht. Konventionelle Materialbahnhöfe verlangen bei Materialwechseln das manuelle Umstecken des zum Fördergerät führenden Schlauchs. Der Matrixkoppler automatisiert die Materialzuteilung mit einer neukonstruierten Mehrfachweiche. Auf diese Weise wird die Kontamination von Nachbarleitungen verhindert. Das ist nach Einschätzung der Jury praktisch, kostengünstig und neu.

Der mit 5000 Euro dotierte 2. Platz (siehe Bild 3) ging für ein alternatives Verfahren zur Granulattrocknung an das Team von Fabian Kienzler, der mittlerweile bei Priamus System Technologies in Schaffhausen tätig ist. Kern der Innovation ist der Einsatz eines induktiv arbeitenden Heizelements – zur Energieübertragung durch elektromagnetische Strahlung. Dabei durchströmt vorgewärmte Luft das Kunststoffgranulat, um ihm Feuchtigkeit zu entziehen. Die neuartige automatische Trocknung sei effizient und präzise steuerbar. Geboren wurde diese Idee auf der Suche nach einer Taupunktsensorik.

Zwei dritte Plätze

Über einen 3. Platz mit je 2500 Euro konnten sich die Motan-Mitarbeiter Peter Haupt und Karl Wolfgang freuen (Bild 4). Das Trockendosierer-Konzept von Haupt nutzt Energie mehrfach, die in üblichen Materialfluss-Konstellationen für Trocknung und Dosierung eingesetzt wird. Die Idee zielt darauf ab, den Energieverbrauch – und damit die Kosten – insgesamt deutlich zu senken. Außerdem lasse sich das Arbeiten so ergonomischer gestalten.

Die Innovation von Karl Wolfgang führt dazu, dass Octa-Flow-Bag sich automatisch leichter und vollständiger entleeren lassen. Werden Oktabins in der Produktion mit einer automatischen Förderanlage entleert, bleiben typischerweise Materialreste in den Ecken liegen und müssen manuell abgesaugt werden. Ein Luftkissen führt solche Restmengen automatisch in die Mitte des Oktabins, wo sie sich problemlos entnehmen lassen.

Die Jury

Eine Jury hat die im Vorfeld nominierten Lösungen auf Innovationshöhe, Relevanz für die Praxis in der Kunststoffindustrie sowie auf Umsetzbarkeit und Marktchancen im Umfeld des Materials Handling bewertet. Zur Jury (siehe Bild 5) gehörten Prof. Dr. Martin Bastian, Institutionsdirektor das SKZ in Würzburg, Prof. Dr.-Ing. Carsten Manz, Präsident der Hochschule Konstanz für Technik, Wirtschaft und Gestaltung, Dr.-Ing. Peter Faatz, Leiter Prozessentwicklung für Kunststofftechnik des INA-Werks Schaeffler und Karl Miller, Leiter der Motan-Colortronic Ltd. in Großbritannien.

Übergeben wurden die Preise von Sandra Füllsack, Geschäftsführerin der Motan Holding sowie den vier Jury-Mitgliedern. Die Ideen-Einreichung für den nächsten zweijährlich verliehen Motan Innovation Award, startet im Januar 2017. Die Preisverleihung wird dann auf der Fakuma in Friedrichshafen im Oktober 2018 stattfinden. (kk)

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