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17.02.2020

IKV baut Smart Factory auf dem Campus Melaten

19,5 Mio. Euro für den Forschungs- und Industriestandort Aachen

Skizze des Gesamtgebäudekomplexes des IKV nach Errichtung der neuen Gebäudeteile. Rechts im Bild entstehen die neuen Gebäude für das Plastics Innovation Center 4.0 (© aig+ Architekten)

Skizze des Gesamtgebäudekomplexes des IKV nach Errichtung der neuen Gebäudeteile. Rechts im Bild entstehen die neuen Gebäude für das Plastics Innovation Center 4.0 (© aig+ Architekten)

Am Standort des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Aachen Melaten kann wieder gebaut werden. Diesen Bescheid erhielt das IKV in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen am 16. Dezember 2019.

Am Seffenter Weg entsteht bis 2022 auf mehr als 4200 Quadratmetern mit dem „Plastics Innovation Center 4.0“ (PIC 4.0) eine vollständig vernetzte Forschungs- und Entwicklungsumgebung . Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 19,5 Millionen Euro; es wird gefördert durch Mittel des Landes NRW und aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Mit einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl Forschung und Entwicklung als auch die Qualifikation von Unternehmen und Mitarbeitern im Bereich Digitalisierung in der Kunststoffverarbeitung umfasst, will das IKV zu einem weltweit führenden Industrie-4.0- Zentrum der Kunststoffindustrie werden.

Transfer in die universitäre Lehre und industrielle Praxis sichergestellt

Das Projekt beginnt mit vorbereitenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur vollständigen Vernetzung der bestehenden Forschungsinfrastruktur und umfasst die lückenlose Dokumentation des Aufbaus einer Smart Factory. Durch die begleitende Entwicklung von Lehr- und Lernkonzepten wird der Transfer von Erkenntnissen und Forschungsergebnissen in die universitäre Lehre und in die industrielle Praxis sichergestellt, wodurch zukünftige Fachkräfte in der praxisnahen Umsetzung von Themen der Digitalisierung und von Kunststoffindustrie 4.0 qualifiziert werden und eine Stärkung der Wirtschaft erfolgt.

Bereits während der Bauphase und im späteren Forschungsbetrieb werden im Projekt PIC 4.0 Lösungen zur umfassenden Prozessdatenerfassung und -verarbeitung entlang komplexer Wertschöpfungsketten der Kunststoffverarbeitung erarbeitet. Im Digital Engineering wird die Bauteil- und Prozessentwicklung zudem mithilfe lückenloser Simulationsketten von den ersten Bauteilanforderungen bis zur finalen Bauteilqualität virtuell abgebildet.

Darüber hinaus wird die vernetzte Forschungsinfrastruktur eine Testumgebung für zukünftige Entwicklungen des Exzellenzclusters „Internet of Production“ der RWTH Aachen sein. In diesem Zusammenhang bietet das PIC 4.0 zum einen Unterstützung bei spezifischen technischen und organisatorischen Fragestellungen aus dem Praxisalltag der Kunststoffindustrie, die mit digitalisierten Prozessen verbunden sind. Zum anderen werden innovative Technologien und Ansätze der Digitalisierung erprobt, sodass auch abstrakte Konzepte und Referenzarchitekturen der Industrie erfahrbar und ihr Nutzen transparent gemacht werden können.

Die mit dem PIC 4.0 verbundenen Baumaßnahmen auf dem Terrain des IKV am Seffenter Weg verhelfen dem IKV schließlich dazu, 70 Jahre nach seiner Gründung alle Bereiche der IKV-Forschung am Campus Melaten zu vereinen. (ds)

Weiterführende Information
  • 03.03.2020

    Automatisierung verstärkt soziale Ungleichheit

    Geringqualifizierte immer mehr abgehängt

    Eine Modellrechnung der Universitäten Hohenheim und Göttingen prognostiziert, dass Geringqualifizierte immer mehr abgehängt werden und die Lohnschere immer weiter auseinanderklafft.   mehr

  • 18.02.2020

    Menschlicher Ressourcenmangel

    Meinung

    Der Fachkräftemangel wird für viele Unternehmen der Kunststoffindustrie immer problematischer. Gibt es denn überhaupt kein Mittel gegen den Verlust von qualifizierten Mitarbeitern?   mehr

  • 29.01.2020

    Werkstoffdaten für SMC effizient ermitteln

    Projekt zur Bereitstellung von Engineering-Daten gestartet

    Das IKV erarbeitet in Kooperation mit dem Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau (AZL) einheitliche Engineering-Daten für SMC. Firmen können sich an der Festlegung von Kennwerten, Vorschriften zur Herstellung von Prüfkörpern und Prüfvorschriften beteiligen.   mehr

  • Es ist angerichtet
    Kunststoffe 01/2020, Seite 16 - 17

    Es ist angerichtet

    Grund zum Feiern: 30. Internationales Kolloquium Kunststofftechnik und 70 Jahre IKV

    2020 ist für das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen in dreifacher Hinsicht ein Jubi‧läumsjahr: Die RWTH Aachen...   mehr

  • Wie stark bindet eine Bindenaht?
    Kunststoffe 12/2019, Seite 54 - 57

    Wie stark bindet eine Bindenaht?

    Vorhersage der Bindenahtfestigkeit amorpher Thermoplaste durch integrative Simulation

    Bindenähte verringern die Festigkeit von Spritzgussbauteilen – ein Problem, das sich in der Produktentwicklung kaum umgehen lässt. Daher...   mehr

  • Ausgezeichnete Beständigkeit bei reduziertem Gewicht
    Kunststoffe 11/2019, Seite 58 - 61

    Ausgezeichnete Beständigkeit bei reduziertem Gewicht

    Die Qualifizierung geeigneter Schaumspritzgießverfahren ermöglicht den Einsatz von Duroplasten in Leichtbauanwendungen

    Die Übertragung des Schaumspritzgießens von der Thermoplast- auf die Duroplastverarbeitung ist in der industriellen Praxis bisher noch...   mehr

Unternehmensinformation

Institut für Kunststoffverarbeitung IKV in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen

Seffenter Weg 201
DE 52074 Aachen
Tel.: 0241 80-93806
Fax: 0241 80-92262

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