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20.07.2018

Heizöl aus Kunststoffmüll

Bank bescheinigt Förderfähigkeit

Die Enespa AG, Appenzell/Schweiz, entwickelt eine Thermolyse-Anlage, die ein sogenanntes Produktöl aus gemischtem Kunststoffabfall produziert. Pro 1000 kg Abfall entstehen so nach Firmenangaben im sogenannten Spatrol-Verfahren 700 kg Produktöl, das sich nach der Raffinierung bei dem angestrebten Wirkungsgrad von 80 % etwa 2 ct/Liter günstiger als normales Heizöl anbieten lassen soll.

  • Enespa-Website: Das Schweizer Unternehmen hat einige wenige Eckdaten zum Spatrol-Verfahren im Internet stehen, … (© Hanser/K. Klotz, Quelle: Enespa.eu)

    Enespa-Website: Das Schweizer Unternehmen hat einige wenige Eckdaten zum Spatrol-Verfahren im Internet stehen, … (© Hanser/K. Klotz, Quelle: Enespa.eu)

  • … darunter auch ein Prozess-Schema, auf das es einen etwas genaueren Blick gewährt (© Hanser/K. Klotz, Quelle: Enespa.eu)

    … darunter auch ein Prozess-Schema, auf das es einen etwas genaueren Blick gewährt (© Hanser/K. Klotz, Quelle: Enespa.eu)

  • Von Rapsöl-Blockheizkraftwerken zum Kunststoffrecycling:  Laut Website sind Cyrill Hugi und Dr. Dr. Dobromir Donkow die treibenden Kräfte hinter dem Projekt, wobei allerdings der smarte Herr auf dem rechten Porträtfoto … (© Hanser/K. Klotz, Quelle: Enespa.eu)

    Von Rapsöl-Blockheizkraftwerken zum Kunststoffrecycling: Laut Website sind Cyrill Hugi und Dr. Dr. Dobromir Donkow die treibenden Kräfte hinter dem Projekt, wobei allerdings der smarte Herr auf dem rechten Porträtfoto … (© Hanser/K. Klotz, Quelle: Enespa.eu)

  • …  nicht den genannten „Schnelldenker“ zeigt, wie man im Copyright-Vermerk auf der Website erfährt (© Hanser/K. Klotz, Quelle: Enespa.eu)

    … nicht den genannten „Schnelldenker“ zeigt, wie man im Copyright-Vermerk auf der Website erfährt (© Hanser/K. Klotz, Quelle: Enespa.eu)

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Eine Testanlage wurde zusammen mit der Technischen Hochschule in Sofia entwickelt. Die Anlage sei 2014 in der Lage gewesen, 14 Tage lang kontinuierlich zu produzieren. Ihre Kapazität beträgt 150 kg/h. Grundlage des Verfahrens ist die Pyrolosye, bei der Kunststoffmüll bei Temperaturen von 400 bis 500 °C in Gas umgewandelt und dann zu dem Produktöl kondensiert wird, das schwefel- und wasserfrei ist, eine Qualität ähnlich wie Diesel oder Rohöl aufweise und einer Raffinierung zugeführt werden kann.

Förderung beantragt

Nach der Kapitalbeschaffung über Obligationen hat die Enespa nun die ersten Schritte für den Bau einer produktiven Anlage eingeleitet, in der zwei Module zu je 500 kg/h Kapazität arbeiten sollen. Als Standort erscheint dem Appenzeller Unternehmen mittlerweile der Industriepark Schwarze Pumpe in Sachsen attraktiv, da Deutschland dieses Gebiet stark mit Fördergeldern unterstützt. Wie das Unternehmen mitteilte, hat die Sächsische Aufbaubank das Projekt nun als „förderfähig“ eingestuft. Für eine Zusage zur finanziellen Unterstützung wird nun eine Bewilligung nach dem Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG)-Verfahren beantragt.

Hinter dem 2011 gegründeten Unternehmen Enespa steht der diplomierte Betriebsingenieur Cyrill Hugi, der mit über einer Million CHF im Spatrol-Projekt „involviert“ sei. Für die mechanischen und chemischen Prozesse zuständig ist Dr. Dr. Dobromir Donkov, laut Firmen-Website Doktor der Finanzen und der Chemie. Derzeit schließe der gebürtige Bulgare und Dozent an der Technischen Hochschule in Sofia eine weitere Doktorarbeit über Thermolyse ab. Auf der Firmen-Website ist der „Schnelldenker mit unglaublich viel Wissen“ allerdings nicht mit einem Porträtfoto, sondern nur mit einem Symbolbild präsent.

Dr. Karlhorst Klotz, Redaktion

Weiterführende Information
  • Kunststoffrecycling

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