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21.01.2020

„EU-Kommission vom Zeitgeist getrieben“

IK kritisiert Umweltkommissar Sinkevičius

Dr. Martin Engelmann, Hauptgeschäftsführer des IK, sieht Investitionen in Recycling-Anlagen und recyclingfähige Verpackungen durch die Äußerungen des EU-Umweltkommissars gefährdet (© IK)

Dr. Martin Engelmann, Hauptgeschäftsführer des IK, sieht Investitionen in Recycling-Anlagen und recyclingfähige Verpackungen durch die Äußerungen des EU-Umweltkommissars gefährdet (© IK)

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. hat deutliche Kritik an dem neuen EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius geübt. Dieser hatte in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ Überlegungen geäußert, Einwegverpackungen aus Kunststoffen zu verbieten. In einer Stellungnahme kritisierte der Verband die Aussagen von Sinkevičius als vom Zeitgeist getrieben und nicht auf Fakten beruhend. Sie seien außerdem kontraproduktiv für das Kunststoffrecycling. Die IK sieht dadurch Investitionen in die Kreislaufwirtschaft gefährdet. „Der Kommissar sollte sich die Frage stellen, wie seine Äußerung bei denjenigen ankommt, die gerade über Investitionen in recyclingfähige Verpackungen oder Recycling-Anlagen entscheiden wollen“, sagte Dr. Martin Engelmann, Hauptgeschäftsführer des IK.

Für die IK sind die Äußerungen des Umweltkommissars Teil einer generell bedenklichen Richtung der europäischen Gesetzgebung. Sie bemängelt, dass in der EU-Kommission nach dem Bann verschiedener Einwegartikel aus Kunststoff im letzten Jahr erneut über Verbote nachgedacht werde. Die Europäische Union hatte 2019 unter anderem den Verkauf von Strohhalmen, Tellern und Bechern aus Kunststoff ab 2021 untersagt.

EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius überlegt Einwegverpackungen aus Kunststoffen zu verbieten (© Lukasz Kobus)

EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius überlegt Einwegverpackungen aus Kunststoffen zu verbieten (© Lukasz Kobus)

Die IK sieht hingegen nicht Kunststoffe generell als Problem, sondern dass diese auf Mülldeponien landen. Kunststoffverpackungen leisten dem Verband zufolge einen großen Beitrag zur Einsparung von CO2 und zur Lebensmittelsicherheit. Die IK forderte deshalb Sinkevičius dazu auf, mehr gegen die Deponierung zu unternehmen und das Recycling zu stärken. „In einem schnelleren Ende der Deponierung sehen wir den wichtigsten Hebel zur Kreislaufwirtschaft“, erklärte sie.

Über das Thema Recycling könnte eventuell eine Verständigung beider Seiten gelingen. Auch der EU-Umweltkommissar scheint es im Blick zu haben. Als Alternative zu einem Verbot hatte Sinkevičius in dem Interview auch eine verbindliche Verwendung von recycelten Kunststoffen für Einwegverpackungen ins Gespräch gebracht. (fs)

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Unternehmensinformation

ik Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

Kaiser-Friedrich-Promenade 43
DE 61348 Bad Homburg
Tel.: 06172 9266-01

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