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29.08.2019

Das sind die Sieger des Deutschen Verpackungspreises 2019

Kunststoffe besonders bei Nachhaltigkeit vorne

Der Deutsche Verpackungspreis geht in diesem Jahr an 34 Preisträger. Ausgezeichnet wurden unter anderem eine Verpackung für Hanftee und eine Tube für Fußpilzcreme von Bayer. Kunststoffe konnten besonders im Bereich Nachhaltigkeit punkten. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die spannendsten Gewinner.

Die Sieger des Deutschen Verpackungspreises 2019 stehen fest. In diesem Jahr zeichnete die Jury 34 Einreichungen aus. Die Gewinner stammen aus Deutschland, Spanien, Schweden und der Schweiz. Darunter befinden sich auch so bekannte Namen wie Bayer und Ritter Sport.

Mit dem Preis prämiert das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (DVI) jedes Jahr kreatives Verpackungsdesign und neue Technologien und Arten von Verpackungen. Er steht 2019 unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums und versteht sich als internationale und branchenübergreifende Auszeichnung. In diesem Jahr stammten die Einreichungen aus insgesamt 14 Ländern.

  • Verpackung von Flüssigwaschmittel (Werner & Mertz): Eine der großen Herausforderungen unserer Zeit sind Verpackungsentwicklungen, die perfekt auf die Kreislaufwirtschaft abgestimmt sind. Die Verpackung für Flüssigwaschmittel von Werner & Mertz ersetzt einen herkömmlichen nicht recyclingfähigen Standbodenbeutel durch eine Entwicklung aus 100% recycelfähigem Monomaterial und löst gleichzeitig das Problem des Recyclings bedruckter Kunststoffe. Die Bedruckung findet bei dieser Verpackung nicht auf dem Hauptmaterial, sondern auf einer materialgleichen dünnen, abtrennbaren Banderole statt. Sie kann nach dem Schreddern in separate Qualitätsfraktionen sortiert werden. Dadurch bleibt etwa 85% des gesamten LD-PE Materials, einschließlich Ausgießöffnung und Deckel, unbedruckt und kann mit hoher Qualität ohne Farbeintrag recycelt werden (© Marcus Steinbruecker)

  • Verpackung für Hanftee aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen (Hammer Lübeck): Hammer Lübeck verbindet für seine Teeverpackung zwei Faltschachteln aus Grasfaserkarton. Sie verhaken sich beim Herausziehen der inneren Schachtel ineinander und weisen einen zusätzlichen Originalitätsverschluss durch eine innenliegende Perforation auf. Ein Sichtfenster gibt bereits im Vorfeld den Blick auf den Hanftee frei, der sich in einer gartenkompostierbaren Folie befindet. Sie besteht zu 89% aus nachwachsenden Rohstoffen. Überzeugt hat die Jury die Haptik des Kartons und die Tatsache, dass hier ein Hanftee in einem Packstoff mit hohem Grasanteil verpackt wird (© Hammer Lübeck)

  • Ziel von Bachmann Forming war es den Materialeinsatz von thermogeformten Verpackungen zu reduzieren und gleichzeitig ihre Funktionalität zu erhalten. Durch die Reduktion der Folie auf eine 3D-Netzstruktur erreichte das Unternehmen Materialeinsparung von bis zu 50 %. Die 3D Formstabilität bleibt dem Unternehmen zufolge dennoch erhalten. Außerdem sorgt die nicht dichte Oberfläche dafür, dass bei Frischeprodukten keine Staunässe in der Verpackung auftritt (© Bachmann Forming)

  • Haftetikett aus Polyethylen (Schäfer-Etiketten): Schäfer Etiketten hat in Zusammenarbeit mit den Unternehmen Herma und Polifilm ein PE-Haftetikett entwickelt, welches zu 50 % aus Post Consumer und zu 50 % aus Post Industrial Abfall besteht. Die weiße Folie enthält bei genauem Betrachten kleine Stippen, die im Recyclingprozess entstehen. Für die Jury unterstreichen diese aber nur den authentischen Charakter des Materials (© Schäfer-Etiketten)

  • Verpackung aus 90 % PCR (Pöppelmann): Die Recyclingfähigkeit von Verpackungen ist eine wesentliche Anforderung an die Industrie. Zur Herstellung seiner Verpackungen „Pöppelmann Blue“ setzt das Unternehmen Pöppelmann zu über 90% PCR-Material (Post Consumer Recycling) als Granulat ein. In der Farbe „Recycling Blue“ wird die Verpackung nach dem Verwenden und Zurückführen (Gelber Sack) im Recycling Strom sicher sortiert und zum neuen Granulat aufgearbeitet (© Pöppelmann)

  • Applikator für Fußpilzcreme (Hoffmann Neopac und Bayer): Der Tuben-Applikator ist von Hoffmann Neopac und Bayer speziell für ein berührungsloses Auftragen von viskosen Produkten entwickelt worden. In der Vergangenheit wurde für das Fußpilzmittel von Bayer eine Tube mit Schraubverschluss verwendet. Die Patienten mussten deshalb das Arzneimittel mit den Fingern auftragen. Durch die Verwendung der neuen Tube mit einem Applikator ist das nicht mehr notwendig. Weiterhin wurde ein spezielles Wellenprofil auf der Rückseite des Applikators aufgebracht, mit dem eventuell auftretender Juckreiz während der Anwendung gelindert werden kann (© Hoffmann Neopac und Bayer)

  • 2-Kammer-Verpackung (Kao Germany): Für Haarpflegeprodukte hat Kao Germany diese 2-Kammer-Verpackung entworfen. Mit einer Dreh- und Drück-Bewegung lässt sich eine Kammer in der Verpackung öffnen, wodurch sich zwei Flüssigkeiten zum fertigen Pflegeprodukt vermischen. Anschließend wird oben an der Applikatorspitze die Verpackung geöffnet. Die Jury überzeugte bei der Verpackung vor allem die einfache Bedienung und Befüllung (© Kao Germany)

  • Stiftstapelbeutel mit 30% Regranulat (Bischof + Klein): Stiftstapelbeutel werden typischerweise für Produkte wie Küchenrollen, Toilettenpapier, Feuchttücher oder Kinderwindeln eingesetzt. Materialeinsparungen durch Dickenreduzierung und der Einsatz von Regranulaten helfen dabei diese Verpackungen nachhaltiger zu gestalten. Bischof + Klein konnte bei dem prämierten Beutel die Dicke auf bis zu 25 µm reduzieren und dadurch den Polyethylenverbrauch um 35 % verringern. Außerdem substituierte das Unternehmen teilweise Neuware-Kunststoff durch Post Consumer Recyclate (PCR). Das PE-Rezyklat wird dabei in einer co-extrudierten Folie in der Innenlage eingebettet. Dadurch ist ein Rezyklat-Anteil von 30 % PCR im Gesamtaufbau möglich, ohne das Erscheinungsbild und die Funktionalität der Verpackung einzuschränken (© Bischof + Klein)

  • Sonderedition von Ritter Sport (Alfred Ritter GmbH): Nicht aus Kunststoff aber trotzdem ein Hingucker ist die Sekundärverpackung der Sonderedition „Erste Ernte“ von Rittersport. Sie kam im November 2018 auf den Markt und war auf 30000 Stück begrenzt. Die hinter Ritter Sport stehende Alfred Ritter GmbH hatte sie anlässlich der ersten Ernte der eigenen Plantage in Nicaragua entworfen. Um diese Besonderheit zu betonen, entschied sich das Unternehmen für eine Sekundärverpackung in Form einer beidseitig bedrucken Kuvertfaltschachtel (© Alfred Ritter)

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Verliehen wird der Preis in den Bereichen Nachhaltigkeit, Verpackungsmaschinen, Warenpräsentation, Neue Materialien, Logistik und Materialfluss, Wirtschaftlichkeit, Gestaltung und Veredelung sowie Funktionalität und Convenience. Außerdem gibt es eine eigene Kategorie für Schüler, Azubis und Studierende.

Rezyklate sehr präsent

Kunststoffe spielten in diesem Jahr vor allem im Bereich Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Fünf der acht in dieser Kategorie prämierten Verpackungen beruhten darauf. Nachhaltigkeit war 2019 generell einer der Schwerpunkte bei den Einreichungen. Das bestätigt auch Bettina Horenburg, Gesamtverantwortliche für den Deutschen Verpackungspreis beim Deutschen Verpackungsinstitut: „Nachhaltigkeit zieht sich quer durch alle Wettbewerbskategorien, Branchen und Materialien. Wir sehen viele bemerkenswerte Innovationen, die Rezyklate einsetzen, die vorausschauend und konsequent die Rezyklierfähigkeit von Verpackungen sicherstellen oder den Verpackungs- und Materialaufwand insgesamt reduzieren.“

Verliehen werden die Auszeichnungen am 24. September 2019 auf der Messe Fachpack in Nürnberg. Einen Teil der Siegereinreichungen zeigt das DVI dort außerdem in einer Sonderschau in Halle 5, Box 5-259. Alle Sieger finden Sie auf der Webseite des Deutschen Verpackungspreis.

Weiterführende Information
  • Inline-Schicht für die Kreislauf-Pflicht
    Kunststoffe 08/2019, Seite 36 - 37

    Inline-Schicht für die Kreislauf-Pflicht

    Anlagen für Verpackungsfolien aus Monomaterialien und rezyklierbarer Beschichtung

    Über die geringe Medienpräsenz mussten sich die führenden Köpfe der Brückner-Gruppe bei ihrer Veranstaltung für die Fachpresse am...   mehr

  • 31.07.2019

    Einweg ist nicht immer schlecht

    Petcycle-Flaschen mit guter Ökobilanz bei Fruchtsaftverpackungen

    Die kürzlich veröffentlichte Ökobilanz zu Fruchtsaftverpackungen zeigt, dass Einweg-Getränkeverpackungen durchaus ökologisch gleichwertig zu Glasmehrwegflaschen sein können.   mehr

  • 30.07.2019

    Neue Ökobilanz zu Saft und Milch

    Forum PET warnt vor Pauschalkritik an PET-Flaschen

    Das Forum PET innerhalb der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen warnt anlässlich der neuesten Ökobilanz zu Saft- und Milch-Verpackungen vor Pauschalkritik an PET-Flaschen.   mehr

  • 26.09.2018

    Zweimal Gold beim Deutschen Verpackungspreis

    Feierliche Verleihung auf der Fachpack

    Im Rahmen der Fachpack zeichnete das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. die 40 besten Innovationen rund um die Verpackung mit dem Deutschen Verpackungspreis 2018 aus.   mehr

Unternehmensinformation

Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi)

Kunzendorfstraße 19
DE 14165 Berlin

Pöppelmann GmbH & Co. KG Kunststoffwerk-Werkzeugbau

Bakumer Str. 73
DE 49393 Lohne
Tel.: 04442 982-0
Fax: 04442 982-9150

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