nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
29.07.2017

Altkunststoffmarkt im Umbruch

Wandel vom Anbieter- zum Nachfragemarkt

Der Markt für Kunststoffabfälle ist weltweit im Umbruch und hat sich von einem Anbietermarkt zu einem Nachfragemarkt gewandelt. Das für 2018 angekündigte chinesische Importverbot für Kunststoffabfälle wird diesen Trend weiter verstärken. Während die Kunststoffrecyclingunternehmen diese Entwicklung naturgemäß begrüßen, werden sich insbesondere für Sammler und Sortierer in nächster Zeit neue Herausforderungen stellen, so die Prognose des bvse-Fachverbands Kunststoffrecycling.

Die guten konjunkturellen Bedingungen, ausgelastete Verbrennungsanlagen und das daraus resultierende hohe Preisniveau sorgen dafür, dass zurzeit große Mengen von Altkunststoffen in den Verarbeitungsmarkt gelangen. Zusätzlich wird in vielen europäischen Nachbarländern derzeit das bestehende Kunststoffrecycling ausgebaut. Deren Verarbeitungsabfälle gelangen ebenfalls vermehrt nach Deutschland. Infolgedessen ist ein Preisverfall für Kunststoffabfälle festzustellen. Gleichzeitig sind die Kunststoffrecyclingunternehmen nun besser in der Lage, ihre Qualitätsanforderungen für das benötigte Input-Material ihrer Anlagen durchzusetzen: „Die Recycler akzeptieren nur noch die Ware, die die Obergrenzen für Fremdstoffe einhält. Problematisch ist hier auch der teilweise recht hohe Feuchtigkeitsgehalt der Kunststoffe. Stark verschmutzte Folien oder vermischte Kunststoffabfälle, die keine Abnehmer finden, können dann nur noch zu Ersatzbrennstoffen aufbereitet werden oder gelangen in die Müllverbrennung“, so die Beobachtung von bvse-Kunststoffexperte Dr. Thomas Probst.

Chinesisches Importverbot verschärft die Lage

Die Situation der Überschussmengen wird sich fortsetzen und verstärken, wenn die angekündigten chinesischen Importverbote tatsächlich umgesetzt werden, da zu den hiervon betroffenen 24 Abfallarten insbesondere die Kunststoffabfälle gehören. China ist der wichtigste Absatzmarkt für Kunststoffabfälle; das sind vor allem die Folienabfälle und die für Kunststoffe aus der E-Schrottaufbereitung. Allein im vergangenen Jahr importierte die Volksrepublik rund 7,3 Mio. t Kunststoffabfälle aus den USA, Japan und Europa im Wert von rund 3,7 Mrd. USD. Eine Beschränkung dieses Marktes hätte nach Einschätzung des bvse erhebliche Auswirkungen auf das weltweite Marktgeschehen und würde auch in Deutschland nicht ohne Folgen bleiben.

„Es wird nahezu unmöglich sein, diese Mengen in andere Märkte umzulenken. Es ist aber nicht auszuschließen, dass es nach einiger Zeit wieder Phasen geben wird, in denen die Einfuhrverbote gelockert werden. Dies wird spätestens dann geschehen, wenn China feststellt, dass es bestimmte Materialien benötigt, weil die eigenen Sammelstrukturen noch nicht ausreichen“, relativiert Probst das Schreckenszenario. (Red.)

Unternehmensinformation

bvse - Bundesverband Sekundärroh- stoffe und Entsorgung e.V.

Fränkische Straße 2
DE 53229 Bonn
Tel.: 0228 98849-0
Fax: 0228 98849-99

keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Newsletter
© 123RF.com/Maitree Laipitaksin

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Kunststoffe im Automobil

Zum Special