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01.09.2020

Lebensversicherung für Unternehmen

Kuka hält auch in der Krise an Innovation fest

Kuka ist mit einer virtuellen Gesprächsrunde in den Spätsommer gestartet. Als Auftakt einer mehrteiligen Serie stellte sich Dr. Ulrike Tagscherer, Chief Innovation Officer (CIO) bei dem Augsburger Automatisierungsspezialisten, am 26. August 2020 den Fragen der Fachpresse. Ihre These: „Innovation ist für ein Unternehmen wie eine Art Lebensversicherung.“

In ihrem einführenden Impulsvortrag betonte Tagscherer, seit 2017 bei Kuka und seit Mai 2019 in verantwortlicher Position, dass Innovation nicht nur ein Thema für Wachstumsphasen sei – im Gegenteil: „Krise und Innovation – das mag auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Doch gerade jetzt ist es wichtig, den Fokus auf Innovation zu legen.“

Dr. Ulrike Tagscherer, Chief Innovation Officer bei Kuka (© Kuka Group)

Innovation: Etwas Neues schaffen, das am Markt erfolgreich ist

Die Definition von Innovation ist eindeutig. Dennoch wird das Wort oft in unterschiedlichen Zusammenhängen genutzt und auf verschiedene Weisen interpretiert. Grundsätzlich heißt Innovation, etwas Neues zu schaffen, das erfolgreich am Markt umgesetzt wird. „Innovationen können immer und überall passieren. Es gibt kein prädestiniertes Umfeld für Innovationen. Heutzutage muss man sich überall verbessern, sonst ist man nicht wettbewerbsfähig“, so Tagscherer.

Für Kuka bedeutet Innovation zweierlei: sowohl Produkte und Lösungen technologisch weiterzuentwickeln, als auch neue Geschäftsmodelle oder innovative Prozesse aufzusetzen. „Das Ziel unseres Innovationsmanagements ist es, Innovationen innerhalb des Unternehmens so zu verankern, dass sie Teil unserer DNA werden“, sagte Tagscherer. Kuka orientiere sich dabei in erster Linie an drei Schlagworten: strukturiert, fokussiert und kundenzentriert. Und: Jede neue Idee, die weiterverfolgt werde, zahle auf zuvor definierte Schwerpunktthemen ein.

Konkret bedeutet das: Das Unternehmen versuche, so Tagscherer, für Entwicklungen und neue Ideen einen geschützten Raum zu schaffen und Innovationen im Dialog mit Kunden an deren Bedürfnissen auszurichten. Dabei sei es erfolgsentscheidend, dass die eigenen Ressourcen gezielt eingesetzt würden. Wo viele Ideen sprießen, müssen einige wenige Pflänzchen ausgewählt werden, die dann mit aller Hingabe gegossen, gehegt und gepflegt werden, sagte die CIO.

Das Ziel: Gestärkt aus der Krise hervorgehen

Natürlich habe Corona auch bei Kuka die Arbeit mit Innovationen verändert, erzählte Tagscherer in der „digitalen Kaffeepause“. So habe Kuka 2019 einen strategischen Innovationsprozess implementiert, mit dem das kreative Potenzial der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch zielgerichteter ausgeschöpft werden könne. Rund 500 Ideen kamen so aus allen Unternehmensbereichen und Erdteilen zusammen. Die nächsten Schritte verliefen dann allerdings anders als geplant: „Innovationsarbeit lebt von Teamworkshops und kreativen Prozessen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie mussten wir von heute auf morgen auf eine virtuelle Zusammenarbeit umstellen. Das ist uns aber unerwartet gut gelungen“, so Tagscherer.

Auch Kuka spürt die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und der globalen Wirtschaftskrise. So berichtete der Konzern kürzlich über einen Rückgang der Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2020 um 24,1  Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch verzichtet der Augsburger Automatisierungsspezialist nicht auf Investitionen in Innovationen und Zukunftsthemen. Tagscherer dazu: „Wir werden die Krise dafür nutzen, uns für die Zukunft aufzustellen und neue Ideen in der Pipeline zu haben.“

Auf Nachfrage sagte die CIO gegenüber Kunststoffe.de, man arbeite daran, den Anteil an Produkten, die jünger als drei Jahre sind, kontinuierlich auszubauen. Und disruptive Innovation habe zwei Seiten: auf der einen Seite den kommerziellen Vorteil der Unternehmen, die die Spielregeln auf dem Markt verändern, auf der anderen die Gefahr, dass das eigene Unternehmen einer disruptiven Entwicklung selbst zum Opfer falle.
In weiteren Gesprächsrunden wird es unter anderem um eine der modernsten Produktionsanlagen für Batteriesysteme sowie um Robotik in der Bauindustrie gehen. (cd)

Weiterführende Information
  • Erschienen am 01.09.2020

    Schnelle Helfer für die industrielle Fertigung

    Neue Scara- und Kleinroboter von Kuka

    Die neuen Roboter KR Scara und KR 4 Agilus im Portfolio von Kuka bieten hohe Wiederholgenauigkeit und kurze Zykluszeiten auf kleinstem Raum.   mehr

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  • 19.08.2020

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    Kuka und T-Systems machen Unternehmen fit für die Digitalisierung. Ihre Angebote zielen darauf, die Gesamtanlageneffizienz beim Kunden maßgeblich zu steigern.   mehr

  • 09.06.2020

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Unternehmensinformation

KUKA AG

Zugspitzstr. 140
DE 86165 Augsburg
Tel.: 0821 797-0
Fax: 0821 7972129

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