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14.08.2018

Unerwünschte Flugobjekte

Meinung

© privat

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Liebe Leserinnen und Leser,

seit über einem Jahr findet ein Landwirt auf seiner Weide im Voralpenland zahlreiche Folienfetzen und Plastikschnipsel – wenn sie nicht zuvor von seinen Kühen gefressen werden. Als Verursacher steht laut dem zuständigen Landratsamt zweifelsfrei eine benachbarte Papierfabrik fest, die auch Tetrapaks recycelt. Die Gegenmaßnahmen: bisher keine, die Firma arbeitet nach Stand der Technik – und könnte die Landschaft noch mehr verschmutzen, denn: „Emissionswerte für Anwehungen durch Plastikschnipsel existieren nicht“, so die Behörden. Das Ausmaß des Problems und die Folgen für die Nahrungskette: unbekannt. Der Eindruck: Hier macht sich eine ganze Branche fahrlässig angreifbar. Der Fall lief natürlich zur Hauptsendezeit im Fernsehen.

Immer wieder diskutiert die Industrie ihre Imageprobleme. Da wirkt es wie ein schlechter Witz, wenn das nachhaltige Handeln, zu dem sich auch die Recyclingfirma auf ihrer Webseite verpflichtet hat, so aussieht. Und wer will, kann einen Zusammenhang damit konstruieren: Auf einer (auch fachlich interessanten) Veranstaltung des Werkzeugbauers Deckerform beklagte ein Referent die rapide sinkende Zahl von Studienanfängern. Sägt hier jemand am eigenen Ast, fragt sich

Clemens Doriat

Weiterführende Information
  • 30.07.2018

    Von Kooperationen profitieren

    Aichacher Kunststofftage bei Deckerform

    Mit der Erstveranstaltung der Aichacher Kunststofftage präsentierte der Werkzeugbauer Deckerform seine neue Bühne für den Vertrieb von Spritzgießmaschinen. Mit an Bord: der Heißkanalhersteller HRSflow.   mehr

  • 18.07.2018

    Saftkartons zu Glitzer-Regranulat

    7000 Jahrestonnen Verpackungsabfall verarbeiten

    Im September 2018 wird die weltweit erste Anlage für das Recycling einer PE-Aluminium-Mischung in Betrieb gehen, die daraus ein Polyethylen-Regranulat herstellt.   mehr

2 Kommentare
  • 17.08.2018 von Re: Naja

    Da mögen Sie Recht haben, Herr Erwerle, und Ihre Vorschläge finde ich durchaus kreativ. Der vertraute Reflex, auf unfähige Politiker oder Behörden zu zeigen, kann aber nicht die ganze Antwort sein. Ich hoffe, wir sind uns trotzdem einig, dass auch ein Unternehmen seinen (selbst auferlegten) Verpflichtungen zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz nachkommen sollte. Es grüßt die Redaktion aus Bayern.

  • 14.08.2018 von Na ja...

    Stand der Technik... hat erst einmal nichts mit Grenzwerten zu tun... in der Bimsch geht es allgemein um Emissionen und um ein allgemeines Minderungsgebot. Und wenn da das Recyclat vom Winde verweht wird ist das eben nicht Stand der Technik...
    Nun der Landrat hat nicht die Eier sich mit einem größeren Arbeitgeber anzulegen... Aber: vielleicht sollte man den Landwirt unterstützen wenn er Tierarztrechnungen die wegen erhöhtem Überwachungsaufwand anfallen und einen Knecht zum Schnipselaufsammeln als Schadensersatz bei der Papierfirma einklagt...

    Versagen von Aufsichtsbehörden hat nichts mit der Kunsstoffbranche oder Recyclern zu tun... das hat etwas mit Hosenscheißervorgesetzten in den Ämtern zu tun...

    Keine Ahnung welcher Landkreis das ist aber ich hab nichts dagegen wenn man dem Landrat weiterleitetwas ich von ihm und seinem Amt halte unbekannterdings!

    Hi gut Württemberg Alleweyl!

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