nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
27.04.2017

Industrieluft-Schnuppern reicht nicht

Meinung

© Hanser/H. Zett

© Hanser/H. Zett

Liebe Leserinnen und Leser,

Mädchen werden Erzieherin, Jungs Mechaniker. Dass die Berufswahl junger Menschen hierzulande weitestgehend stereotypisch bleibt, zeigen auch die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Gerade einmal 15% der Beschäftigten in den sogenannten MINT-Berufen sind weiblich. Ändern soll das unter anderem der heutige Girls‘ Day, an dem sich auch zahlreiche Firmen aus der Kunststoffindustrie beteiligen.

Doch liegt es tatsächlich nur an der mangelnden Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, dass Frauen in diesen Berufen unterpräsent sind? Ein Blick in den Hörsaal zeigt ein anderes Bild. So stieg der Frauenanteil in den entsprechenden Studiengängen in den letzten Jahren auf über 30%. Es muss also noch andere Gründe dafür geben, dass der MINT-Arbeitsmarkt nach wie vor eine Männerdomäne ist. An Bewerberinnen sollte es zumindest nicht mangeln.

Melanie Ehrhardt, Redaktion

Weiterführende Information
  • 29.04.2017

    Einsatz für autonomes Fahren und den MINT-Nachwuchs

    María Belén Aranda Colás ist Engineer Powerwoman 2017

    Mit der Auszeichnung zur Engineer Powerwoman 2017 ehrte die Deutsche Messe AG im Rahmen des Fachkongresses Womenpower bereits zum fünften Mal eine Frau aus dem MINT-Bereich. Mit María Belén Aranda Colás zeichnete die Jury eine Frau aus, die sich nicht nur für das autonome Fahren, sondern auch für mehr Frauen im MINT-Bereich stark macht.   mehr

  • 27.04.2017

    Girls‘ Day bei Lanxess

    Chemie ist keine reine Männersache

    Labore, Technika, Werkstätten, Produktionsbetriebe - in diesen Arbeitsbereichen sucht man Frauen nach wie vor oft noch vergeblich. Der Girls’ Day soll das ändern. Auch Lanxess beteiligt sich an der bundesweiten Initiative.   mehr

  • 05.05.2017 von Nicht nur die heutigen Studnetinnen zählen

    Die heuigen Studnetinnen sind die Beschäftigten von morgen...
    Physik in Heidelberg Anfang der 90 er: Frauenanteil im unteren einstelligen Prozentbereich für die Studentinnen im Diplomstudiengang, deutlich besser bei den Lehramtsstudentinnen.
    Elektrotechnik, Maschinenbau damals ähnlich...

    Wenn wir heute dann langsam einen Frauenanteil bei den Studierenden von 50% haben wird es eben noch Jahre dauern bis das bei den Beschäftigten angekommen ist. Der eigentliche Grund aber meiner Meinung nach: Eine Kinderunfreundliche Gesellschaft! Der Ingenieur hat häufig einen unkalkulierbaren Arbeitstag... dann muss aber klar sein wer das Kind von der Kita abholt, ggf ist die "Ganztagesbetreuung" genau 8 Stunden man fährt aber 30 Minuten zu Arbeit und zurück... Vollzeitarbeit wird unmöglich, Ferien in der Scule: 13 Wochen... da braucht man bei tariflicher Urlaubszeit schon jemanden mit Schwerbehindertenausweis und Zusatzurlaub um das Kind die ganzen Ferien zu beaufsichtigen... hat man nicht Oma und Opa oder ein wie auch immer geartetes Ganztagesferienprogramm. Argumentation nun "Das kann ja auch der Mann machen, zu Hause bleiben und das Kind betreuen..." Na danke für den Mann ist dann der Wiedereinstieg nach einer Unterbrechung noch einmal schwieriger: keine Ahnung ob der so etwas verrücktes noch einmal macht! Die Familie leidet hie runter dem Vorurteil mehrfach... so lange Frauen weniger veridenen als Männer und sich das gefallen lassen "Das ist eben so.... als Frau muss man das vielfache Leistung um die selbe Kohle zu bekommen..." so lange wird hier auch die Familie benachteiligt! Dann kommt das Problem: beim Studium lernt man Methoden nicht einen Beruf, den lernt man später als hochbezahlter Akademiker... Also Frage warum sollte man eine junge Frau einstellen ie eh bald schwanger wird? Dann kommt die Jahre später aus dem Mutterschutz und man fängt von vorne an dann mit veraltetem Fachwissen.
    Mehr Frauen im Technischen Bereich? hängt vor allem an der Gesellschaft und solchen Kleinigkeiten wie vernünftiger Kinderbetreuung... und selbst wennd as dann so weit ist: Dann kommen die Probleme bis das Testeron aus der Arbeitswelt draußen ist... und sich das herumgesprochen hat.... wenn wir heute ideale Verhältnisse schaffen haben wir in 30 Jahren überall einen Frauenanteil von 50% aber es wird dauern! Das kostet eine Menge Geld... und Frauen die jetzt Erzieherinnen werdne studieren nicht gleichzeitig Macshinenbau... man muss dazu also auch die "Frauenberufe" aufwerten und attraktiv für die Männer machen! Mehr Geld und Anerkennung für Erzieher und Krankenpfleger... keine Stigmatisierung für den Papa der längere Zeit Erziehungsurlaub nimmt... statt ein "weißt Due eigentlich was Du da machst?" von dem Personalchef ein "Hei Karl... finde ich gut, unterstützen wir voll!"
    Wenn wir mehr Ingenieurinnen und Naturwissneschaftlerinnen haben wollen muss sich viel in der Gesellschaft ändern... Mehr Ingenieurinnen bedeutet auch merh Putzer anstatt Putzerinnen!

Diesen Artikel kommentieren





Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen