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10.03.2020

Flashmob gegen Fehlwürfe

Meinung

© Hanser/Zett

© Hanser/Zett

Sehr geehrte Damen und Herren,

gehören eigentlich gebrauchte Babywindeln oder Katzenstreu in die Gelbe Tonne? Eine Frage, die mancher Zeitgenosse anscheinend nicht so klar mit Nein beantwortet, wie man das erwarten sollte. Die Folge: Die Qualität des Verpackungsabfall-Sammelsuriums ist deutlich schlechter, als sie es allein aufgrund des zulässigen Durcheinanders an Wertstoffen schon wäre. Manches landet daher trotz moderner Sortiertechnik schließlich statt im Recycling in der energetischen Verwertung.

Soweit Fehlwürfe nicht darauf zurückgehen, dass jemand Restmüllgebühren sparen will, sondern es einfach nicht besser gewusst hat, darf man wieder hoffen: Heute hat das Duale System Deutschland mit einem Flashmob-Spektakel in Berlin eine bundesweite Informationskampagne gestartet, die mit „gängigen Vorurteilen und Irrtümern“ aufräumen will. Tatsächlich ist die Aufklärung der Bevölkerung über die Grundregeln der Mülltrennung in den letzten Jahren vernachlässigt worden, das Problem also teilweise hausgemacht. Stimmig dürfte auch der Fokus auf die jüngere Zielgruppe sein, die für Klimafolgen, aber durchaus nicht immer für Stoffkreisläufe sensibel ist.

Dr. Karlhorst Klotz

Weiterführende Information
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2 Kommentare
  • 11.03.2020 von Faktencheck zum Flashmob

    Mancher Flash(!)mob arbeitet tatsächlich mit kaum von Shorts oder Bikini verhülltem nacktem Fleisch, um die Botschaft blitz(!)artig an das Publikum zu bringen.

    Aber dringender als die Frage, ob flesh oder flash scheint die Frage nach der Ursache, warum Hausmüll nicht korrekt getrennt wird, und da mögen die von Ihnen geschilderten Unterschiede zwischen Kommunen und die davon ausgelöste Verwirrung bzw. das Gefühl "Ist doch egal" eine Rolle spielen. Aber begründet die Masse der Bevölkerung die Fehlwürfe?

    Eine Antwort liefert eine Befragung, die das Meinungsforschungsunternehmen Civey im Auftrag der Suez Deutschland GmbH mit etwa 10 000 Personen zwischen dem 8. und dem 11. November 2019 durchgeführt hat. Sie ist laut Suez repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren und weist einen statistischen Fehler von 2,5 % auf. Danach ist der Grund Nummer 1 (14%) für mangelnde Hausmülltrennung die Vermutung, dass sowieso alles zusammen verbrannt wird. Mit einigem Abstand folgen dann als Begründung die eigene Bequemlichkeit (9,9 %) und die Vermutung, der Müll gehe ins Ausland und werde nicht recycelt (8,3 %) oder er lande auf einer Deponie (7,0%). Übrigens geben in der Befragung über zwei Drittel der Befragten (67,2%) an, immer korrekt zu trennen.

  • 11.03.2020 von Der erste vegane Fleshmob

    Kein Schwein kriegt es mit... keine Sau interessiert sich dafür...
    Ist es nicht ein Hohn?
    Alos wir habengefühlt 10-15 verscheindene Systeme im Land die alle anders funktionieren... Und der gründe Punkt wundert sich über Fehlwürfe?
    Wer über eine Kreisgrenze hinweg pendelt hat hier die dort jene Regel,dann wohnt die Mama noch im dritten Kreis...
    Hier werden Dosen anders gesammelt als Tetrapaks dort nicht... ist Pappe nun Papier oder nicht? Und so weiter und so fort... Dazu: Ist Wurstpelle aus PE nun Verpackung oder nicht? Ich meine dort wo es keinen gelben Sack gibt, bei dem man ja sagen kann wo der grüne Punkt drauf ist das ist für den gelben Sack sonst Restmüll...
    Wie alt ist der grüne Punkt jetzt? zwei oder drei Jahrzehnte und funktioniert imer noch nicht zufriedenstellend? Haben da jetzt die Bürger oder das Management und die Politik versagt? Fleshmob ohne Flesh.. war wohl eher ein Veganmob und wer nicht die Fachzeitschriften leist bekommt es nicht mit... Nicht mal Öffentlichkeitsarbeit funktioniert!

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