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07.03.2017

Bittere Oxo-Pille

Meinung

© Hanser/H.Zett

Liebe Leserinnen und Leser,

sie tauchen in mancher Diskussion quasi als Wundermittel auf, und dann hört man auch schon mal, dass fast zärtlich von den „Oxos“ die Rede ist: Kunststoffe, die dank ihrer Additive unter der Einwirkung von Sonne und Sauerstoff in der freien Natur zerfallen. Lösen sie also das Problem des Marine Littering?

Keineswegs, weil man genauer hinschauen muss: Die Kunststoffe zerfallen zwar, übrig bleibt aber unter Umständen Mikroplastik, auf jeden Fall nichts, was als bioabbaubar gelten dürfte. Die Mahnung des IK in seiner neuen FAQ-Broschüre , daher besser von oxo-fragmentierbaren als von oxo-abbaubaren Kunststoffen zu sprechen, dient der Versachlichung und Klarheit.

Dr. Karlhorst Klotz

Weiterführende Information
  • 07.03.2017

    FAQs zu oxo-abbaubaren Kunststoffen

    IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen äußert Kritik

    Laut Verband sind die Bezeichnungen „oxo-fragmentierbare“ und „thermo-„ oder „photo- fragmentierbare Kunststoffe“ besser.   mehr

  • 07.03.2017 von "Oxos"

    Ich kann der Empfehlung des IK nur zustimmen. Ich würde weiterhin vorschlagen, als Sammelbegriff für biologisch nicht abbaubare Kunststoffe auf teilweise oder vollständig natürlicher Basis den Begriff "semi-biologische Kunststoffe" zu verwenden. "Biokunststoffe" sollte für vollständig abbaubare Materialien verwendet werden, die auf nachwachsenden oder petrochemischen Rohstoffen aufgebaut sind. Mit dem Begriff "Biopolymere" sollten allerdings nur Materialien rein natürlichen Ursprungs bezeichnet warden, die auch vollständig biologisch abbaubar sind (Cellulose, Naturlatex, Seide, Chitin etc.). Vgl. "Kunststoff-Wissen für Einsteiger", Tab. 3.1, S. 144.

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