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11.01.2018

Augen zu und durch

Meinung

© Hanser/H.Zett

Liebe Leserinnen und Leser,

zwei gern zitierte Redensarten lauten: „Aus den Augen, aus dem Sinn“ und „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“. Unsichtbare oder unbekannte Gefahren beziehungsweise Probleme lassen sich eben sehr einfach verdrängen. Vielleicht sind gerade diese Sprüche das Sinnbild verschiedener Umweltthemen mit Kunststoffbezug, die nun immer deutlicher werden.

Marine Litter wurde erst durch immer mehr verschmutzte Strände als Gefahr erkannt, das Thema Mikroplastik folgt dem gleichen Muster und Kunststoffrecycling wird erst durch den chinesischen Importstopp für verschiedene Abfallstoffe immer wichtiger. Die Lösung dieser Probleme muss eine vorrangige Aufgabe der Industrie und Gesellschaft sein, zu der mir auch ein passendes chinesisches Sprichwort in den Sinn kommt: „Löse das Problem, nicht die Schuldfrage“.

Andreas Stein

Weiterführende Information
  • 11.01.2018

    Biologisch abbaubare Mikroplastik-Alternativen

    Fraunhofer IMWS testet Cellulosepartikel in Kosmetikartikeln

    Im abgeschlossenen Forschungsprojekt „KosLigCel“ wurde die kostengünstige Herstellung biologisch abbaubarer Cellulosepartikel aus Buchenholz, Hafer, Weizen und Mais untersucht, die die Anforderungen an Abrasivität und Reinigungsleistung in Zahn- und Hautpflege-Produkten erfüllen.   mehr

  • 09.01.2018

    Fernost verschärft den Kreislauf

    Meinung

    Die chinesischen Beschränkungen beim Import von Kunststoffabfällen offenbaren ein deutsches Entsorgungsproblem - unsere Recyclingkapazitäten reichen für den eigenen Abfall nicht aus.   mehr

    1 Kommentar
  • 06.01.2018

    Preis für Kunststoff-Abfall reagiert

    Folge des chinesischen Müll-Importverbots

    China reduziert die Menge des importierten Mülls derzeit dramatisch, um seine eigenen Industrien voranzubringen. Das zeigt schon Wirkung auf die Preise bei uns und ist ein Weckruf für die Recyclingindustrie.   mehr

  • Teil der Lösung werden
    Kunststoffe 06/2017, Seite 20 - 22

    Teil der Lösung werden

    Industrie, Verarbeiter und Fischereisektor recyceln zusammen Kunststoffabfälle aus dem Meer

    Für das weltweite Problem von Kunststoffabfällen im Meer gibt es verschiedene Lösungsansätze. Während die Erzeuger vor allem den Eintrag...   mehr

3 Kommentare
  • 15.01.2018 von Alle Wege führen zu einer nachhaltigen Wirtschaftweise

    Auf das Problem der globalen Umweltverschmutzung durch Kunststoffabfall kann sowohl mit Verbrennen (= Nutzung als Energieträger) als auch Recyceln (= Kreislaufwirtschaft) reagiert werden. Entlang der Option Verbrennen wird allerdings wenig Motivation in Richtung „Vermeiden“ und „Design for Recycling“ gesetzt, wo doch viele Menschen vom Bauch her wissen, dass es ohne diese Komponenten nicht gehen wird. Ferner kommt es am Ende des Tages darauf an, dass man das „Wegwerfen in die Natur“ verhindert, ob durch drakonische Strafen oder wirtschaftliche Anreize. In einer Kreislaufwirtschaft hätte der Abfall hierzu mehr Wertpotenzial als „nur“ ein Brennstoff.
    Auf jeden Fall sollten wir technische Innovationen vorantreiben, die zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise führen können. Das sollte doch die beste Motivation sein, die es gibt.

  • 15.01.2018 von Gebrauchter Kunststoff ist kein Abfall sondern Wertstoff

    In Zeiten wo mehr als 80% des Rohöls noch direkt verbrannt werden ist es mehr als sinnvoll Erdöl zunächst einer Erstverwendung als Verpackungsmaterial und in einer zweiten Verwendung der Energiegewinnung zuzuführen. Sogenannter Kunststoffabfall ist kein Abfall sondern Wertstoff für die Energieerzeugung. Die Aussage von Hrn. Evers ist völlig richtig, die in Kunststoff steckende Energie muss genutzt werden.
    Vor Jahrzehnten wurde auch Altpapier als Abfall gesehen - heute weiss jeder, daß es sich um einen wertvollen Rohstoff handelt. Dasselbe gilt für Kunststoffabfälle. Im Übrigen müssen bereits heute in der Müllverbrennung entweder Kunststoffabfall oder Primärenergieträger zugegeben werden da der Brennwert des Mülls alleine zu niedrig ist.

  • 12.01.2018 von Marine Litter und Merkels Mantel

    Der Mantel des Verschweigens und Verdunkelns mittels Merkels Grokol-Mantel hatte auch dieses Problem zugedeckt: Marine Litter - und die skandalösen China Exporte von Müll. Ein weiteres Zukunftsthema, das vorwiegend jüngere Menschen (Wähler) betrifft und das man einfach rechts/links liegen lässt. In diesem Zusammenhang denke man auch an die andere Richtung: Tonnenweise Platik-Spielzeugschrott, mit dem unsere Jüngsten bereits an das Wegwerfenwennlangweilig gewöhnt werden.
    Und zur Entsorgungsfrage: In jeder Tonne Kunststoffmüll steckt viel nutzbare Energie. Machen wir es wie die Schweizer: Müllverbrennung und Stromgewinnung. Dann könnte man sich vielleicht auch das eine oder andere Braunkohlekraftwerk sparen.

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