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23.01.2018

Auf dem Holzweg

Meinung

© Hanser/H.Zett


Liebe Leserinnen und Leser,

zwar ist Öl der vorrangig genutzte Ausgangsstoff für Kunststoffe, viele herkömmliche Polymere können aber auch aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, wie z.B. Holz. Eine nachhaltige Forstwirtschaft vorausgesetzt, lassen sich daraus unterschiedliche Vorprodukte für Kunststoffe gewinnen. Der finnische UPM-Konzern denkt über einen deutschen Standort für so eine Anlage nach.

Das für den Prozess hauptsächlich eingesetzte Laubholz ist in Deutschland in großen Mengen und in zertifizierter, nachhaltiger Qualität vorhanden. Auch die Nachfrage nach biobasierten Ausgangsstoffen für Kunststoffe wird immer größer und sollte den Erfolg der Investition sichern. Wie der Verbraucher angesichts der aktuellen Plastikmülldiskussionen auf die Umwandlung von Holz in nicht-abbaubare Kunststoffe reagiert, ist allerdings noch offen.


Andreas Stein

Weiterführende Information
  • © UPM

    Aus hartem Holz gespritzt

    Vorprodukte für Biokunststoffe auf Basis von zertifiziertem Holz

    Die Rohstoffe von biobasierten Kunststoffen stehen oft in Konkurrenz zur Lebens- oder Futtermittelproduktion. Holz zählt nicht dazu. Und es gibt noch weitere Gründe, warum der finnische Papier- und Holzkonzern UPM gerade untersucht, ob er am Standort Frankfurt-Höchst eine Produktionsanlage für Kunststoffvorprodukte auf Holzbasis aufbaut.   mehr

  • 17.01.2018

    EU macht gegen Plastikmüll mobil

    Kommission legt europäische Kunststoffstrategie vor

    Die Europäer erzeugen jedes Jahr 25 Mio. t Kunststoffabfälle. Wie mit Plastik in der EU künftig umgegangen werden soll, hat die EU-Kommission nun erstmals als europäische Strategie formuliert.   mehr

  • 25.10.2017

    UPM will Geschäft mit Biochemikalien weiterentwickeln

    Machbarkeitsstudie für den Standort Frankfurt/Höchst

    Eine neuartige Bioraffinerie soll in industriellem Maßstab nachhaltig produziertes Holz in jährlich bis zu 150.000 t Bio-Monoethylenglycol (bMEG), Bio-Monopropylenglycol (bMPG) und Lignin umwandeln.   mehr

2 Kommentare
  • 24.01.2018 von Vermüllun der Welt

    Kunststoffe haben unser Leben bereichert, es ist ein fantastisches Medium. Es wurde dabei die Umwelt vergessen. Jeder kennt die Bilder des Müllteppichs im Atlantik. Nun ist es höchste Zeit und für unsere Nachkommen sehr wichtig, Alternativen zu finden. Unternehmen wie Tecnaro sind da auf dem besten Weg. Persönlich wünsche ich mir ein breites Umdenken.

  • 23.01.2018 von Neu war gestern!

    Seit 2006 setzen wir Lignin ein natürliches Polymer als Bestandteil vieler unsere Kunststoffartikel ein. Lignin ist sogar ein Abfallprodukt der Papierindustrie, somit wäre es fahrlässig hier überhaupt darüber nachzudenken, Bäume dafür zu roden. Zumal man heute noch gar nicht weis, wie man die Menge des gewonnene Lignins überhaupt verwerten will.
    Neben dem Lignin, setzten wir zudem Holzfasern bis zu 51% ein entweder in Kombination mit PP oder mit Lignin. Man sehe es geht schon viel aber keiner
    redet darüber.

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