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10.05.2019

Vom Abfall zur Chemie

Meinung

© H.Zett/Hanser

© H.Zett/Hanser

Liebe Leserinnen und Leser,

der Polyolefinhersteller Borealis prüft zusammen mit dem Mineralölkonzern OMV Anlagen für das chemische Recycling von Kunststoffabfällen. Sie sind dabei nicht alleine. Auch Sabic mit Plastics Energy, LyondellBasell in Kooperation mit dem KIT Karlsruhe, Total mit Polystyvert und Ineos Styrolution mit Agilyx arbeiten an der rohstofflichen Verwertung. Die BASF hat mit ihrem ChemCycling-Verfahren bereits erste Produkte getestet.

Hinter dem Begriff „chemisches Recycling“ verbergen sich verschiedene Verfahren, etwa Pyrolyse oder Vergasung . Sie alle zerlegen Polymere in niedermolekulare Bestandteile, die dann in Form von Syntheseöl oder -gas wieder einer Polymerisation zugeführt werden können. Die Prinzipien dieser Verfahren gehen in die 80er-Jahre zurück (Stichwort: Schwarze Pumpe). Unter anderem weil die Abnehmerindustrien höhere Recyclingquoten fordern und die Preise der Müllverbrennung hoch sind, wird chemisches Recycling wieder interessant – ökologisch und ökonomisch.

Franziska Gründel

Weiterführende Information
  • 08.05.2019

    OMV und Borealis prüfen Post-Consumer-Recycling

    Chemische Wiederaufbereitung im Blick

    Die beiden Chemiekonzerne gehen einen gemeinsamen Schritt in Richtung chemischer Wiederaufbereitung von Post-Consumer-Kunststoffabfällen.   mehr

  • 13.12.2018

    Großserienfähig chemisch recyceln

    BASF fördert Wiederverwertbarkeit von Kunststoffabfällen

    Mit zehn Kunden aus verschiedenen Industrien entwickelt der Rohstofferzeuger bereits Pilotprodukte aus den aufbereiteten Basischemikalien Ethylen und Propylen, beispielsweise Beutel, Kühlschrankelemente und Dämmplatten.   mehr

  • 05.06.2018

    Zwei neue Recycling-Partnerschaften

    Wettbewerb um Post-Consumer-Polystyrol

    Fast gleichzeitig verkünden die Polystyrolhersteller Ineos Styrolution und Total jeweils Partnerschaften mit Recyc­ling­unternehmen mit dem Ziel, Post-Consumer-Abfälle aus Po­lystyrol wiederaufzubereiten.   mehr

  • Recycling - Rohstoffliches Recycling

    Solvolyse und Pyrolyse

    Als Solvolyse wird die Reaktion mit einem Lösungsmittel bezeichnet, die zum Bruch der chemischen Bindung führt. Die solvolytische Depolymerisation kann beispielsweise bei POM oder PUR eingesetzt werden. Bei der Pyrolyse handelt es sich um die Zersetzung von Kohlenwasserstoffen unter Abwesenheit von Luft bzw. Sauerstoff.   mehr

  • Recycling - Rohstoffliches Recycling

    Hydrierung und Vergasung

    Die Hydrierung wird bei 150 bar bis 250 bar und etwa 450°C durchgeführt. Typische Hydrierprodukte sind C1- bis C4-Gase, Naphta, Mitteldestillate und Schweröl. Bei der Vergasung unter Luft- bzw. Sauerstoffzutritt erhält man ein Gasgemisch aus H2, CO und CO2. Kunststoffe aus Verpackungen können bis zu einem gewissen Anteil als Substitution von Mineralöl in Stahlwerken verwendet werden.   mehr

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