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22.03.2018

Wie es die Deutschen mit Verpackungen halten

Kunststoffe beim Einkaufen, im Müll und in der Verbrennung

Wie stehen die Deutschen zum Thema Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Verpackungen? tns-infratest hat dazu im Auftrag des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. (dvi) im Februar 2018 in Deutschland 1015 repräsentativ ausgewählte Frauen und Männer zwischen 16 und 64 Jahren befragt.

  • Über 80% der Konsumenten in Deutschland bringen eigene Einkaufsbehälter mit, ... (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    Über 80% der Konsumenten in Deutschland bringen eigene Einkaufsbehälter mit, ... (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

  • ... rund 19% bringen aber eine Kunststofftragetasche zum Einkauf mit (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    ... rund 19% bringen aber eine Kunststofftragetasche zum Einkauf mit (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

  • Zwei von drei Deutschen denken nachhaltig und handeln entsprechend (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    Zwei von drei Deutschen denken nachhaltig und handeln entsprechend (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

  • Bewusster einkaufen - weniger wegwerfen. Die Umfrage zeigt: Fast 70% tun es wirklich (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    Bewusster einkaufen - weniger wegwerfen. Die Umfrage zeigt: Fast 70% tun es wirklich (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

  • Fast 60% sehen den Schlüssel zu weniger Abfallverlust in die Umwelt in mehr Eigenverantwortung und Bürger-Engagement (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    Fast 60% sehen den Schlüssel zu weniger Abfallverlust in die Umwelt in mehr Eigenverantwortung und Bürger-Engagement (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

  • China-Plastikmüll-Importverbot: Die Mehrheit will mehr Kunststoffrecycling im eigenen Land - nicht nur für Verpackungen (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    China-Plastikmüll-Importverbot: Die Mehrheit will mehr Kunststoffrecycling im eigenen Land - nicht nur für Verpackungen (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

  • Seit den frühen neunziger Jahren ist die Verpackungsbranche ein Pionier in Sachen Recycling und Kreislaufwirtschaft (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    Seit den frühen neunziger Jahren ist die Verpackungsbranche ein Pionier in Sachen Recycling und Kreislaufwirtschaft (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

  • Grundsätzlich sind die Konsumenten mit Verpackungen einverstanden - nur 27,7% bevorzugen grundsätzlich lose Ware (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    Grundsätzlich sind die Konsumenten mit Verpackungen einverstanden - nur 27,7% bevorzugen grundsätzlich lose Ware (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

  • Der ökologische Fußabdruck einer Verpackung im Durschnitt zehn Mal geringer ist, als der des verpackten Produkts (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    Der ökologische Fußabdruck einer Verpackung im Durschnitt zehn Mal geringer ist, als der des verpackten Produkts (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

  • Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender des dvi: „Wir können auf Verpackung nicht verzichten. Verpackungen sind eine Lösung mit Zukunft und für die Zukunft.“  (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender des dvi: „Wir können auf Verpackung nicht verzichten. Verpackungen sind eine Lösung mit Zukunft und für die Zukunft.“ (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

  • Die deutsche Verpackungswirtschaft in Zahlen (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

    Die deutsche Verpackungswirtschaft in Zahlen (© dvi - Deutsches Verpackungsinstitut)

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Kunststofftragetasche mitbringen statt kaufen

Laut Umfrage spielt der Kauf einer Kunststofftragetasche beim Einkaufen nur noch eine untergeordnete Rolle: 4,5% der Befragten gaben an, eine solche im Laden zu kaufen. Dabei ist der Anteil in der Altersgruppe 18-24 mit 11,4% fast dreimal so hoch wie beim Rest der Bevölkerung (3,55%).

Allerdings gaben auch 19,1% an, Kunststofftragetaschen von zu Hause mitzubringen, während noch weit mehr Deutsche (80,4%) andere Behälter dabei haben (Bild 2). Vorreiter hierbei ist die Altersgruppe der über 55-Jährigen, bei denen 91,8% eigene Behältnisse mitbringen.

17,5% der Einkaufenden verwenden Umverpackungen aus dem Laden und geben der Verpackung damit vor dem Recycling einen Zweitnutzen. 14,3% kaufen alternative Behältnisse.

Bürger werden selber aktiv

Zwei von drei Deutschen denken nachhaltig und handeln entsprechend: 68,2% geben an, dass sie bewusster kaufen und konsumieren. Die Quote liegt dabei in allen Altersgruppen über 60%. 64,1% vermeiden Verluste und werfen weniger weg. Mit 27,7% kauft ein gutes Viertel der Bürger vermehrt Gebrauchtes, leiht Dinge aus oder stellt Sachen selber her.

Kosten spielen durchaus eine Rolle: Mehr Geld für mehr Qualität auszugeben, gehört nur für 26,2% zur praktizierten Nachhaltigkeit. Auch Verzicht auf Konsum steht nicht im Vordergrund. Nur rund ein Viertel der Bürger kaufen und konsumieren grundsätzlich weniger (25,7%).

Bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit sieht sich eine absolute Mehrheit der Bürger selbst in der Pflicht. 57,9% plädieren für mehr Eigenverantwortung und Engagement des Einzelnen, wenn es darum geht, Verpackungsabfälle in der Natur zu vermeiden. Besonders ausgeprägt ist diese Einstellung bei den über 55-Jährigen (64,3%). Unter 50% rutscht die Quote nur bei Bürgern unter 25 Jahren (49,1%).

Aber auch Staat und Kommunen sind gefordert. 55,8% wünschen sich mehr Sammelbehälter an mehr Orten, um Verpackungen nachhaltig entsorgen zu können. 53,9% fordern mehr Aufklärung, auch an den Schulen. 42% sind für höhere Strafen. Ein grundsätzliches Pfand auf Verpackungen lehnen zwei von drei Befragten ab (67,4%).

Kunststoffmüll einsammeln – aber nicht verbrennen

53,8% der Bürger fordern, dass nicht nur Verpackungen aus Kunststoff eingesammelt und recycelt werden, sondern auch andere Kunststoffprodukte Dafür möchten 53,2% mehr Recyclingkapazitäten im Land und sind bereit, den Aufbau mit Fördergeldern zu unterstützen. Die Einführung einer Steuer auf Kunststoff zugunsten des Recyclingsystems halten 28,3% der Bürger für sinnvoll, eine Verbrennung von Kunststoffmüll nur 12,6% (Bild 6).

Auch der Export in andere Länder findet wenig Zustimmung. Nur 4,9% sprechen sich dafür aus. Aber: In der Altersgruppe der unter 24-Jährigen ist der Zuspruch mit 9,9% mehr als doppelt so hoch.

Verpackt oder unverpackt?

32,1% der Konsumenten finden die regionale Herkunft von Produkten wichtiger, als die Frage, ob diese verpackt oder unverpackt sind. Grundsätzlich bevorzugt die Mehrheit verpackte Ware, sei es aus Kostengründen (22,8%), Frische- und Hygieneaspekten (20,5%) oder weil es praktischer ist (14,7%). Nur 27,7% greifen beim Einkauf grundsätzlich zu loser Ware. Am stärksten vertreten ist dabei mit 37,0% die Altersgruppe der über 55-Jährigen. Das geringste Interesse besteht bei Konsumenten unter 35 Jahren (22,9%).

Das Verpackungsinstitut stellte die Umfrageergebnisse zum Auftakt des Deutschen Verpackungskongresses in Berlin vor. Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender des dvi, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der ökologische Fußabdruck einer Verpackung im Durschnitt zehn Mal geringer ist, als der des verpackten Produkts (Bild 9). „Verdirbt die Ware oder nimmt sie Schäden, weil wir uns die Verpackung sparen wollen, ist der ökologische, ökonomische und soziale Schaden also ungleich größer“, so Reiner. (kk)

Deutsches Verpackungsinstitut e. V., Berlin

Weiterführende Information
  • Kunststoffrecycling

    Das Online-Special rund um das Recycling von Kunststoffen

    Nur wenige Werkstoffe sind für eine Verwertung so gut geeignet wie Kunststoffe. In unserem Special „Kunststoffrecycling“ haben wir für Sie eine Auswahl an relevanten und aktuellen Entwicklungen und Produkten zum Thema Wiederverwertung von Kunststoffen zusammengestellt.   mehr

  • 20.03.2018

    Kunststoff-Trennsystem bleibt vorerst eigenständig

    Übernahme der DSD durch Remondis gescheitert

    Der geplante Verkauf hatte für erhebliche Unruhe in der Branche gesorgt. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock warnte früh vor den negativen Auswirkungen auf die immer noch mittelständisch geprägte Branche.   mehr

  • Verpackungen für die Bedürfnisse der Welt

    Verpackungen für die Bedürfnisse der Welt

    Von unverpackt über rigide bis zu flexibel

    Weltweit geht der Trend immer mehr zu flexiblen Verpackungen. Verschiedene regionale Anforderungen sorgen jedoch für signifikante Unterschiede in unterschiedlichen Ländern.   mehr

  • 13.02.2018

    Intensivierte Kooperation bei flexiblen Verpackungen

    Ceflex fördert Kreislaufwirtschaftslösungen

    Die Zahl der teilnehmenden Unternehmen und Organisationen aus der gesamten Wertschöpfungskette ist in den vergangenen sieben Monaten um 56% gestiegen.   mehr

  • Recycling beginnt bereits bei  der Wahl der Verbundstoffe
    Kunststoffe 08/2017, Seite 32 - 34

    Recycling beginnt bereits bei der Wahl der Verbundstoffe

    Wiederaufbereitung flexibler Verpackungen aus mehrlagigen Multimaterialverbunden

    Mehrlagige Verbundstoffe spielen im Verpackungsbereich eine immer größere Rolle, unter anderem im dynamisch wachsenden Segment der...   mehr

Unternehmensinformation

Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi)

Kunzendorfstraße 19
DE 14165 Berlin

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