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16.04.2018

Preisanstieg bei PTFE setzt sich weiter fort

Verfügbarkeitsgrenzen werden sichtbar

Vor dem Hintergrund der soliden konjunkturellen Entwicklung in den Haupteinsatzbereichen des Hochleistungskunststoffs PTFE steigt auch die Nachfrage nach Fluorpolymeren weiter an. Dem steht eine Entwicklung gegenüber, die sich seit Mitte 2017 immer deutlicher abzeichnet: massiv anziehende Rohstoffpreise.

Auf Basis des regelmäßig von der pro-K Fluoropolymergroup durchgeführten Branchentrends weisen gleichermaßen die Preise für S-PTFE und E-PTFE zweistellige Steigerungsraten auf. Zusätzlicher Druck auf die Märkte entsteht durch erste Kontingentierungen und längere Lieferzeiten seitens der Polymerhersteller. Eine kurzfristige Verbesserung ist derzeit nicht abzusehen.

Die Hauptursache für die Verknappung des Angebots ist weiterhin auf die eingeschränkte Nutzung von Produktionsanlagen in China vor dem Hintergrund der dort massiv gestiegenen Umweltauflagen zurückzuführen. Zudem kommen in größerem Umfang neue Anwendungen für PTFE zum Einsatz. Mit R-1234-yf ist ein weiteres Wettbewerbsprodukt um die gemeinsame Ressource Flussspat aufgekommen. Dieses Kältemittel mit deutlich reduziertem Ozonabbaupotenzial kommt weltweit in den Klimaanlagen neuer Fahrzeuge zum Einsatz. Alle Effekte zusammen haben ihre Spuren in den meisten Bereichen des PTFE hinterlassen.

„Längerfristige Ressourcenplanung und ggf. Re-Engineering von existierenden Produktionsprozessen mit dem Ziel des nachhaltigeren Rohstoffeinsatzes sind Zeichen der Zeit“ erklärt Dr. Michael Schlipf, Vorsitzender der Fachgruppe Fluorkunststoffe des pro-K Industrieverbands Halbzeuge und Konsumprodukte auf Kunststoff e.V. (Red)

Weiterführende Information
  • 16.08.2017

    Verwertungswege von PTFE und Fluorthermoplasten identifizieren

    Umfassendes Merkblatt von pro-K

    Das Merkblatt informiert über gesetzliche Anforderungen und beschreibt anschaulich die Vorgehensweise und Verfahren der verschiedenen heute möglichen Verwertungswege von PTFE und Fluorthermoplasten.   mehr

  • 03.04.2017

    Neue Chancen und Herausforderungen

    pro-K beschäftigt sich mit der europäischen Fluorpolymerindustrie

    Bei der Sitzung der Fachgrupp stand die Marktsituation von Fluorpolymeren mit Schwerpunkt PTFE im Vordergrund.   mehr

Unternehmensinformation

pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V.

Städelstr. 10
DE 60596 Frankfurt
Tel.: 069 27105-30
Fax: 069 239837

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