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14.07.2020

Fakuma-Aussteller mit gebremster Euphorie

Update vom 16.7.2020

Fakuma 2020: Welche Auswirkungen wird Corona auf diese für die Kunststoffbranche wichtige Messe haben, die sich in den vergangenen Jahren gerade durch ihre eher familiäre Atmosphäre von anderen Events abhob? (© Hanser)

Fakuma 2020: Welche Auswirkungen wird Corona auf diese für die Kunststoffbranche wichtige Messe haben, die sich in den vergangenen Jahren gerade durch ihre eher familiäre Atmosphäre von anderen Events abhob? (© Hanser)

Der Veranstalter der Fakuma bereitet sich auf die Öffnung der Messe im Oktober 2020 vor. Auf Basis dieser Entscheidung planen Aussteller wie beispielsweise Arburg derzeit ihren Messeauftritt, ohne allerdings noch das finale Durchführungskonzept zu kennen, das bis spätestens Ende Juli vorliegen soll.

Angesichts der noch nicht überwundenen Corona-Pandemie haben jedoch einige große Aussteller schon jetzt bekanntgegeben, dass sie ihre Teilnahme in diesem Jahr auf ein Minimum reduzieren („nicht aktiv teilnehmen“) oder sogar ganz absagen. Hier ein Überblick über solche Entscheidungen bei einigen der großen Aussteller:

Keine „aktive Teilnahme“

  • Domo Chemicals

    Aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Situation sowie zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit aller Mitarbeiter und Kunden wird Domo Chemicals nicht aktiv an der Fakuma 2020 teilnehmen. Domo wird während der Veranstaltung aber über einen Kontaktschalter vor Ort präsent sein. Darüber hinaus wird das Unternehmen eine digitale Veranstaltung organisieren, die sich auf sein erweitertes Lösungsportfolio und seine aktualisierte Geschäftsstrategie konzentriert.

  • Engel

    Das österreichische Hersteller von Kunststoffmaschinen wird in diesem Jahr nicht in gewohnter Form aktiv an der Fakuma teilnehmen. Die Geschäftsleitung trifft diese Entscheidung angesichts der nicht vorhersehbaren weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Selbst mit einem Hygienekonzept und einer pro Tag begrenzten Zahl an Messebesuchern könne das Unternehmen das Risiko einer Ansteckung mit Covid-19 nicht ausschließen.

  • Herrmann Ultraschall

    Die Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG wird angesichts der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht in gewohnter Form aktiv an der Fakuma teilnehmen. Man sehe aufgrund der erforderlichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen keine Möglichkeit, ein informatives und entspanntes Messeerlebnis zu bieten. Zudem stehe für das Unternehmen die Gesundheit der Mitarbeiter und Besucher an vorderster Stelle.

  • KraussMaffei

    Wie eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage erklärte, werde KraussMaffei an der Fakuma 2020 teilnehmen , sollte die Messe tatsächlich stattfinden. Weiter heißt es: „Allerdings werden wir nicht wie gewohnt teilnehmen, sondern mit einer eher digitalen Darstellung unserer Produkte und Dienstleistungen sowie mit einer reduzierten Anzahl von Ansprechpartnern vor Ort. Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden ihren Messebesuch ebenfalls eher vorsichtig und abwartend planen und sehen uns in der Pflicht sowohl unseren Kunden als auch unseren Mitarbeitern die größtmögliche Sicherheit zu bieten.“ Zudem liege bis jetzt vom Veranstalter noch kein Hygienekonzept vor, was die detaillierte Planung der Präsenz erschwere.

  • Moretto

    Der italienische Maschinenbauer Moretto S.p.A. wird nicht aktiv an der Fakuma teilnehmen. Diese Entscheidung wurde in Anbetracht der derzeitigen Unsicherheit der Lage getroffen. Es war für das Unternehmen zwar keine leichte Entscheidung, aber die Gesundheit der Mitarbeiter und Besucher genießt oberste Priorität. Das Unternehmen freut sich auf eine aktive Teilnahme an der nächsten Ausgabe der Fakuma und steht den Kunden in der Zwischenzeit für individuelle Treffen und digitale Präsentationen zur Verfügung.

  • motan-colortronic

    „Die Geschäftsführung von motan-colortronic hat sich aufgrund der weiterhin kritischen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegen eine aktive Teilnahme in gewohnter Form an der Fakuma 2020 entschieden“, teilte das Unternehmen am 7. Juli mit. Der Aussteller bedauere diesen Schritt sehr, sehe aber aufgrund der aktuellen Situation keine Alternative.

  • Nordsons PPS-Gruppe (Polymer Processing Systems)

    Aufgrund der anhaltenden Risiken der Coronavirus-Pandemie hat die Nordson Corporation leider entschieden, dass sie nicht aktiv an der Fakuma 2020 teilnehmen wird. Das Unternehmen wird die Ausstellungsfläche auf der Messe zwar behalten, jedoch wird weder das geplante Team entsendet noch Maschinen ausgestellt. „Die Teilnahme an der Fakuma 2020 hätte Nordson und seinen Kunden und Interessenten wertvolle Geschäftsmöglichkeiten geboten. Wir bedauern sehr, diese Entscheidung treffen zu müssen. Die Fakuma wird auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie des Nordson PPS-Geschäfts sein.“, so Kelly Harings, Global Marketing Manager von Nordson PPS.

  • Sepro-Gruppe

    Die Sepro-Gruppe, La Roche sur Yon, Frankreich, plant, ihre Aktivitäten auf der Fakuma erheblich einzuschränken, sollte diese wie geplant vom 13. bis 17. Oktober 2020 stattfinden. Sepro hat vor kurzem die Entscheidung getroffen, keine Roboterlösungen oder Automatisierungssysteme auszustellen und wird folglich die Teilnahme von Mitarbeitern an der Messe reduzieren.

  • Sonotronic

    „Im Bewusstsein unserer Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Geschäftspartner, haben wir uns dazu entschlossen, unsere Standfläche auf der Fakuma in diesem Jahr nicht wie gewohnt zu nutzen. Auch mit entsprechenden Hygienekonzepten können wir nicht für die Sicherheit unserer Mitarbeiter garantieren.“, so Sonotronic-Geschäftsführer Ingo Nagel.

  • Sumitomo (SHI) Demag

    Geschäftsführung und Belegschaftsvertreter der deutschen Standorte von Sumitomo (SHI) Demag haben abgestimmt: Falls die Fakuma in diesem Jahr stattfindet, wird Sumitomo (SHI) Demag keine aktive Präsenz auf der Messe zeigen. Unter dem Motto: „Act Responsibly: Schutz als höchste Priorität" stellt der Maschinenhersteller den Schutz von Mitarbeitern, Besuchern und Kunden an erste Stelle. Daher werde man weder Mitarbeiter noch Maschinenexponate nach Friedrichshafen senden.

  • Wittmann Gruppe

    Ende Juni verlautete bereits von der Wittmann Gruppe, zu der u.a. Wittmann Battenfeld und Wittmann Kunststoffgeräte zählen, dass sie nicht „aktiv“ an der Fakuma 2020 teilnimmt.

Komplette Absage

  • Die Swissplast Group, Sargans/Schweiz, verzichtet laut einer Mitteilung vom 1. Juli komplett auf eine Teilnahme an der Fakuma im Oktober 2020. Nach eigenen Angaben gehört das inhabergeführte Unternehmen mit vier Werken in Europa zu den größten im Bereich Thermoformen.

(Red.)

Weiterführende Information
  • 08.07.2020

    Immer mehr "Alibi-Stände" auf der Fakuma

    Umfrage zeigt generelle Verunsicherung von Messebesuchern

    Ob eine Messe durchgeführt werden kann und soll hängt nicht alleine von gesetzlichen Auflagen ab, sondern auch von der Beteiligung der Aussteller und Besucher.   mehr

  • 06.07.2020

    KraussMaffei: „Teilnahme an Fakuma 2020 eher digital“

    Unternehmen plant Messeauftritt unter Corona-Bedingungen

    KraussMaffei will auf der Fakuma 2020 sein Portfolio überwiegend digital präsentieren und mit nur wenigen Ansprechpartnern vor Ort sein. Bislang fehle ein Hygienekonzept für die Messe.   mehr

  • Ab wann planen Sie Messebesuche?

    Umfrage zu Messen in Corona-Zeiten

    Nach Lockerungen der Auflagen scheinen Messen bald wieder möglich zu sein. Ab wann planen Sie wieder an Großveranstaltungen teilzunehmen? Sehen Sie hier die Abstimmungsergebnisse.   mehr

  • 30.06.2020

    Fakuma 2020 macht sich startklar

    Messeunternehmen Schall erarbeitet Durchführungskonzept

    Die 27. Fakuma rüstet sich für den nächsten Messeauftritt vom 13. bis 17.10.2020. Derzeit entsteht ein Durchführungskonzept, um alle aus der Corona-Pandemie resultierenden Vorgaben zu erfüllen.   mehr

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