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04.05.2018

Gefeierte UD-Tape-Anlage

Das Fraunhofer PAZ erweitert sein Verarbeitungsspektrum

  • Die neue UD-Tape-Anlage am Fraunhofer PAZ in Schkopau wurde am 03. Mai 2018 feierlich eröffnet. Von links: Prof. Dr. Peter Michel, Frank Bannert, Thomas Reitmann, Ivonne Jahn, Prof. Dr. Ralf Wehrspohn und Hilmar Heithorst (© Hanser/A. Stein)

  • Zahlreiche geladene Gäste konnten vor Ort die Einrichtung des Fraunhofer Pilotanlagenzentrums samt der neuen UD-Tape-Anlage in Aktion sehen (© Hanser/A. Stein)

  • Neben der UD-Tape-Anlage zog vor allem der große Spritzgieß-Compounder die Blicke auf sich (© Hanser/A. Stein)

  • In kleinere Gruppen erhielten die Gäste einen Rundgang und konnten ihre Fragen an die Fraunhofer-Mitarbeiter richten (© Hanser/A. Stein)

  • Der Schwerpunkt lag natürlich auf der neuen, leistungsstarken UD-Tape-Anlage (© Hanser/A. Stein)

  • Auf der neuen Anlage können verschiedenste Fasern zu endlosfaserverstärkten Tapes verarbeitet werden (© Hanser/A. Stein)

  • Im Werkzeug werden die Fasern durch Aufbringen von Polymerschmelze benetzt, wobei verschiedenste Faser-Matrix-Kombinationen möglich sind (© Hanser/A. Stein)

  • Sobald die Imprägnierung der Fasern abgeschlossen ist, erfolgt der Abzug des bis zu 500 mm breiten UD-Tapes, der Randbeschnitt und das abschließende Aufwickeln auf Rollen (© Hanser/A. Stein)

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Am 3. Mai 2018 wurde am Fraunhofer Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung (PAZ) in Schkopau eine neue UD-Tape-Anlage feierlich in Betrieb genommen. Das Fraunhofer PAZ ist eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer-Instituts für angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam-Golm und des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle. Es bündelt die Kompetenzen beider Institute für komplexe Aufgabenstellungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Kunststoffe.

Zahlreiche geladene Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Politik kamen ins Besucherzentrum des Dow-ValueParks in Sachsen-Anhalt, um der Eröffnung einen würdigen Rahmen zu verleihen und gleichzeitig einen Eindruck von der neuen UD-Tape-Anlage und der gesamten Ausstattung des Fraunhofer PAZ zu bekommen. Die Anlage erweitert das Verarbeitungsspektrum im Bereich der faserverstärkten Kunststoffe um eine effiziente und zukunftsweisende Technologie.

Wie Prof. Dr. Peter Michel, Leiter des PAZ und Geschäftsfeldleiter Polymeranwendungen am Fraunhofer IMWS, in einem Vortrag darlegte, entstand die Idee für die UD-Tape-Anlage zu einer Zeit, in der faserverstärkte Thermoplaste nur eine kleine Rolle spielten. Gerade diese unidirektionalen Halbzeuge werden mittlerweile aber intensiv genutzt, um sehr effizienten Leichtbau bei großserienfähiger Kosten- und Prozessstruktur zu ermöglichen.

Bei einer Führung bekamen die Gäste einen Einblick in die anderen Tätigkeits- und Forschungsbereiche am Fraunhofer PAZ und konnten die neue Anlage in Aktion sehen. Die Anlage kann verschiedenste Verstärkungsmaterialien, z.B. Glas-, Carbon- oder Naturfasern mit einer großen Bandbreite an Polymermaterialien zu unidirektionalen Tapes mit einer maximalen Breite von 500 mm verarbeiten. Die Imprägnierlänge im Werkzeug ist variabel steuerbar, die maximale Verarbeitungstemperatur liegt bei 350°C und die neue Anlage kann Prozessgeschwindigkeiten bis zu 20 m/min realisieren. Die Tapes werden zur Konfektionierung über einen Kalander gekühlt, randbeschnitten, auf Rollen aufgewickelt und stehen dann zur Weiterverarbeitung zur Verfügung. (as)

Unternehmensinformation

Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Walter-Hülse-Straße 1
DE 06120 Halle

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