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19.09.2016

DVS-Studie: Industrie 4.0 in Fügetechnik „ausbaufähig“

Technische und organisatorische Voraussetzungen fehlen oft

DVS-Studie: "Industrie 4.-0‘ – Bedeutung für die Fügetechnik" (© DVS)

DVS-Studie: "Industrie 4.-0‘ – Bedeutung für die Fügetechnik" (© DVS)

Die Forschungsvereinigung des DVS (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V.) hat eine Studie in Auftrag gegeben, um das Verständnis der Unternehmen für „Industrie 4.0“ in Bezug auf den Schwerpunkt Fügetechnik zu erfassen sowie einen Überblick über die Voraussetzungen zu deren Umsetzung zu erhalten. Die Studie stellt laut DVS das momentane Grundverständnis von Industrie 4.0. vor sowie den realen Bedarf an branchenspezifischen fügetechnischen Lösungen.

Starke Defizite in Ntuzung morderner Produktionssysteme

Aus fügetechnischer Sicht wird klar, dass die mittelständischen Unternehmen starke Defizite in der Nutzung moderner Produktionssysteme aufweisen bzw. nur rudimentär auf die zukünftigen Produktionsanforderungen („Smart Factory“) vorbereitet sind, heißt es im Resümee der Studie „‘Industrie 4.0‘ – Bedeutung für die Fügetechnik“, die nun als DVS-Berichteband erschienen ist. Nach wie vor seien klassische Prozessabläufe und Verfahren vorherrschend. Eine „individuelle“ sprich Einzelfertigung mit den Methoden der Smart Factory sei bisher nicht absehbar. Dies resultiere aus einer Summe fehlender technologischer und organisatorischer Voraussetzungen.

Gemessen an den Visionen der 4. Industriellen Revolution stecke die Entwicklung der fügetechnischen Sensorik noch in den Kinderschuhen. Die Sensorik werde zukünftig auch zur Entwicklung einer künstlichen „fügetechnischen“ Intelligenz benötigt, d. h., die Sensorik erfasst alle Daten des Herstellungsprozesses, um nicht nur den Fügeprozess des momentanen Bauteils (z. B. Nahtverfolgung, Schweißparameter, Klebstoffdosierungen etc.) zu steuern und zu überwachen (Qualitätssicherung), sondern bei späteren Bauteilen, welcher Art auch immer, die benötigte Fügetechnologie selbständig auszuwählen und „gelernte“ Parameter zu optimieren und anzuwenden, beschreibt die Studie die Vision. Das könne auch zur Anwendung mehrerer Prozesse und so zu heute nicht denkbaren Verfahrensvarianten führen.

Nachholbedarf beim IT-Ausbau

Auch der Ausbau der IT-Struktur bzw. -nutzung lasse zum heutigen Stand in den Unternehmen zu wünschen übrig: Industrielle Daten-Clouds stehen den Unternehmen kaum zur Verfügung bzw. werden aufgrund fehlender Sicherheitskonzepte nicht angenommen. Es bestehe viel Nachholbedarf.

Des Weiteren beklagt die Studie „eine Reihe organisatorischer Defizite in der fügetechnischen Produktion“. Die Befragung zeige, dass auch 2016 noch mit papierbasierten Fertigungsunterlagen und Arbeitskarten gearbeitet wird und die „papierfreie Fabrik“ noch eine Zukunftsvision ist.

KMU brauchen Unterstützung

Die Studie kommt zu dem Schluss: „Industrie 4.0 stellt den fügetechnischen Produktionsprozess vor große Anforderungen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen können diese nicht allein bewältigen. Eine fachübergreifende Forschungs- und Entwicklungsstruktur ist dafür unumgänglich.“

58 Industrieunternehmen unterschiedlicher Unternehmensgrößen und -branchen wurden von der Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e. V. des DVS für die Befragung ausgewählt. Die Teilnehmer kamen aus den Industriezweigen Automobil-, Stahl- und Maschinenbau. (kk)

zusätzliche Links

Die DVS-Studie ist in der Reihe DVS-Berichte, Band 329, auf Deutsch „‘Industrie 4.-0‘ – Bedeutung für die Fügetechnik“ sowie auf Englisch „‘Industry 4.0‘ – Significance for joining technology“ erschienen und bei jutta.altenburger@dvs-hg.de erhältlich. Für Mitglieder der Forschungsvereinigung steht die DVS-Studie unter www.dvs-ev.de/fv/aktuell zum Download zur Verfügung.

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