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16.08.2017

China stürmt bei der Automatisierung voran

World Robotics Report 2017 belegt Rekordtempo

China hat sich bei der Automatisierung der Industrie mit Rekordtempo entwickelt. Aktuell hat das jährliche Umsatzvolumen den höchsten Stand erreicht, der jemals für ein Land verzeichnet wurde: Innerhalb eines Jahres stieg der Absatz von Industrie-Robotern um 27% auf 87.000 Einheiten (2016). Der operative Bestand ist der größte weltweit. Von 2018 bis 2020 ist beim Absatz von Industrie-Robotern mit einer Steigerung von 15 bis 20% zu rechnen. Das sind erste Ergebnisse aus dem World Robotics Report 2017, der am 27. September von der International Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht wird.

“China ist der mit Abstand größte Robotermarkt der Welt – das gilt sowohl für das Umsatzvolumen als auch den operative Bestand”, sagt Joe Gemma, Präsident der International Federation of Robotics (IFR). “Das Reich der Mitte ist zudem der weltweit am schnellsten wachsende Markt. Es gab noch nie einen derart dynamischen Anstieg in so kurzer Zeit.“

Elektro- und Elektronikindustrie ist der größte Treiber

Gewinner beim jüngsten Wachstum in China ist die Elektro- und Elektronikindustrie. Das Umsatzvolumen für Industrie-Roboter stieg um 75% auf knapp 30.000 Einheiten (2016). Rund ein Drittel der verkauften Einheiten stammt von chinesischen Herstellern. Diese konnten ihren Absatz mit einem Plus von knapp 120% mehr als verdoppeln. Die internationalen Roboterhersteller haben ihren Absatz in der Elektro- und Elektronikindustrie ebenfalls alle deutlich gesteigert (+59%). Diese bemerkenswerte Nachfrage wird voraussichtlich noch weiter anhalten. Große Vertragshersteller für Elektronikgeräte haben bereits damit begonnen, die Produktion zu automatisieren. Die Halbleiter- und Chipindustrie investierte beispielsweise stark in Automation. Große Produktionsstandorte für die Batteriefertigung werden aufgebaut, um der steigenden Nachfrage nach Elektro- und Hybridautos gerecht zu werden.

Die Automobilindustrie hat die Führungsposition an die Elektro- und Elektronikindustrie abgegeben, bleibt aber ein starker Absatzmarkt für Industrie-Roboter. China kommt aktuell beim weltweiten Absatz von Industrie-Robotern in der Automobilindustrie auf einen Marktanteil von 25% (2016). Zwischen 2011 und 2016 installierten die Unternehmen insgesamt 108.000 Einheiten – das entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von 18% pro Jahr. Der Marktanteil chinesischer Hersteller in der Automobilindustrie bewegt sich noch immer auf vergleichsweise niedrigem Niveau – hat sich aber von 10 auf 13% erhöht. Auch in anderen Branchen werden Kapazitäten erhöht und die Automation in der Fertigung gesteigert.

Einige internationale Roboterhersteller richteten bereits Produktionsstätten in China ein und nach aller Wahrscheinlichkeit werden in den kommenden Jahren weitere folgen. Die meisten Industrie-Roboter werden aus Japan, Korea, Europa und Nordamerika nach China importiert. Gleichzeitig bauen chinesische Roboterhersteller ihre Anteile auf dem Heimatmarkt aus.

Ausblick 2020

Die chinesische Regierung will das Land mit dem nationalen “Made-in-China-2025-Plan” in einen weltweit führenden Produktionsstandort umbauen. Der Plan umfasst die Strategie, heimische Roboterhersteller zu stärken und deren Marktanteile national sowie international auszubauen. Bis 2020 soll die Roboterdichte – also die Anzahl von Industrie-Robotern je 10.000 Arbeitnehmer – auf 150 Einheiten steigen. Derzeit führt Südkorea mit 531 Einheiten die Roboterdichte in der Region Asien an. In Amerika liegen die USA mit 176 Roboter-Einheiten vorne und in Europa ist es Deutschland mit 301 Einheiten. (Red)

Weiterführende Information
  • Blick über die Grenzen
    Kunststoffe 08/2017, Seite 16 - 17

    Blick über die Grenzen

    Solides Wachstum vor dem Hintergrund unsicherer politischer Entwicklung

    Die USA, China und der Leichtbau standen bei der Jahrestagung 2017 des VDMA-Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen in Wolfsburg...   mehr

  • 11.08.2017

    China erfindet den Hanf neu

    Aufbau eines Netzwerks mit Europa, Kanada und Australien

    Wie schon in Europa und USA seit Jahren üblich, werden nun auch in China vor allem Hanffasern in Verbundwerkstoffen für Türinnen- und Säulenverkleidungen sowie Armaturenbretter und Hutablagen verwendet.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 07/2017

    Sechs Achsen für den automatisierten Lackauftrag

    Dürr und Kuka präsentieren gemeinsames Robotersystem

    Auch in der allgemeinen Industrie wächst der Bedarf, Produkte vollautomatisch zu lackieren. Um seinen Kunden das zu ermöglichen, arbeitet Dürr seit kurzem mit Kuka zusammen. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen eine integrierte Lösung für den automatisierten Lackauftrag mit einem kompakten, vorinstallierten Roboter entwickelt.   mehr

    KUKA Roboter GmbH

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