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21.06.2018

Automatisierung weiter im Aufwind

Absatz von Industrie-Robotern steigt weltweit um 29%

Die International Federation of Robotics (IFR) hat während der diesjährigen automatica, Leitmesse für intelligente Automation und Robotik in München, die Roboter-Weltstatistik 2018 zu Industrie-Robotern vorgestellt. Der weltweite Absatz hat 2017 die neue Rekordmarke von 380.550 Einheiten erreicht. Das ist ein Plus von 29% im Vergleich zum Vorjahr (2016: 294.300 Einheiten).

China verzeichnete mit einem Plus von 58% das größte Nachfragewachstum für Industrie-Roboter. In den USA stieg der Absatz um 6% – in Deutschland um 8% im Vergleich zum Vorjahr. Auch gemessen am Absatzvolumen liegen in Asien die stärksten Einzelmärkte: China installierte 2017 insgesamt rund 138.000 Industrieroboter, gefolgt von Südkorea mit rund 40.000 Einheiten und Japan mit rund 38.000 Einheiten. In Amerika sind die USA mit rund 33.000 verkauften Industrie-Robotern der größte Einzelmarkt und in Europa ist es Deutschland mit rund 22.000 verkauften Einheiten.

Aufgeschlüsselt nach Branchen führt die Automobilindustrie die weltweite Nachfrage nach Industrie-Robotern mit dem größten Volumen weiterhin an: 2017 wurden in diesem Segment rund 125.200 Einheiten verkauft – ein Wachstum von 21%. Stärkste Wachstumsbranchen sind 2017 die Metallindustrie (+54%), die Elektro-Elektronikindustrie (+27%) sowie die Nahrungsmittelindustrie (+19%).

Eindrücke von der automatica 2018: faszinierende Welt der Robotik

  • Auf der automatica 2018 präsentierten der VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen und die ITQ GmbH den smart4i Next Generation. Dieser als Fertigungszelle modular aufgebaute Industrie-4.0-Demonstrator zeigt die Produktion eines individuell konfigurierten Modellautos unter Anwendung aller relevanten Industrie-4.0-Applikationen – von der Cloud bis zum Sensor (© Hanser/C. Doriat)

    Auf der automatica 2018 präsentierten der VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen und die ITQ GmbH den smart4i Next Generation. Dieser als Fertigungszelle modular aufgebaute Industrie-4.0-Demonstrator zeigt die Produktion eines individuell konfigurierten Modellautos unter Anwendung aller relevanten Industrie-4.0-Applikationen – von der Cloud bis zum Sensor (© Hanser/C. Doriat)

  • Der Messebesucher wählt online Karosserie und andere Extras. Nach der Bestellung kann er den gesamten Fertigungsprozess über sämtliche durchgängig miteinander vernetzten Produktionsstationen in Echtzeit verfolgen – bis zur Hochzeit von Chassis und Unterboden (im Bildvordergrund) via Ultraschallschweißen (© Hanser/C. Doriat)

    Der Messebesucher wählt online Karosserie und andere Extras. Nach der Bestellung kann er den gesamten Fertigungsprozess über sämtliche durchgängig miteinander vernetzten Produktionsstationen in Echtzeit verfolgen – bis zur Hochzeit von Chassis und Unterboden (im Bildvordergrund) via Ultraschallschweißen (© Hanser/C. Doriat)

  • Kreative Lösung für die Greifertechnik: Ein mit Kaffeepulver gefüllter Luftballon passt sich an die unterschiedlichen Produktgeometrien an (© Hanser/C. Doriat)

    Kreative Lösung für die Greifertechnik: Ein mit Kaffeepulver gefüllter Luftballon passt sich an die unterschiedlichen Produktgeometrien an (© Hanser/C. Doriat)

  • Ähnlich vollzieht sich die Produktion eines individualisierten Robotermodells bei Kuka über mehrere direkt miteinander verknüpfte Montagestationen (© Hanser/C. Doriat)

    Ähnlich vollzieht sich die Produktion eines individualisierten Robotermodells bei Kuka über mehrere direkt miteinander verknüpfte Montagestationen (© Hanser/C. Doriat)

  • Nachdem ein Besucher am Bildschirm sein Modell konfiguriert und den Auftrag gestartet hat, holt ein mobiler Roboter die zu montierenden Einzelteile ab (© Hanser/C. Doriat)

    Nachdem ein Besucher am Bildschirm sein Modell konfiguriert und den Auftrag gestartet hat, holt ein mobiler Roboter die zu montierenden Einzelteile ab (© Hanser/C. Doriat)

  • Am Ende wird das Modell mit einem Trumpf-Laser individuell beschriftet und ist dann abholbereit (© Hanser/C. Doriat)

    Am Ende wird das Modell mit einem Trumpf-Laser individuell beschriftet und ist dann abholbereit (© Hanser/C. Doriat)

  • Vernetzung überall: Mit diesem OPC-UA-Demonstrator präsentierte der VDMA Robotik + Automation den Ansatz eines standardisierten und herstellerunabhängigen Datenaustauschs. Bei der vollautomatischen Montageanlage für individuell gestaltete Fidget Spinner sind rund 25 Komponentenhersteller, Systemintegratoren und Softwarespezialisten beteiligt, die u.a. einen Rundschalttisch sowie diverse Roboter, Greifer und Bildverarbeitungssysteme integrieren (© Hanser/C. Doriat)

    Vernetzung überall: Mit diesem OPC-UA-Demonstrator präsentierte der VDMA Robotik + Automation den Ansatz eines standardisierten und herstellerunabhängigen Datenaustauschs. Bei der vollautomatischen Montageanlage für individuell gestaltete Fidget Spinner sind rund 25 Komponentenhersteller, Systemintegratoren und Softwarespezialisten beteiligt, die u.a. einen Rundschalttisch sowie diverse Roboter, Greifer und Bildverarbeitungssysteme integrieren (© Hanser/C. Doriat)

  • Stäubli hat in seiner Demonstration einer „smart factory“ bei der Fertigung eines Werkzeugwechselsystems drei automatische Zellen, einen manuellen Montageplatz und einen autonom fahrenden Roboter miteinander verkettet (© Hanser/C. Doriat)

    Stäubli hat in seiner Demonstration einer „smart factory“ bei der Fertigung eines Werkzeugwechselsystems drei automatische Zellen, einen manuellen Montageplatz und einen autonom fahrenden Roboter miteinander verkettet (© Hanser/C. Doriat)

  • Fanuc zeigte eine Lösung, um von Automatik- per Knopfdruck auf Handbetrieb umzustellen (© Hanser/C. Doriat)

    Fanuc zeigte eine Lösung, um von Automatik- per Knopfdruck auf Handbetrieb umzustellen (© Hanser/C. Doriat)

  • Bei Greiftechnikspezialist Schunk folgt die Bewegung der 5-Finger-Hand des kollaborativen Roboters dem menschlichen Vorbild (© Hanser/C. Doriat)

    Bei Greiftechnikspezialist Schunk folgt die Bewegung der 5-Finger-Hand des kollaborativen Roboters dem menschlichen Vorbild (© Hanser/C. Doriat)

  • Apropos kollaborativ: Auch die qb SoftHand zeigt, was sie kann (© Hanser/C. Doriat)

    Apropos kollaborativ: Auch die qb SoftHand zeigt, was sie kann (© Hanser/C. Doriat)

  • Ein Roboter von Comau demonstrierte das CF3D-Drucken (Continuous Fiber 3D) von endlosfaserverstärkten Strukturmodellen. Laut den Entwicklern von Continuous Composites lässt sich so jede Art von Faser werkzeuglos zu „Advanced Composite Materials“ verarbeiten (© Hanser/C. Doriat)

    Ein Roboter von Comau demonstrierte das CF3D-Drucken (Continuous Fiber 3D) von endlosfaserverstärkten Strukturmodellen. Laut den Entwicklern von Continuous Composites lässt sich so jede Art von Faser werkzeuglos zu „Advanced Composite Materials“ verarbeiten (© Hanser/C. Doriat)

  • Ergebnis des Druckprozesses ist beispielsweise dieses glas- und kohlenstofffaserverstärkte Gerüst mit mittig eingearbeitetem Kupferdraht. Am rechten Bauteilrand sieht man die integrierten LEDs leuchten (© Hanser/C. Doriat)

    Ergebnis des Druckprozesses ist beispielsweise dieses glas- und kohlenstofffaserverstärkte Gerüst mit mittig eingearbeitetem Kupferdraht. Am rechten Bauteilrand sieht man die integrierten LEDs leuchten (© Hanser/C. Doriat)

  • Gelegentlich geht es auch einfach nur um die Leistungsfähigkeit der Hardware, wie bei diesem Modell von Kawasaki mit über 3400 mm Reichweite, 200 kg max. Traglast und einer Wiederholgenauigkeit von ± 0,03 mm (© Hanser/C. Doriat)

    Gelegentlich geht es auch einfach nur um die Leistungsfähigkeit der Hardware, wie bei diesem Modell von Kawasaki mit über 3400 mm Reichweite, 200 kg max. Traglast und einer Wiederholgenauigkeit von ± 0,03 mm (© Hanser/C. Doriat)

  • Schiere Wucht: Der M-2000iA von Fanuc bringt es in dieser Klasse auf 1700 kg Traglast am Handgelenk, 4680 mm Reichweite und eine Wiederholgenauigkeit von ± 0,27 mm (© Hanser/C. Doriat)

    Schiere Wucht: Der M-2000iA von Fanuc bringt es in dieser Klasse auf 1700 kg Traglast am Handgelenk, 4680 mm Reichweite und eine Wiederholgenauigkeit von ± 0,27 mm (© Hanser/C. Doriat)

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KI und Mensch-Roboter-Kollaboration

„Das Wachstum von Industrierobotern setzt sich weltweit mit beeindruckendem Tempo fort“, betonte Junji Tsuda, Präsident des Weltroboterverbands International Federation of Robotics. „Schlüsseltrends wie die Digitalisierung, Vereinfachung und Mensch-Roboter-Kollaboration werden die Zukunft entscheidend prägen und die rasante Entwicklung weiter vorantreiben.“

Im Zuge der Digitalisierung wird die reale Produktion immer enger mit der virtuellen Datenwelt vernetzt und öffnet damit ganz neue Möglichkeiten der Analyse – bis hin zum Machine Learning. Roboter werden neue Fähigkeiten durch Lernprozesse erwerben. Gleichzeitig arbeitet die Branche daran, den Umgang mit Robotern zu vereinfachen So sollen Industrie-Roboter künftig mit intuitiven Verfahren einfacher und schneller zu programmieren sein.

Eine solche Technologie ist nicht nur für die etablierten Anwender interessant sondern beispielweise auch für klein- und mittelständische Unternehmen, die damit Automation ohne besonders erfahrenes Fachpersonal einführen können. Diese Entwicklung ebnet zudem den Weg für den dritten großen Robotik-Trend: Die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter ohne Schutzzäune bietet neue Konzepte für neue flexible Produktionsprozesse. (Red)

Weiterführende Information
  • 22.06.2018

    An der Schwelle

    Meinung

    Es sind beeindruckende Zahlen, die der Weltroboterverband IFR diese Woche während der Fachmesse automatica 2018 veröffentlicht hat. Alles in allem wird eines klar: Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter.   mehr

  • 10.02.2018

    Roboterdichte steigt weltweit

    Deutschland führend in Europa

    Mit einer durchschnittlichen Roboterdichte von 74 Einheiten pro 10.000 Mitarbeiter hat der globale Durchschnitt in der Fertigungsindustrie einen neuen Rekord erreicht.   mehr

  • 07.12.2017

    Weltroboterverband wählt Junji Tsuda

    IFR hat einen neuen Präsidenten

    Joe Gemma gibt nach zweijähriger Amtszeit den Posten an der Spitze der International Federation of Robotics turnusgemäß an seinen Nachfolger über.   mehr

  • 16.08.2017

    China stürmt bei der Automatisierung voran

    World Robotics Report 2017 belegt Rekordtempo

    “China ist der mit Abstand größte Robotermarkt der Welt – das gilt sowohl für das Umsatzvolumen als auch den operative Bestand”, sagt Joe Gemma, Präsident der International Federation of Robotics (IFR).   mehr

Unternehmensinformation

IFR International Federation of Robotics

Lyoner Straße 18
DE 60528 Frankfurt am Main
Tel.: 69 6603-1697
Fax: 69 6603-2697

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