nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
Kunststoffe 05/2019

So krisenfest wie kreativ

Editorial

Dr. Clemens Doriat (© privat)

Dr. Clemens Doriat (© privat)

Ja, es gibt sie noch, die robusten Hightech-Industrien. Die nicht unter einer sich abschwächenden Weltwirtschaft, internationalen Handelskonflikten oder den Wirrnissen um den Brexit leiden. Laut einer im ersten Quartal 2019 durchgeführten Branchenbefragung des IVAM e. V. Fachverband für Mikrotechnik rechnet ein Großteil (81 Prozent) der europäischen Branchenunternehmen damit, ihren Umsatz in diesem und den folgenden zwei Jahren weiter zu steigern. Rund zwei Drittel der Unternehmen planen, im selben Zeitraum neue Mitarbeiter einzustellen. Von schlechter Stimmung keine Spur.

Der wichtigste Markt für die Mikrotechnikindustrie werden auch in Zukunft die Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft bleiben. Schon heute liefert mehr als die Hälfte der auf Mikrotechnik spezialisierten europäischen Unternehmen Produkte und Systeme für Diagnostik und Therapie. Dabei ist das Thema Digitalisierung allgegenwärtig, in immer mehr Medizingeräten kommen intelligente, miniaturisierte Komponenten zum Einsatz. Trends wie patientennahe Labordiagnostik ("Point-of-Care-Testing") in der Arztpraxis oder Apotheke um die Ecke, im OP-Saal oder Krankenbett zu Hause, personalisierte Medizin, komplexe Medikamentenverabreichung und am Körper tragbare oder in die Kleidung implantierte Geräte für mobile Anwendungen verstärken diese Entwicklung.

Ein individuell angepasstes Sensorsystem zur nicht-invasiven Blutdrucküberwachung, das an der Innenseite der Ohrmuschel getragen wird, war bis vor nicht allzu langer Zeit kaum vorstellbar. Doch mögen Sensorik und Algorithmen diese schöne neue Patientenwelt auch dominieren – Kunststoffe haben darin ihren festen Platz. Seien es Materialien für neuartige Beschichtungen, die medizinische Geräte oder Implantate verträglicher, präziser und zuverlässiger machen, mikrofluidische Systeme für schnelle Diagnoseverfahren oder im 3D-Druck erzeugte Mikrooptiken für quantenbasierte Abbildungsverfahren. Wer hat die nächste Multi-Millionen-Idee?

Dr. Clemens Doriat
clemens.doriat <AT> hanser.de

Dokument downloaden
keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Meistgelesene Artikel
Hilfe

Bei Fragen zu Ihrem Abo bzw. Ihrem Onlinezugang wenden Sie sich bitte an:

Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de

Artikelsponsoring

Möchten Sie einen Fachbeitrag freischalten lassen, haben Sie Fragen oder wünschen Sie ein Angebot, dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an:
petra.dregger@hanser.de

Studenten- und Doktoranden-Service

Studenten- und Doktoranden-Service für wissenschaftliche Arbeiten

Sie möchten kostenlos für Ihre Diplom-, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit im Online-Archiv der Zeitschrift Kunststoffe recherchieren und die Ergebnisse als Download erhalten?


Weitere Informationen