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Kunststoffe 10/2017

Mit technischem Fortschritt zum Erfolg

Kunststofferzeuger in Deutschland sind für den Wettbewerb gerüstet

Dr. Josef Ertl, Vorsitzender von PlasticsEurope Deutschland e. V. (© PlasticsEurope Deutschland)

Dr. Josef Ertl, Vorsitzender von PlasticsEurope Deutschland e. V. (© PlasticsEurope Deutschland)

Stillstand ist Rückschritt. Das haben die Kunststofferzeuger als langjähriger Förderer im Rudern, Segeln und Kanufahren von den Sportlern gelernt: Wer sich heute auf seinen Erfolgen ausruht, wird morgen abgehängt. Dagegen helfen sowohl im Sport als auch in der Wirtschaft – neben der notwendigen Ambition – gezielte Nachwuchsförderung, stetiges Verbessern und kontinuierliche Innovation. Die Rahmenbedingungen sind leider selten optimal. Die Kunststoffindustrie in Deutschland etwa muss mit hohen Energiekosten und sehr hohen Umweltstandards umgehen. Allen Herausforderungen zum Trotz erzielten die Kunststofferzeuger in Deutschland 2016 einen Außenhandelsüberschuss von 3,5 Mio. t. Sie profitierten von guten außenpolitischen Rahmenbedingungen, die jedoch zunehmend schwieriger werden: China setzt auf Technologieentwicklung, erdölreiche Staaten im Nahen Osten suchen den Weg zu Produkten mit höherer Wertschöpfung, in den USA sorgt Schiefergas weiter für billige Energie, während Abschottungstendenzen, Brexit und wachsende Skepsis gegenüber Freihandelsabkommen den Konjunkturhimmel weiter verdüstern. Keine einfache Situation. Was Mut macht: Die Kunststoffindustrie ist beinahe traditionell innovationsgetrieben. Nur aufgrund fortschrittlicher Produkte konnten hiesige Unternehmen nach der Krise 2009 auf den Wachstumspfad zurückkehren. Die enge Vernetzung mit Wertschöpfungsketten, der Wissenschaft und den Abnehmerindustrien ist ein Eckpfeiler der technischen Weiterentwicklung.

Allerdings bewegen wir uns in einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem Innovation zwar ein durchaus positiv besetzter Begriff ist, aber Zulassungen neuer Herstellungsverfahren und Produkte im konkreten Fall manchmal schwierig sind. Dabei sind doch technische Fortschritte unmittelbar mit Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand verknüpft. Zur Sicherung der rund 400 000 Arbeitsplätze, für die die Kunststoffindustrie in Deutschland steht, braucht es ein entsprechendes Umfeld und ausreichende Investitionen in die Bildung. Deutschland ist auf eine exzellente Schul- und Hochschullandschaft angewiesen. Ohne die Kreativität und die Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter fehlt die treibende Kraft hinter Neuentwicklungen. Die Kunststofferzeuger helfen nach Kräften mit, naturwissenschaftliche Bildung zu fördern. Zu nennen sind hier insbesondere das Grundschulprogramm "Kunos coole Kunststoff-Kiste", das lange bewährte und immer wieder aktualisierte Schulbuch für die Sekundarstufe und die Kunststoff-Probensammlung.

Innovation ist auch in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit ein Leitmotiv. Es gilt, mit den vorhandenen Ressourcen immer besser umgehen zu lernen. Die Kunststoffindustrie hat das verstanden und liefert den Werkstoff der Ressourceneffizienz. Dazu zwei Beispiele: Die Nutzung regenerativer Energie etwa wäre ohne Kunststoff kaum denkbar, denn weder Solarzelle noch Windrad funktionieren ohne Kunststoff. Kunststoffverpackungen ermöglichen, dass Produkte intakt beim Verbraucher ankommen. So werden die Ressourcen, die im verpackten Produkt stecken, erhalten. Auch in der Kunststofferzeugung selbst wurde die Effizienz immer weiter gesteigert. So wurde ein Verfahren zur Nutzung von CO2 zur Kunststoffherstellung in den industriellen Maßstab überführt – CO2 wandelt sich so zur alternativen Kohlenstoffquelle und zum Rohstoff für Kunststoff. Nicht nur dieses Beispiel zeigt: Die Kunststoffindustrie in Deutschland geht neue Wege, bleibt innovativ und hilft mit, Ressourcen zu schonen sowie die Zukunft positiv mitzugestalten.

Dr. Josef Ertl

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PlasticsEurope Deutschland e.V.

Mainzer Landstr. 55
DE 60329 Frankfurt

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