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Kunststoffe 09/2019

Systemwechsel – wann, wenn nicht jetzt?

Editorial

© privat

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So viel Müll war nie auf einer K-Messe. Also recycelter Müll. Nicht nur, dass die Recyclinganlagenhersteller selbstbewusst und mit vielen neuen Ideen in Düsseldorf auftreten werden. Wer als Spritzgießmaschinenhersteller etwas auf sich hält, zeigt im Oktober auf seinem Messestand mindestens eine Anwendung mit einem Rezyklat. Im Idealfall kombiniert mit ‧einem Industrie-4.0-tauglichen Assistenzsystem, das die schwankende Materialqualität in Balance hält.

Die Vorzeichen stehen also günstig, dass der so wichtige Systemwechsel zu mehr Nachhaltigkeit in der Industrieproduktion endlich in Gang kommt. Das kann jedoch nur gelingen, wenn die großen Markeninhaber, die auch die großen Kunststoffverbraucher sind, mitziehen. Wichtige Namen haben sich bereits bekannt: Unilever will bis 2025 sicherstellen, dass alle Kunststoffverpackungen vollständig wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind. Adidas will bis 2024 kein neues Polyester mehr für die Sportschuhfabrikation und stattdessen einen möglichst hohen Anteil gebrauchter Schuhe verwenden. Und Ikea will schon bis August 2020 alle eigenen Kunststoffprodukte zu 100 % recycelbar machen oder aus Rezyklat herstellen. Andere werden (hoffentlich) folgen – weil sonst Investoren und Verbraucher ihnen nicht mehr folgen.

Will diese Branche ernst genommen werden, muss sie den Tatsachen ins Auge sehen. Die Quote tatsächlich recycelten Kunststoffs in Deutschland liegt nach Expertenmeinung ohne Rechentricks himmelweit unter dem veröffentlichten Anteil von 47 % stofflich verwerteten Kunststoffabfällen. Nun gilt es Allianzen zwischen Herstellern, Handel und Konsumenten zu schmieden und Kreisläufe auf möglichst vielen Anwendungsfeldern entschlossen zu schließen. Keine Frage, das wird ein Kraftakt, der die gesamte Wertschöpfungskette vom Design der Produkte – und das muss heißen: Design for Recycling – bis zu ihrem Lebensende fordert. Aber die K 2019 könnte der Anfang sein.

Dr. Clemens Doriat

clemens.doriat <AT> hanser.de

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