nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
Kunststoffe 08/2019

Nicht nur den Gürtel enger schnallen

Editorial

© privat

© privat

Die fetten Jahre sind vorbei: Die Kunststoffproduktion ging letztes Jahr um 3,1 % zurück, für das laufende Jahr rechnet der VDMA mit mindestens 10 % weniger Umsatz, und allein die BASF geht von einem bis zu 30 % niedrigeren Ergebnis aus. Was etwa vor einem Dreivierteljahr mit dem Einbruch der Automobil‧industrie begonnen hat, kommt nun auch in Zulieferkreisen und bei deren Zulieferern an. Zudem drückt das schlechte Image den Verpackungsbereich. Der Rückgang ist nicht erfreulich, aber angesichts von zehn kontinuierlichen Wachstumsjahren nicht dramatisch, auch wenn er einzelne Sektoren stärker trifft.

Durch lange Wertschöpfungsketten und technisch anspruchsvolle Bauteile sind viele Kunststoffverarbeiter eng mit der Automobilbranche verbunden. Nach der Krise 2009 rächt sich dies nun einmal mehr. Trotz der schmerzlichen Erfahrungen wurden in der langen Wachstumsphase nur wenige andere Standbeine erschlossen. Wie das funktionieren kann, ist ab S. 66 zu lesen. Die antizyklische Investition in eine neue Maschine während der letzten Krise war bei dem Verarbeiter ausschlaggebend für den Erfolg. In schwierigen Zeiten kommt es nicht nur darauf an, mit umfangreichen Umstrukturierungs- und Einsparungsprogrammen, inklusive Stellenabbau, den Gürtel enger zu schnallen (siehe Marktberichte ab S. 24). Um wieder auf den Wachstumspfad zu kommen, sind strategische Investitionen als Rettungsanker notwendig. Auch wenn gerade vielleicht nicht das große Geschäft wartet, lohnt es sich, beispielsweise auf der K 2019 nach solchen Rettungsankern für das eigene Unternehmen Ausschau zu halten. Vielversprechend sind derzeit Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Nicht zuletzt wegen der prekären Situation der Automobilindustrie an sich sollte der Blick auch darüber hinausgehen.

Für mich persönlich gilt es, einstweilen Abschied zu nehmen. Ich werde die Kunststoffe-Redaktion Ende September verlassen. Mein herzlicher Dank gilt all jenen, mit denen ich in den letzten Jahren gut und mit viel Freude zusammengearbeitet habe.

Franziska Gründel

franziska.gruendel <AT> hanser.de

Dokument downloaden
PDF Download
KU_2019_08_Editorial.pdf

pdf-Datei, 1 Seite, 0,4 MB

Hilfe

Bei Fragen zu Ihrem Abo bzw. Ihrem Onlinezugang wenden Sie sich bitte an:

Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de

Artikelsponsoring

Möchten Sie einen Fachbeitrag freischalten lassen, haben Sie Fragen oder wünschen Sie ein Angebot, dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an:
petra.dregger@hanser.de

Studenten- und Doktoranden-Service

Studenten- und Doktoranden-Service für wissenschaftliche Arbeiten

Sie möchten kostenlos für Ihre Diplom-, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit im Online-Archiv der Zeitschrift Kunststoffe recherchieren und die Ergebnisse als Download erhalten?


Weitere Informationen