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Kunststoffe 07/2019

Wo bleiben Geschlossenheit und Gegenstrategie?

Editorial

© Hanser/Zett

© Hanser/Zett

Es waren schmerzhafte Sitzungen, die da während der Jahrestagung des Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA Mitte Juni in Stuttgart abliefen. Und damit sind gar nicht mal nur die zu den düsteren Wirtschaftsaussichten (S. 20) gemeint. Als großes Thema stand auch die Kreislaufwirtschaft auf der Tagesordnung, zugleich Motto der bevorstehenden K 2019 in Düsseldorf. Doch damit verbunden war die Einsicht, wie weit da wirtschaftliche Realität und Erwartungen der Öffentlichkeit auseinanderklaffen.

Nie zuvor war die Wahrscheinlichkeit so groß, dass es die Kunststoffindustrie zur Messe im Oktober in die Hauptsendezeiten im TV und auf die Titelseiten der Gazetten schafft. Wäre das vor Jahren noch Grund zur Freude gewesen, steht nach dem Absturz des Kunststoff-Images diesmal die Sorge im Vordergrund, dass die Branche ein desaströses Bild hinterlassen könnte. Denn, so warnten Teilnehmer: Die Organisationen, die den Finger in die Littering-Wunde legen, arbeiten „gnadenlos effizient“ mit Emotionalisierung und Kommunikationstechniken, die ihnen die Deutungshoheit im öffentlichen Diskurs verschaffen.

Was hat die Fachbranche dem entgegenzusetzen? Sicher: ein paar Beispiele für geschlossene Kreisläufe hier, zahlreiche technische Lösungen da. Auch differenzierte Sachargumente an vielen Stellen und zunehmendes Engagement der Unternehmen in Aktionen zu weltweiter Müllbeseitigung und -vermeidung, zum Beispiel durch Verbesserung der Sammelinfrastruktur. Doch wird das reichen?

Immerhin soll ein Pavillon auf der Messe mit Thementagen als Weckruf in die Branche hineinwirken. Das scheint bitter nötig, denn noch hinterlassen Maschinenhersteller, Materiallieferanten und Kunststoffverarbeiter nicht unbedingt einen geschlossenen Eindruck – obwohl ihnen doch allen daran gelegen sein muss, dass sich Kunststoff als Material des 21. Jahrhunderts durchsetzt, wo er der sinnvollere, weil insgesamt umweltverträglichere Werkstoff ist.

Dr. Karlhorst Klotz

karlhorst.klotz <AT> hanser.de

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  • 16.07.2019

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