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Kunststoffe 10/2020

Neue Normalitäten

Editorial

© Hanser/ Zett

© Hanser/ Zett

In diesem Jahr ist vieles anders. Mit der ‧Fakuma, die eigentlich in wenigen Tagen eröffnet werden sollte, bricht ein Eckpfeiler des Veranstaltungskalenders der Kunststoffindustrie in diesem Jahr weg. Und wer hätte im vergangenen Jahr gedacht, dass die viel gescholtene Verpackungsindustrie auf einmal aufgrund der pandemiebedingt gestiegenen Hygienewünsche und Verpackungsmengen für Konsumgüter als eine der Gewinnerbranchen der Kunststoffindustrie gilt? Homeoffice, digitale Konferenzen und Masken im öffentlichen Raum sind zudem keine Randerscheinungen mehr, sondern alltäglich.

Hier liegt eine Parallele zur Kreislaufwirtschaft und zum Kunststoffrecycling. Befürchtungen, diese Themen könnten durch die Pandemie aus dem Fokus geraten, haben sich nicht bewahrheitet. Beide sind, wie es ein Teilnehmer unseres Roundtable der Kunststofferzeuger (S. 26) so treffend beschrieb, „keine Trends mehr, sondern die neue Normalität“. Dass dem so ist, zeigen auch die Beiträge unseres großen Specials zu Fortschritten bei Kunststoffen in dieser Ausgabe. Praktisch bei allen Polymeren wird stark an nachhaltigeren Produkten, mechanischem und chemischem Recycling und am Aufbau von zirkulären Stoffströmen gearbeitet.

Die Auswirkungen davon sind bereits zu sehen. Beispielsweise zeigt die im Namen von verschiedenen Kunststoffverbänden durchgeführte und kürzlich veröffentlichte Studie „Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2019“ (S. 8), dass wenigstens vor der Covid-19-Krise Rezyklate immer häufiger Neuware verdrängten.

Diese Fortschritte reichen natürlich noch nicht aus. Dafür ist die genutzte Rezyklatmenge zu gering. Außerdem stehen der Aufbau von zirkulären Stoffströmen und die Umsetzung des chemischen Recyclings häufig noch ziemlich am Anfang. Auch die langfristigen Auswirkungen der Pandemie sind noch nicht abzusehen. Trotzdem: Es scheint voranzugehen. Hoffentlich sind aufgrund dieser Entwicklung in absehbarer Zeit Rezyklatanteile und nachhaltige Polymere einfach deshalb nicht mehr berichtenswert, weil sie schlicht zu normal sind.

Florian Streifinger

Florian.Streifinger <AT> hanser.de

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