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Kunststoffe 05/2020

Recycling vor Ort statt globaler Lieferkette

Editorial

© Hanser/ H. Zett

© Hanser/ H. Zett

Die Coronakrise hat die Weltgemeinschaft weitgehend unvorbereitet getroffen. Das ist auch wenig überraschend, schließlich ist es eine vollkommen neue Situation. Die Auswirkungen der Krise auf die Kunststoffindustrie lassen sich gegenwärtig deshalb nur schwer abschätzen. Neben der Entwicklung der Weltwirtschaft könnten für sie vor allem zwei Punkte relevant sein.

Durch die Coronakrise rückt die Haltbarkeit von Lebensmitteln wieder stärker in den Vordergrund. Anstatt täglich kaufen viele Kunden nun nur noch einmal pro Woche ein. Auch eine längerfristige Vorratshaltung ist wieder üblicher. Die Lebensmittel lagern somit länger und müssen deshalb auch länger genießbar sein. Wie wichtig die ausreichende Haltbarkeit von Lebensmitteln sein kann, wird auch nach der Krise stärker im Bewusstsein der Verbraucher verankert bleiben. Für die in letzter Zeit stark kritisierten Hersteller von Kunststoffverpackungen ist das eine gute Nachricht, schließlich leisten ihre Produkte unter anderem genau das.

Außerdem hat die Krise gezeigt, wie verwundbar die weltweiten Lieferketten sind. Der Stillstand von Werken in einem Teil der Welt betrifft nicht mehr nur die dortige Region, sondern führt zu Engpässen in anderen Ländern. Diese Erkenntnis ist nicht neu, bisher waren meist aber nur einzelne Werkstoffe und Branchen betroffen, diesmal sind es ganze Wirtschaftszweige. Künftig könnten deshalb regionale Lieferbeziehungen und Produktionen wichtiger werden. Das bietet für das Kunststoffrecycling eine Chance. Vor allem in Regionen, in denen nur eine geringe lokale Werkstoffproduktion vorhanden ist. Die Kunststoffabfälle sind schließlich bereits vor Ort und können durch Recycling erneut zu Rohstoffen verarbeitet werden. Ein nachhaltiger Umgang mit Kunststoffen erhöht somit auch die Liefersicherheit.

Wie sich diese beiden Punkte verbinden lassen, zeigen verschiedene Hersteller von Kunststoffverpackungen. Sie haben Produkte entwickelt, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln sicherstellen und gleichzeitig besser recycelbar sind. Unser großes Packaging-Extra ab Seite 18 zeigt einige besonders interessante Beispiele.

Florian Streifinger

Florian.Streifinger <AT> hanser.de

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