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Kunststoffe 04/2020

Kunststoffverarbeiter sind plötzlich systemrelevant

Editorial

© privat

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Was haben Mitarbeiter auf einer Isolierstation und in einer Reinraumproduktion gemeinsam? Beide Gruppen arbeiten in voller Montur. Und was unterscheidet sie? Die einen tragen ihre Schutzkleidung vor allem, um sich in einer hochinfektiösen Umgebung nicht anzustecken, die anderen, um die sensiblen und oft lebensrettenden Produkte, die an ihrem ‧Arbeitsplatz hergestellt werden, nicht zu kontaminieren. Zwischen diesen beiden Polen dreht sich gerade die Welt – oder steht still.

Wir leben in einer Zeit, in der die Bedrohung durch das Coronavirus praktisch alle Bereiche des öffentlichen und sogar einen Großteil des privaten Lebens bestimmt. Die Welle an abgesagten Veranstaltungen, Liefer- und Auftragsstopps, die sich nunmehr seit Wochen auftürmt, ist beispiellos. Was für die euro‧päische Kunststoffindustrie mit der (vorläufigen) Verschiebung der Chinaplas von April in den August begann und zunächst weit weg zu sein schien, zog auch hierzulande eine Kettenreaktion nach sich.

Den angesichts der raschen Verbreitung des Virus ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen fielen zahllose Messen, Kongresse und Geschäftstermine zum Opfer. Quarantäneerlasse für Unternehmen mit positiv getesteten Mitarbeitern und zerrissene Lieferketten brachten die Produktion lokal zum Erliegen, die Börsen gingen nahezu ungebremst auf Talfahrt. Es wirkt, als hätte das Coronavirus die Koronararterien dieser Welt abgeschnürt. Schmerzlich wird uns bewusst, wie fragil das Fundament unseres Daseins ist.

Für die Branche bleibt eine Erkenntnis: Kunststoffverarbeiter sind plötzlich systemrelevant. Denn ohne Nachschub an Beatmungsmasken, Infusionsbesteck, Diagnosezubehör und anderen notfallmedizinischen Kunststoffprodukten – natürlich auch Schutzkleidung – droht der Kollaps in der Patientenversorgung. Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt.

Dr. Clemens Doriat

clemens.doriat <AT> hanser.de

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