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Kunststoffe 03/2020

Die Elektromobilität kann kommen!

Editorial

© Hanser/ H. Zett

© Hanser/ H. Zett

Nach Audi nun also Daimler – neben den Ingolstädtern will nun der schwäbische Autobauer ebenfalls Stellen streichen. Bis zu 15 000 sollen nach einem deutlichen Gewinnrückgang im letzten Jahr wegfallen. Grund dafür sind hohe Investitionen in die technische Entwicklung und die Produktion von Elektrofahrzeugen und Belastungen aus der noch nicht ausgestandenen Dieselaffäre. Daimler bezahlt gegenwärtig für den verschlafenen Einstieg in alternative Antriebstechnologien und den Umweltbetrug.

Einige Vorzeichen deuten also darauf hin, dass 2020 erneut ein schwieriges Jahr für die Automobilkonzerne werden könnte. Für die Kunststoffbranche muss das allerdings nicht automatisch etwas Schlimmes bedeuten. Zwei Punkte stimmen mich positiv. Erstens ist die Schwäche der Automobilhersteller vor allem eine Unternehmens- und nicht eine Nachfragekrise. Das zeigen die steigenden Absatzzahlen. VW verkaufte 2019 so viele Fahrzeuge wie noch nie und bleibt der weltweit größte Autobauer. Auch Daimler und BMW steigerten ihre Verkaufszahlen im abgelaufenen Jahr. Außerdem gibt es erste Anzeichen, dass der Markt für Elektroautos in Schwung kommt. 140 000 Hybrid- und vollelektrische Fahrzeuge, und damit um 80 % mehr, setzte beispielsweise VW im letzten Jahr ab. Und auch Tesla verkaufte 2019 mit 367 500 Stück 50 % mehr Elektroautomobile als im Vorjahr. Die geplante Gigafactory in Brandenburg zeigt außerdem, dass die Amerikaner an steigende Verkaufszahlen in Europa glauben.

Für die Kunststoffindustrie ist das ein gutes Zeichen. Sie ist nämlich zweitens bereits sehr gut vorbereitet auf die veränderten Anforderungen von Elektrofahrzeugen. Und zwar nicht nur die Werkstoffhersteller, mit wärmeleitfähigen, hydrolysebeständigen und elektrisch isolierenden Materialien, sondern auch die Verarbeiter. Wie weit die Branche ist, zeigt unser großes Extra Automotive ab Seite 27; unter anderem mit einem Interview mit Chemienobelpreisträger Dr. Akira Yoshino (S. 40). Aus Sicht der Kunststoffindustrie kann die Elektromobilität also kommen.

Florian Streifinger

Florian.Streifinger <AT> hanser.de

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