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Kunststoffe 12/2018

Allüberall auf Ressourcen achten

Editorial

Zum Jahreswechsel wird’s ernst. Dann tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft, das unter anderem das Recycling von Getränkeverpackungen in geschlossene Kreisläufe lenken will. Selbst von der PET-Einwegflasche, die heute dank Pfandsystem hierzulande zu vorbildlichen 97 % recycelt wird, landen zwei Drittel des verwerteten Materials in Folien oder Textilien. Die Getränkeflaschen im Handel bestehen derzeit im Schnitt zu fast drei Vierteln aus Neuware. Eine Reduktion auf die Hälfte bis 2022 haben sich die Mitglieder der RAL Gütegemeinschaft für alle Flaschen vorgenommen, die das von ihr vergebene Gütezeichen tragen dürfen – und das sind weiterhin alle, die mindestens 25 % Recyclinganteil erreichen.

Höhere rPET-Mengen, ja sogar 100 Prozent bei Flaschen für stilles Wasser, sind heute bereits von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA zugelassen. Ein hoher Recyclinganteil kann die Ökobilanz der Produkte verbessern, die Kosten senkt er allerdings nicht – im Gegenteil. Daher spielen Handel und Konsumenten eine Schlüsselrolle bei der Frage, wie schnell das Flasche-zu-Flasche-Recycling steigen kann. Auch dürfte die 100-Prozent-Marke zwar für einzelne Produkte, bei denen sich die positive Umweltrolle vermarkten lässt, eine erstrebenswerte Zielvorgabe sein, nicht unbedingt aber für den gesamten Mengenstrom, da sich das Material nicht ohne Qualitätsminderung beliebig oft werkstofflich verwerten lässt.

Doch nicht nur Kosten und Image zählen: Dass die scheinbar so fernen Folgen des Klimawandels sich unmittelbar auf die Produktion und damit das Geschäft auswirken können, zeigt der vom Niedrigwasser im Rhein verursachte Produktionsstopp bei der BASF Ende November. Es gilt also, die Ressourcen zu schonen – egal ob beim Material oder CO2 -Fußabdruck, auch im neuen Jahr, für das Ihnen das Kunststoffe-Team und der Carl Hanser Verlag nach erholsamen Feiertagen alles Gute wünschen!

Dr. Karlhorst Klotz
karlhorst.klotz <AT> hanser.de

Mehr Informationen zu PET-Flaschen aus Kunststoffabfällen: www.kunststoffe.de/7308168

Weiterführende Information
  • 02.11.2018

    Die 100-Prozent-Rezyklat-Flaschen kommen

    rPET aus Kunststoffabfällen für Mineralwasser

    Ein Berliner Start-up bietet als erster Getränkehersteller in Deutschland sein Wasser in PET-Flaschen aus 100 % Rezyklat an, das aus Post-Consumer-Kunststoffabfällen stammt. Auch Österreich steht dem in nichts nach.   mehr

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