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Kunststoffe 02/2020

Editorial

Wenn Hydrauliköl zum Energiesparöl wird

© privat

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Wir befinden uns in unwegsamem Gelände: im Grenzbereich zwischen Hydraulik, Tribologie, Schmierstoffkunde, Thermodynamik und Strömungslehre. Eine in Fachkreisen immer wieder geführte Diskussion dreht sich darum, ob die von Maschinenherstellern für den Betrieb hydraulischer Spritzgießmaschinen verordnete Viskositätsklasse (VG) für Hydrauliköle nicht zu hoch ist, um das volle Potenzial an Energieeffizienz auszuschöpfen. Hoffnungen auf erhebliche Kosteneinsparungen und eine Reduzierung des CO2-Fußabdrucks steht die Furcht vor Leckagen, Mangelschmierung oder einem Temperaturungleichgewicht an der Maschine gegenüber.

Schoeller Allibert, Hersteller von Transport- und Lagerbehältern sowie Flaschenkästen aus Kunststoff, hat nun die Probe aufs Exempel gemacht und die ersten zehn Spritzgießmaschinen von einem VG46-Standardöl auf ein niedrigviskoses (preisgleiches) VG22-Öl umgestellt. Um es vorwegzunehmen: Das im April 2018 gestartete exakt dokumentierte Vorhaben (S. 52) verbesserte die Stromeffizienz um 2 bis 5 % – ohne jegliche Umstellungs- oder Instandhaltungsprobleme. Der Vorteil ist dabei abhängig von Typ, Baugröße und Baujahr der Maschine sowie der Art der Regelung.

Da es hier um Flüssigkeitsreibung geht und die Viskosität von Flüssigkeiten stark temperaturabhängig ist, sollte die Energierelevanz der Ölviskosität prinzipiell unzweifelhaft sein – und eine geringere Viskosität für die Hydraulikkomponenten eher lebens‧dauerfreundlich. Die Frage ist ohnehin: Ist das VG22-Öl wirklich so viel dünnflüssiger? Fakt ist, es wird in der Anwendung weniger warm als das VG46-Öl. Sich schlau zu machen, ob eine andere Ölqualität für die eigenen Betriebszustände denkbar wäre, kann sich lohnen: Wenn Schoeller Allibert im Rahmen geplanter Ölwechsel weitere Bestandsmaschinen bis Ende 2021 auf VG22-Öl umgestellt hat, erwartet das verantwortliche Energiemanagement bis dahin eine Stromkostenersparnis in Höhe ‧eines deutlich sechsstelligen Betrags.

Dr. Clemens Doriat clemens.doriat@hanser.de

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