nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
30.05.2017

Anwendungstechniker (FH) für Additive Verfahren/Rapid‐Technologien

Studienstart für neues Zertifikatsstudium

Vergangene Woche startete die erste Präsenzphase für die Studierenden des neuen berufsbegleitenden Zertifikatsstudiums „Anwendungstechniker (FH) für Additive Verfahren/RapidTechnologien“ (ATAV) an der Hochschule Schmalkalden.

Das innovative Studium wurde in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF), dem Institut für werkzeuglose Fertigung (IwF) der Fachhochschule Aachen und dem Fachgebiet Fertigungstechnik der Universität Duisburg-Essen entwickelt und soll insbesondere technischen Fachkräften Kompetenzen für die Nutzung von Additiven Fertigungsverfahren vermitteln und Sie in die Lage versetzen, diese zielführend und gewinnbringend in die betrieblichen Prozesse einzubinden.

Gleiches Ziel

Elf Studierende aus ganz Deutschland reisten zum Studienstart nach Schmalkalden. In den nächsten zwei Semestern werden sie sich umfangreiche Kenntnisse über technologische Aspekte, Werkstoffe und Konstruktionsweisen der Additiven Fertigung aneignen und die Kompetenz erwerben, Chancen und Risiken im Bereich der Rapid‐Technologien zu analysieren und zu bewerten sowie Projekte aus dem Bereich der Additiven Fertigung eigenständig und unter Berücksichtigung von Kosten‐ und Qualitätsaspekten zielorientiert umsetzen zu können.

Studienstart in Schmalkalden (© Hochschule Schmalkalden)

Unterschiedliche Hintergründe und Motivationen

Begrüßt wurden die Studierenden vergangenen Donnerstag von Peggy Schütze, Studienkoordinatorin am Zentrum für Weiterbildung der Hochschule Schmalkalden. In der Vorstellungsrunde erzählte jeder Kursteilnehmer zunächst, woher er kommt, was sein beruflicher Hintergrund ist und warum er sich für das Studium entschieden hat. Die Motivationen der Kursteilnehmer sind dabei sehr unterschiedlich und gehen von privatem Interesse über eine neue Position im Unternehmen zu beruflicher Neuorientierung oder Aufbau einer Selbständigkeit im 3D-Druck-Bereich.

Erste Präsenzphase

Ziel der ersten Präsenzphase war, sich zunächst mit den Grundlagen und Rahmenbedingungen der Additiven Fertigung vertraut zu machen. Sebastian Platt von der Universität Duisburg-Essen und erster Dozent im Studium erläuterte den Studierenden das Innovationspotenzial, die Grenzen und Handlungsfelder der Additiven Fertigung sowie die einzelnen Verfahren. Auf dem Lehrplan standen zudem Preprocessing, Postprocessing, Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit. Darauf aufbauend betrachtete Prof. Dr. Thomas Seul, Studiengangleiter und Professor für Fertigungstechnik und Werkzeugkonstruktion an der Hochschule Schmalkalden, die einzelnen Werkstoffe und deren Qualifizierung für die Additive Fertigung. Beim anschließenden Praktikum im Kunststofflabor konnten die Studierenden die theoretisch erlernten Inhalte dann selbst erproben.

Erste Praktika

In zwei Praktika bestimmten sie Mechanische Kennwerte und führten Versuche zur Rheologie, dem Verformungs‐ und Fließverhalten der Kunststoffe durch. Den Abschluss der Präsenzphase übernahm Praxisdozent Antonius Köster, Geschäftsführer der Antonius Köster GmbH & Co. KG aus Meschede - ein Unternehmen spezialisiert auf die Bearbeitung organischer Formen im 3D-Druck. Das Thema seiner Vorlesung lautete „3D-Druck im nichtindustriellen Bereich“.

Sechs weitere Präsenzphasen

Die Studierenden werden innerhalb des nächsten Jahres zu sechs weiteren Präsenzphasen nach Schmalkalden, 
Aachen, Duisburg und Halver reisen. Auf dem Lehrplan stehen dann:

  • Kunststoffbasierte additive Fertigungsprozesse,
  • Metall‐basierte additive Fertigungsprozesse,
  • Produktentwicklungsprozess und Konstruktion,
  • Qualitätssicherung und -kontrolle,
  • Innovationsmanagement,
  • Additive Fertigungsprozesse für nichtmetallisch-anorganische Werkstoffe,
  • Einführung additiver Verfahren und Prozesse in die betriebliche  Produktionsumgebung,
  • Projektmanagement und
  • Kommunikation und Präsentation technischer Projekte.

sowie Praxisanwendungen. (nw)

keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Newsletter
© 123RF.com/Maitree Laipitaksin

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Studenten- und Doktoranden-Service

Studenten- und Doktoranden-Service für wissenschaftliche Arbeiten

Sie möchten kostenlos für Ihre Diplom-, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit im Online-Archiv der Zeitschrift Kunststoffe recherchieren und die Ergebnisse als Download erhalten?


Weitere Informationen