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04.04.2005

Würfeltechnik im Reinraum

© Wikipedia/RonEJ

© Wikipedia/RonEJ

Die Wilden AG setzt für die Produktion des Inhalators „HandiHaler“ die Würfeltechnik ein. Die Werkzeuge eignen sich besonders für eine schnelle und kostengünstige Produktion hoher Stückzahlen.

Der Inhalator besteht aus acht unterschiedlichen Kunststoffteilen sowie vier Zukaufteilen. Hauptelement ist das Zweikomponentengehäuse aus ABS, in dessen Seitenflächen zwei Sichtfenster aus transparentem ABS integriert sind. Der Anwender kann dadurch sehen, ob der Inhalator eine Medikamentenkapsel enthält, ohne das Gerät zu öffnen.

Die Wilden AG, Regensburg, fertigt den Inhalator in Pfreimd und zukünftig auch in Peachtree City, Georgia/USA. Die beiden weltweit wichtigsten Märkte Europa und Nordamerika können so direkt beliefert werden.

Produziert und montiert wird der Inhalator im Reinraum der Klasse 100000. Die Montagelinien mit einer Kapazität von jeweils etwa 12 Mio. Teilen pro Jahr sind nach CFR 21 Part 11 konzipiert, um für den amerikanischen Markt produzieren zu können. Zur Oberflächendekoration setzt Wilden ein spezielles Laserbeschriftungsverfahren ein. Darüber hinaus wurde die Verschweißung des Filters verbessert. Ein Sechs-Arm-Roboter nimmt die gespritzten Teile direkt aus dem Werkzeug und legt sie auf ein Förderband, das als Abkühlstrecke dient. Dies mindert die Gefahr, dass das Gehäuse verkratzt oder beschädigt wird.

Für die Wirtschaftlichkeit der Produktion ist der Einsatz von Würfelwerkzeugen von entscheidender Bedeutung. Der Mittelblock des Werkzeugs ist um eine vertikale Achse drehbar und auf allen vier Flächen mit identischen Kernseiten ausgestattet. Nach jedem Einspritzvorgang dreht sich der Block um 90°. Da alle vier Seiten des Würfels genutzt werden können, steht die doppelte Fachzahl zur Verfügung. Zwei der vier Seiten des Würfels sind auch bei geschlossenem Werkzeug zugänglich. Dadurch können fertige Formteile ohne Zeitverlust entnommen werden.

Im Vergleich zur konventionellen Mehrkomponententechnik erreicht die Würfeltechnik eine höhere Produktivität. Abhängig vom Einzelfall reduzieren sich die Herstellkosten um bis zu 25%. Die Vorteile der Würfeltechnik kommen insbesondere bei der Produktion von Großserien im Mehrkomponenten-Spritzgießen zur Geltung. Wilden setzt diese Technologie schon länger im Bereich der Technischen Kunststoffsysteme ein.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Wilden AG
Bischof-von-Henle-Straße 2b
DE 93051 Regensburg
Tel: +49 941 7058-200
Fax: +49 941 7058-201


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