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06.09.2019

Wie autonomes Fahren den Innenraum von Autos verändert

Konzeptfahrzeug zeigt mögliche Designzukunft

Autonomes Fahren verspricht nicht nur mehr Sicherheit im Verkehr, sondern auch mehr Zeit für den Fahrer. Für die Automobilbranche bedeutet das ein deutliches Umdenken beim Design des Fahrzeuginnenraums. Der Zulieferer Yangfeng hat nun ein Konzept dafür entwickelt. Die Redaktion der Kunststoffe war bei der Enthüllung in Stuttgart dabei und konnte sich ein Bild davon machen.

Der Automobilzulieferer Yangfeng hat sein Konzeptfahrzeug Experience-in-Motion 2020 (XiM20) erstmals in Europa vorgestellt. Mit ihm möchte das Unternehmen zeigen, wie sich der Innenraum von Automobilen durch autonomes Fahren verändert. Auch die neuen Mobilitätskonzepte Car- und Ridesharing wurden beim Design des XiM20 berücksichtigt.

  • Bereits äußerlich unterscheidet sich das XiM20 deutlich von bestehenden Fahrzeugmodellen (© Hanser/Florian Streifinger)

  • Der Innenraum ist zweigeteilt. Der vordere Bereich soll Caféatmosphäre vermitteln, der hintere ist hingegen einer Lounge nachempfunden (© Yangfeng)

  • Wo früher der Fahrer saß, soll nun der Ausblick zum Genießen und Träumen einladen. Das große Panoramafenster sorgt für eine helle Umgebung (© Hanser/Florian Streifinger)

  • Tacho, Lenkrad und Navi weichen einem großen Holztisch. Hinter der Platte verbergen sich Informationspanels. Sie werden erst sichtbar, sobald die Insassen mit ihnen interagieren (© Hanser/Florian Streifinger)

  • Im Gegensatz zum vorderen Bereich ist der hintere geschlossen gestaltet. Damit möchte Yangfeng ein gemütliches, privates Ambiente schaffen. Das gemeinsame Decken- und Wandpanel reagiert auf Berührung. Dafür wurde eigens ein Kamerasystem integriert (© Hanser/Florian Streifinger)

  • „Als wir die Entwicklung dieser nächsten Generation des XiM-Konzeptfahrzeugs begannen, wussten wir, dass es wichtig war, die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer innerhalb des Fahrzeugs und außerhalb des Mobilitätskontextes zu bewerten", berichtet Tim Shih, Vice President Design and User Experience bei Yanfeng Technology. Für die Entwicklung des XiM20 befragte Yangfeng 2000 Personen unter anderem dazu, was für sie Lebensqualität bedeutet (© Hanser/Florian Streifinger)

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Autonomes Fahren verändert nicht nur die Technik, sondern auch den Innenraum der Fahrzeuge. Lenkrad, Tacho, Schaltung, Bremse und Gaspedal fallen weg. Der Fahrer wird zum Mitfahrer und hat plötzlich Zeit für andere Tätigkeiten. Auch Car- und Ridesharing sorgen für ein verändertes Nutzverhalten bei Autos. Schließlich wird das Fahrzeug dabei nicht mehr als Eigentum oder Statussymbol betrachtet.

Was erwarten die Nutzer vom Innenraum?

Gegenwärtig ist schwer vorherzusagen, was das konkret für die Innenausstattung bedeutet. Vollautonome Fahrzeuge sind zurzeit noch nicht unterwegs. Dementsprechend können Nutzer auch noch nicht nach ihren Wünschen und Vorlieben gefragt werden. Für das XiM20 hat Yangfeng deshalb einen anderen Weg gewählt. Das Unternehmen befragte 2000 Personen aus China, den USA und Deutschland nach den entscheidenden Faktoren für ihre Lebensqualität. Erhoben wurden außerdem die Erwartungen der Befragten an einen Raum, je nachdem welche Zeit sie dort verbringen würden. Anhand der Ergebnisse dieser Untersuchungen entwickelten die Ingenieure von Yangfeng anschließend das Konzept für das XiM20.

„Basierend auf den Erkenntnissen unserer Forschung haben wir definiert, welche Faktoren sich auf die Lebensqualität der Verbraucher auswirken und welche Lösungen unvergessliche, eindrucksvolle Erlebnisse schaffen. Der XiM20 ergänzt Technologien und Produkte mit intuitivem Design, sodass den Nutzern autonomer Fahrzeuge zukünftig ein Maximum an Flexibilität und Komfort zur Verfügung steht“, erklärt Tim Shih, Vice President Design and User Experience bei Yanfeng Technology.

Café und Lounge im Auto

Das XiM20 besteht aus zwei Bereichen. Vorne, wo bisher Fahrer und Beifahrer saßen, befindet sich eine Art Aussichtsplatz. Durch die Panoramascheibe erinnert er an ein Café. Der Rückraum ist loungeartig gestaltet. Die Bedienelemente im XiM20 sind dezent angebracht. Die Anzeigen und Displays verbergen sich hinter unterschiedlichen Materialien und werden erst bei Interaktion sichtbar. Neben Holz und Textilien kommen dafür auch Kunststoffe zum Einsatz.

Der dezente Einbau ist Teil des Konzepts. Yangfeng zufolge soll dadurch ein Überfluss an Informationen und Optionen für die Insassen vermieden werden. „Für den XiM haben wir uns gefragt, ob wir tatsächlich einen Mehrwert bieten, wenn wir alle verfügbaren Technologien in den Innenraum integrieren. Unsere Forschungsergebnisse zeigten, dass das nicht der Fall ist. Wir mussten verstehen und lernen, welche Lösungen im automobilen Innenraum als ansprechend und positiv überraschend wahrgenommen werden, ohne zu komplex zu sein“, erklärt Han Hendriks, Chief Technology Officer bei Yanfeng Technology. (fs)

Weiterführende Information
  • Kunststoffe im Automobil

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    Tagungsprogramm online

    Für die Fachtagung „Kunststoffe automotive Powertrain“ wurde wieder ein hochkarätiges Vortragsprogramm zusammengestellt. Die Referenten kommen von namhaften Unternehmen wie BMW, Dräxlmaier, KraussMaffei und Organisationen wie Fraunhofer LBF und GKV/TecPart.   mehr

  • 19.12.2018

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  • 18.01.2018

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Unternehmensinformation

Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Co., Ltd

Jagenbergstr. 1
DE 41468 Neuss

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