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28.04.2008

Wassernebel verkürzt Zykluszeiten

Im konventionellen Streckblasprozess werden die geblasenen Hohlkörper überwiegend über die am Werkzeug anliegende Flaschenaußenseite gekühlt. An die Innenseite der Hohlkörper wird dagegen keine signifikante Wärmemenge abgeführt. Blasgeformte Flaschen haben jedoch einen relativ dickwandigen Bodenbereich, der nach dem Streckblasprozess die Wärmeenergie an die Werkzeugwand sehr langsam abgibt. Dadurch verlängert sich die Kühlzeit.

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Krones AG, Neutraubling, und dem IKV ergab, dass sich die Kühlzeit reduzieren lässt, wenn Wassernebel in den bereits ausgeformten Kunststoffhohlkörper injiziert wird. Über das eingespritzte Wasser wird dem Kunststoff Wärme an der inneren Oberfläche des Hohlkörpers entzogen, so dass sich die Kühlzeit verkürzt.

Die Wassernebelinjektion erfolgt während der Fertigblasphase unmittelbar nach der Ausformung der Flasche. An der Reckstangenspitze befindet sich dazu eine Düse, die den Wassernebel in das Formteilinnere injiziert. Die Injektionszeit ist mit der Bewegung der Reckstangen abgestimmt und so gewählt, dass der Sprühkegel vornehmlich den dickwandigen Bodenbereich benetzt.

Das Wassernebelinjektionssystem basiert auf einer Nessie Plug&Spray Einheit der Danfoss GmbH, Offenbach. Die Anlage wird über einen konventionellen Wasseranschluss mit Wasser versorgt. Ein spezielles Schaltventil verhindert, dass es zu einem Nachtropfen an der Wassernebeldüse kommt. Den Angaben zufolge lässt sich mit der Wassernebelinjektion die Produktionsleistung von Streckblasanlagen deutlich steigern.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen
Pontstraße 49
DE 52062 Aachen
Tel: +49 241 80-93806
Fax: +49 241 80-92262


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