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07.06.2010

Vollsynthetische Fußbälle

Während der Partien der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika konzentrieren sich Spieler und Zuschauer wieder fast ausschließlich auf ein einziges Objekt der Begierde: den Spielball. Wie in zahlreichen anderen Sportarten haben die polymeren Werkstoffe auch hier längst die klassischen Materialien verdrängt. So besteht die Oberfläche des WM-Spielballs Jabulani aus einer TPU-Haut mit 0,3 mm Dicke. Darunter liegt eine 3,5 mm dicke Schaumschicht aus EVA, die auf der Innenseite durch ein Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle abgeschlossen wird. Der kugelförmige Mantel ist aus acht sphärisch geformten Panels zusammengesetzt, die nahtlos miteinander verschweißt werden. Im Inneren befindet sich eine luftgefüllte Blase aus Latex.

Nach Angaben des Herstellers Adidas führt die Oberflächenstruktur des Balls zu sehr guter Griffigkeit und damit zu einer präzisen Ballkontrolle bei allen Wetterbedingungen. Rillen in der Oberfläche ermöglichen zudem ein besonders stabiles Flugverhalten. Weitere Qualitätskriterien sind die dauerhafte Rundheit sowie das einheitliche Verhalten von verschiedenen Bällen, die während eines Spiels eingesetzt werden.

Noch in den sechziger Jahren bestanden Fußbälle aus Lederstreifen, die so ähnlich wie bei den heutigen Volleybällen angeordnet waren. Bei der Fußballweltmeisterschaft 1970 wurde dann bereits mit Leder-Bällen gespielt, deren Außenhaut aus 32 handgenähten Leder-Panels (zwölf Fünfecken und 20 Sechsecken) zusammengesetzt war - dieses Muster wird bis heute für viele Fußball-Symbole und Piktogramme verwendet.

Der erste vollsynthetische Fußball kam im Jahr 1986 bei der Weltmeisterschaft in Mexiko zum Einsatz. Die reduzierte Wasseraufnahme garantierte auch bei Feuchtigkeit ein konstantes Ballgewicht. Bei diesen Bällen wurden die einzelnen Elemente der Außenhaut noch miteinander vernäht. Der nächsten Meilenstein in der Produktion von Fußbällen folgte bei der Europameisterschaft 2004 in Portugal: dort wurden die Spiele erstmals mit Fußbällen ausgetragen, deren Elemente nicht genäht, sondern miteinander verklebt wurden.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

adidas AG
Adi-Dassler-Strasse
DE 91074 Herzogenaurach
Tel: +49 9132 84-0
Fax: +49 9132 84-2241


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