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20.09.2010

Umweltverträglicher Sicherheitsschuh

Zum Konzept des „grünen Schuhs“ gehören unter anderem Bio-Materialien sowie lösemittelfreie Beschichtungen und Klebstoffe (© Bayer Material Science)

Zum Konzept des „grünen Schuhs“ gehören unter anderem Bio-Materialien sowie lösemittelfreie Beschichtungen und Klebstoffe (© Bayer Material Science)

Mit dem Prototyp eines Sicherheitsschuhs hat Bayer MaterialScience ein Konzept für einen „grünen Schuh“ vorgestellt, bei dem nachhaltige Materialien und Technologien zum Einsatz kommen. Dazu gehören PUR, PC-Blends und TPU auf Basis natürlicher Ressourcen sowie lösemittelfreie Beschichtungen und Klebstoffe. Bis zu 90 Prozent aller Schuhkomponenten können mit umweltverträglichen Eigenschaften ausgestattet werden. Das Konzept wurde im globalen Schuhkompetenzzentrums von Bayer MaterialScience in Shanghai entwickelt.

In den mikrozellulären PUR-Elastomersystemen für Außen- und Zwischensohle liegt der Anteil erneuerbarer Rohstoffe bei bis zu 70 Prozent. Klebstoffe auf Basis von wässrigen PUR-Rohstoffen sorgen für eine umweltverträgliche, langlebige und flexible Verbindung zwischen Obermaterial und Sohle. Bei den wasserbasierten Beschichtungen spielt die Abrieb- und Verschleißbeständigkeit bei gleichzeitig hoher Flexibilität eine wichtige Rolle. Die verwendeten Beschichtungs- und Klebstoffprodukte sind völlig lösemittelfrei, und im Vergleich zur herkömmlichen Produktion enthalten die PUR-Sohlenwerkstoffe keine Schwermetalle. Dies erhöht die Arbeitssicherheit bei der Schuhproduktion und vereinfacht die Entsorgung der Schuhe am Ende der Gebrauchsphase.

Die vordere Kappe des Sicherheitsschuhs besteht aus einem schlagzäh modifizierten Blend aus PC und PLA. Sie ist leichter als herkömmliche Stahlkappen und enthält einen Anteil von bis zu 40 Prozent biobasierter Rohstoffe. Die Fersenkappen, Schnürsenkelösen und das Logo des Herstellers auf der Schuhsohle werden aus TPU hergestellt und enthalten ebenfalls einen hohen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen. Aufgrund seiner hohen Abrieb- und Verschleißbeständigkeit kann biobasiertes TPU auch für die Außensohlen oder die Gestaltung des Obermaterials verwendet werden.

Weichmacherfreie TPU-Folien bilden eine wasserdampfdurchlässige Membran zur Verstärkung der Innensohle. Die limitierte Auflage des Konzeptschuhs ist mit einem fälschungssicheren Label auf Basis hochwertiger Polycarbonat-Folien ausgestattet. Die Beschriftung erfolgt dabei kontrastreich mittels Lasergravur-Verfahren, außerdem lassen sich verschiedene Sicherheitsmerkmale wie zum Beispiel Hologramme einfügen.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Bayer MaterialScience AG
DE 51368 Leverkusen
Tel: +49 214 30-1
Fax: +49 214 30-38810


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