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16.10.2006

Transparenz bei hohen Temperaturen

Die Transparenz amorpher Polyamide geht auf die Struktur der verwendeten Monomere zurück: Spezielle, z.B. asymmetrische Bausteine in der Polymerkette verhindern und schwächen die Kristallisation. Die für hohe Temperaturen entwickelten transparenten Polyamide sind in vielen Bereichen eine Alternative zu den bisher eingesetzten Hochtemperaturmaterialien wie HT-Polycarbonat und Polysulfon. Die häufige Sterilisation, wie sie z.B. in Krankenhäusern notwendig ist, stellt für das Material im Langzeiteinsatz kein Problem dar. Weiterhin bleibt die Kerbschlagzähigkeit des amorphen Polyamids selbst bei Temperaturen von bis zu –60°C unverändert, berichtet Ralf Hala, Produktmanager bei Ems-Grivory, in einem aktuellen Beitrag in der Zeitschrift Kunststoffe.

Die Umstellung von anderen Hochtemperaturmaterialien wie HT-Polycarbonat oder Polysulfon auf die temperaturbeständigen Polyamide kann ohne Änderung der Bauteilkonstruktion vorgenommen werden. Bei Babyflaschen, die bisher aus Polysulfon gefertigt wurden, verkürzen sich durch die niedrigere Prozesstemperatur des Polyamids die Zykluszeiten. Gleichzeitig weisen die Flaschen ein geringeres Gewicht und eine höhere Transparenz auf.

Das hochtemperaturbeständige Polyamid lässt sich im Spritzgießprozess gut mit unterschiedlichen Elastomeren im 2-Komponenten-Verfahren verarbeiten. Bauteile können in einem einzigen Arbeitsgang mit Dichtlippen versehen werden. Dies vereinfacht beispielsweise die Produktion von Schutzmasken, bei denen für beide Maskenkomponenten aus Sicherheitsgründen höchste Ansprüche gelten. Als vorteilhaft erweist sich hier auch die Materialhärte der transparenten Polyamide, die den Sichtscheiben eine hohe Langzeitstabilität verleihen. Die Kugeldruckhärte liegt mit 130MPa um 15MPa höher als bei den häufig eingesetzten HT-Polycarbonaten. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die hervorragende Beständigkeit gegenüber Spannungsrisskorrosion.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Ems-Chemie AG
Business Unit Ems-Grivory
Reichenauer Straße
CH 7013 Domat/Ems
Tel: +41 81 632-7888
Fax: +41 81 632-7665


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