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28.11.2005

Störungsfreie Kühlung

Bild 1. In den Einsätzen sammeln sich alle unerwünschten Rückstände (© Reisner)

Bild 1. In den Einsätzen sammeln sich alle unerwünschten Rückstände (© Reisner)

Ein neuartiges Filtersystem für Kühlwasserkreisläufe kombiniert die Vorteile von Haupt- und Nebenstromfiltration. Der Filter verursacht keine Druckschwankungen und kann bei laufendem Betrieb gereinigt werden.

Die Kühlwasserversorgung in der Kunststoffverarbeitung erfordert oftmals einen hohen Wartungsaufwand. Verunreinigungen wie Kalk, Mikroorganismen, Korrosionsrückstände und Metallpartikel müssen sorgfältig aus dem Wasserkreislauf entfernt werden. Wird die Reinigung vernachlässigt, können Anschlüsse und Leitungen verstopfen. Dies verringert die Kühlleistung und führt zu Qualitätsproblemen in der Fertigung.

Um feste Ablagerungen und Trübstoffe aus dem Wasser herauszufiltern, sind am Markt bisher zwei Varianten erhältlich. Bei der Hauptstromfiltration wird das Wasser im Kühlkreislauf an zentraler Stelle durch eine Filteranlage geleitet; bei der Nebenstromfiltration ist der Wasserfilter dagegen in einem Nebenkreislauf des Kühlsystems eingebaut.

Beide Systeme weisen Nachteile auf. Bei der Hauptstromfiltration muss der Filter in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Damit während der Reinigung der Betrieb weiterlaufen kann, benötigt das Kühlsystem eine zusätzliche Umgehung des Filters. Ein gravierendes Problem sind die Druckschwankungen, die im System auftreten, wenn der Filter sich allmählich zusetzt. Der Nachteil der Nebenstromfiltration liegt darin, dass nie das gesamte Wasser durch den Filter geleitet wird. Es verbleiben immer Rückstände, die die Produktion stören können.

Der Kälteanlagenhersteller Reisner hat jetzt eine Alternative zu den herkömmlichen Filtersystemen entwickelt. Der Rücklauffilter BO-X ist in den Hauptstrom eingebaut und wird mit einem Überlauf ausgerüstet, um den Systemdruck konstant zu halten. Da er vom Hauptstrom durchflossen wird, kann der Rücklauffilter alle Feststoffe direkt entfernen. Wird die Durchlässigkeit des Filters durch den angesammelten Inhalt beeinträchtigt, läuft das überschüssige Wasser direkt in den Tank – Druckschwankungen treten nicht auf, die Produktion bleibt unbeeinträchtigt.

Bild 2. Der Rücklauffilter ist in die Kälteanlage integriert (linke Bildhälfte)(© Reisner)

Bild 2. Der Rücklauffilter ist in die Kälteanlage integriert (linke Bildhälfte) (© Reisner)

Wenn die Filterwirkung nicht mehr ausreicht, zeigt ein Warnsignal den Wartungsbedarf an. Während der Reinigung läuft der Betrieb weiter. Die Anzahl der Filtereinsätze kann abhängig vom Wasservolumen gewählt werden. Eine Nachrüstung bereits bestehender Kälteanlagen mit dem neuartigen Filtersystem ist allerdings nur bedingt möglich. Die Kühlwasserpflege sollte daher bei der Produktionsplanung so früh wie möglich berücksichtigt werden.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Reisner GmbH
Schäferkampstr. 18
DE 59439 Holzwickede
Tel: +49 2301 9101-30
Fax: +49 2301 9101-324


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