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05.11.2013

Spritzgießmaschine zur Massenfertigung von Mikroteilen

Die M3 kann jährlich über hundert Millionen direkt-angespritzte Mikroteile in einer Maschine produzieren (© MHS)

Die auf der K 2013 erstmals vorgestellte Mikrospritzgießmaschine M3 eignet sich für die Fertigung von Kunststoffteilen mit einem Gewicht von wenigen Milligramm in sehr hoher Stückzahl. Die Maschine verwendet vier kompakte Modulblöcke, die jeweils 8 Mikro-Kavitäten aufnehmen. So können pro Zyklus 32 direkt angespritzte Mikroteile produziert werden. Bei Zykluszeiten von fünf Sekunden verfügt die Maschine damit über eine Jahreskapazität von über 150 Millionen Mikroteilen. Dabei besteht die Möglichkeit, acht verschiedene Formteile mit unterschiedlichen Schussgewichten zu spritzen. Dies erleichtert die flexible und schnelle Produktion von Bauteilfamilien, die anschließend miteinander montiert werden. Die Maschine wurde für den Reinraum konzipiert und eignet sich daher auch für die Herstellung von medizinischen Komponenten.

Die Schließeinheit der Maschine ist holmlos ausgeführt. Elektromagneten erzeugen eine Zuhaltekraft zwischen den beiden Werkzeughälften von 40 kN. Die Trennebene ist von drei Seiten frei zugänglich. Die standardisierten Moduleinsätze für die Kavitäten ersetzen den herkömmlichen Werkzeugaufbau und ermöglichen die kosteneffektive und schnelle Prototypenfertigung von Mikroteilen. Der nahtlose Übergang vom Prototyp zur Serienfertigung wird durch identische Prozessparameter vereinfacht und beschleunigt. Darüber hinaus werden die Werkzeugkosten stark reduziert.

Die Plastifizierschnecke hat einen Durchmesser von 18 mm und kann Standardgranulat verarbeiten. Die Schnecke fördert die Schmelze in acht separat gesteuerte Einspritzkolben. Diese bringen das Material über ein Nadelverschluss-Heißkanalsystem in die Kavitäten ein. In der Plastifizierschnecke und im Einspritzkolben befindet sich das Material auf einem relativ niedrigen Temperaturniveau. Erst in der Heißkanaldüse wird das Material so erwärmt, dass es die Verarbeitungstemperatur erreicht. Auf diese Weise wird eine thermische Schädigung des Materials während der Verarbeitung auch bei relativ langen Verweilzeiten vermieden.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

MHS Europa Mold Hotrunner Solutions
Vogesenstrasse 27
CH 4056 Basel
Tel: +41 61 500 18 65


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