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14.02.2011

Schweißen in der Spritzgießform

Heißgas-Schweißen direkt in der Spritzgießform (© Engel)

Heißgas-Schweißen direkt in der Spritzgießform (© Engel)

Gemeinsam mit den Partnern Hummel-Formen, Lenningen, und KVT, Bielefeld, hat Engel ein neues Verfahren entwickelt, bei dem Bauteile direkt in der Spritzgießform miteinander verschweißt werden können. Dabei werden zwei Bauteilhälften zunächst gleichzeitig in einer Form gespritzt. Nach der Kühlphase wird das Werkzeug geöffnet. Die eine Bauteilhälfte bleibt dabei in der linken Werkzeugseite, die andere in der rechten Werkzeugseite. Nun wird die bewegliche linke Werkzeugseite so verschoben, dass sich die beiden Teile in Schweißposition gegenüber liegen. Das Heizelement wird zwischen den Kavitäten positioniert und erwärmt die Ränder der Bauteilhälften. Beim Schließen des Werkzeugs werden diese miteinander verschweißt und beim erneuten Öffnen das fertige Bauteil entformt.

Die Integration zweier bislang nacheinander durchgeführter Fertigungsschritte bietet den Angaben zufolge ein großes Sparpotential. Darüber hinaus steigt auch die Qualität und Funktionssicherheit der Bauteile. Da die beiden Produkthälften während des Schweißens in der Spritzgießform fixiert bleiben, werden Verzugsprobleme vermieden. Es entsteht eine saubere, dünne Schweißnaht mit hoher Festigkeit. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist, dass sich die Bauteilgeometrie freier gestalten lässt, da keine Schweißrichtung eingehalten werden muss. Die neue Technologie eignet sich für alle Thermoplaste. Das Heißgas-Schweißverfahren arbeitet berührungslos in Schutzgasatmosphäre. Durch den Einsatz von Schutzgasen ist die thermische Schädigung der Kunststoffe ausgeschlossen. Während des Schweißens entstehen keinerlei Partikel.

Besonders großes Potenzial sehen die Prozessentwickler bei der Verarbeitung glasfaserverstärkter Polyamide zu medienführenden Teilen für den Einsatz im Motorraum. Bislang weisen diese Bauteile an der Schweißnaht eine deutliche Wulst auf, die Abrieb begünstigt und damit die Lebensdauer weiterer Funktionsteile, zum Beispiel der Ventilstößel, reduziert. Da diese Wulst beim Schweißen im Spritzgießwerkzeug vermieden wird, spart das neue Verfahren zudem Material und Gewicht ein.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Engel Austria GmbH
Ludwig-Engel-Strasse 1
AT 4311 Schwertberg
Tel: +43 50 620-0
Fax: +43 50 620-3009


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