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19.12.2011

Schlanke Dämmelemente

Vakuumisolationspaneelen bestehen aus Kieselsäurekernen, die mit Spezialfolien umhüllt sind (© Q-tec)

Vakuumisolationspaneelen bestehen aus Kieselsäurekernen, die mit Spezialfolien umhüllt sind. (© Q-tec)

Um die Energiekosten zu senken, investieren immer mehr Hausbesitzer in wärmedämmende Fassaden. Die Anbringung von PUR-Dämmschichten mit einer Dicke von 15 bis 20 Zentimeter kann jedoch erhebliche Folgekosten verursachen, wenn beispielsweise neue, tiefere Fensterbretter montiert werden müssen. Alternativ können so genannte Vakuumisolationspaneele (VIP) zum Einsatz kommen. Diese sind lediglich 2 cm dick, so dass zusätzliche Umbaumaßnahmen entfallen.

Im Inneren dieser Paneele befindet sich pyrogene Kieselsäure, die mit Spezialfolien geschützt werden muss. Bisher bestehen diese Folien aus fünf Kunststoffschichten, die in sieben Prozessschritten mit Aluminium bedampft und miteinander verklebt werden müssen. Nun wurde eine neue Folie entwickelt, die aus zwei Kunststofffolien und drei Barriereschichten besteht. Eine mit Aluminium bedampfte Kunststofffolie wird dabei mit einer dünnen Lage eines Silizium-Sauerstoff-Netzwerks beschichtet und dann erneut mit Aluminium bedampft. Die neuen Isolationsfolien lassen sich in nur fünf Schritten fertigen und sind ungewöhnlich dicht und stabil.

Zur Umhüllung der Kieselsäurekerne mit der Hochbarrierefolie wurde ein automatisiertes Verfahren entwickelt. Sobald die Paneele in großen Stückzahlen produziert werden, könnten sie den Angaben zufolge auch für die Bauindustrie interessant sein. Im nächsten Schritt wollen die Forscher in Langzeittests die Stabilität der Dämmelemente in Klimakammern prüfen, die den jahreszeitlichen Wechsel von Hitze und Frost, Feuchtigkeit und Trockenheit simulieren.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV
Giggenhauser Straße 35
DE 85354 Freising
Tel: +49 8161 491-500
Fax: +49 8161 491-555


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