nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
20.01.2015

PMMA für Kraftfahrzeugverscheibung

Das Konzeptfahrzeug i.oniq von Hyundai besitzt Verscheibungen aus PMMA (Bild: Evonik)

Evonik hat daher eine neue, schlagzäh modifizierte PMMA-Formmasse für Verscheibungen entwickelt, die auch bei großen Temperaturschwankungen glasklar bleibt. Bisher wiesen schlagzäh modifizierte PMMA Formmassen den Nachteil auf, dass sie bei extrem niedrigen oder hohen Temperaturen leicht trüb wirken. Grund dafür sind die Modifier-Partikel, welche die Schlagzähigkeit des sonst spröd-harten PMMA erhöhen. Diese temperaturabhängige, reversible Trübung war bisher bei allen bekannten, schlagzäh modifizierten PMMA-Formmassen immer zu beobachten.

Außerdem weist die neue PMMA-Variante durch ihre molekulare Struktur eine sehr geringe Spannungsdoppelbrechung auf. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber bislang für Verscheibungen eingesetzten anderen thermoplastischen Kunststoffen wie Polycarbonat. Bei spritzgegossenen Verscheibungen aus PC entsteht durch die Eigenschaften des Materials eine optische Verzerrung aufgrund von spannungsinduzierter Doppelbrechung.

Eine weitere wichtige Anforderung an die Verscheibungen ist die Kratzfestigkeit. Standard-PMMA weist bereits im unbeschichteten Zustand die höchste Oberflächenhärte aller thermoplastischen Kunststoffe auf. Dennoch muss eine Beschichtung aufgebracht werden, um die hohen Anforderungen an die Kratzfestigkeit zu erfüllen. Da PMMA materialinhärent UV- und witterungsbeständig ist, genügt hierbei eine einstufige Beschichtung. Bei nicht witterungsstabilen Thermoplasten ist dagegen ein zweistufiges Beschichtungssystem erforderlich. Dadurch entstehen bei der Beschichtung relativ hohe Kosten.

Auch für die Funktionsintegration ist der Werkstoff interessant. In Zukunft könnten beispielsweise Leuchten in Heckscheiben oder Dachscheiben bei integriert werden.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

zusätzliche Links

"Den Durchblick behalten" , Fachartikel in der Zeitschrift Kunststoffe November 2014

Evonik Industries AG
DE 45128 Essen
Tel: +49 201 177-01
Fax: +49 201 177-3475


keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Marktbarometer

Erfahren Sie in unserem monatlichen Marktbarometer, wie sich die Kunststoff-Branche entwickelt.


Zum Marktbarometer

Kunststoffe im Automobil

Zum Special