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12.01.2009

Platzsparende Fokussierung

Optische Linsen fokussieren durch Lichtbrechung Objekte, die sich in unterschiedlichen Entfernungen befinden. Als technische Lösung, beispielsweise in Kameras, kommen bisher Linsen aus Glas oder Kunststoff zur Anwendung. Um mit diesen starren Linsen ein scharfes Bild zu erzeugen, muss die Distanz zwischen der lichtbrechenden Linse und dem lichtempfindlichen Medium verändert werden. Dies führt zu aufwändigen Objektiven mit relativ großen Dimensionen, die zudem langsam reagieren.

Die schweizerische Firma Optotune, ein im Jahr 2008 gegründetes Spin-off-Unternehmen der ETH Zürich und der Empa Dübendorf hat neuartige Linsensysteme entwickelt, die elektroaktive Polymere (EAP) zur Fokussierung nutzen. Sie ähneln in ihrer Funktionsweise den Sehnen und Muskelfasern, mit denen die Linsenwölbung im menschlichen Auge verändert wird. Die elektroaktiven Polymere ändern beim Anlegen einer elektrischen Spannung ihre Form, so dass sich auch die Linsenwölbung verändert. Um nahe Gegenständen zu fokussieren, wird die Linse kugelförmiger, bei der Fokussierung von entfernten Objekten wird sie dagegen flacher.

Mit den verformbaren Linsen können platzsparende und kostengünstige Zoomobjektive hergestellt werden, ohne die Bildqualität einzuschränken. Anwendungsgebiete sind beispielsweise Mikroskope, Endoskope oder Mobiltelefone mit integrierter Kamera. Bisher werden die Linsen in relativ kleinen Stückzahlen manuell gefertigt. Die Serienfertigung für hochvolumige Anwendungen soll Firmenangaben zufolge voraussichtlich Ende 2009 beginnen.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Optotune AG
Überlandstrasse 129
CH 8600 Dübendorf
Tel: +41 44 823-4325
Fax: +41 44 823-4026


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